BYOD ist da, aber wo bleiben die Anwendungen?

BYOD ist da, aber wo bleiben die Anwendungen? Schwerpunkt | Kommentar BYOD ist da, aber wo bleiben die Anwendungen? Seit einigen Jahren verschieben sich die Verhältnisse zwischen privatem und beruflichem Zugang zu Technologie. Während sich Mitarbeiter privat mit immer besserer Hardware in Form von Smartphones und Tablets ausrüsten, müssen sie beruflich oft mit veralteten Geräten vorliebnehmen. Unternehmen werden zusehends von der Technologieausstattung ihrer Angestellten abgehängt (Consumerization). Einen Ausweg sehen viele Organisationen darin, private Hardware im Firmennetzwerk zu erlauben und deren Einsatz zu unterstützen. Christian Weichelt 26 Wirtschaftsinformatik & Management 4 | 2014 Schwerpunkt | Kommentar Das eigene Gerät mitzubringen (Bring Your Own Device – BYOD) ist längst kein Einzelfall mehr, sondern ein Massenphänomen, wie Forresters „2013 Mobile Workforce Adoption Trends“ zeigen: Mehr als 250 Millionen Arbeit- nehmer weltweit nutzen diese Möglichkeit auf die ein oder andere Art. We- nig überraschend ist, dass iPhones und Tablets die Treiber dieses Trends sind, wie aus demselben Bericht hervorgeht. Es bleibt aber die Frage: Was bringt die bessere Ausstattung jenseits des Motivationsschubs und der Individualisierung am Arbeitsplatz? Müsste nicht ein echter Produktivitätssprung die Folge sein? Schließlich sind laut Dr. Christian Weichelt Forrester etwa 29 Prozent der weltweiten Arbeitnehmer sogenannte ist VP Marketing, Digital Campaigns & „Anytime, Anywhere Information Worker“. Das heißt, http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

BYOD ist da, aber wo bleiben die Anwendungen?

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Publisher
Gabler Verlag
Copyright
Copyright © 2014 by Springer Gabler
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1365/s35764-014-0439-z
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Abstract

Schwerpunkt | Kommentar BYOD ist da, aber wo bleiben die Anwendungen? Seit einigen Jahren verschieben sich die Verhältnisse zwischen privatem und beruflichem Zugang zu Technologie. Während sich Mitarbeiter privat mit immer besserer Hardware in Form von Smartphones und Tablets ausrüsten, müssen sie beruflich oft mit veralteten Geräten vorliebnehmen. Unternehmen werden zusehends von der Technologieausstattung ihrer Angestellten abgehängt (Consumerization). Einen Ausweg sehen viele Organisationen darin, private Hardware im Firmennetzwerk zu erlauben und deren Einsatz zu unterstützen. Christian Weichelt 26 Wirtschaftsinformatik & Management 4 | 2014 Schwerpunkt | Kommentar Das eigene Gerät mitzubringen (Bring Your Own Device – BYOD) ist längst kein Einzelfall mehr, sondern ein Massenphänomen, wie Forresters „2013 Mobile Workforce Adoption Trends“ zeigen: Mehr als 250 Millionen Arbeit- nehmer weltweit nutzen diese Möglichkeit auf die ein oder andere Art. We- nig überraschend ist, dass iPhones und Tablets die Treiber dieses Trends sind, wie aus demselben Bericht hervorgeht. Es bleibt aber die Frage: Was bringt die bessere Ausstattung jenseits des Motivationsschubs und der Individualisierung am Arbeitsplatz? Müsste nicht ein echter Produktivitätssprung die Folge sein? Schließlich sind laut Dr. Christian Weichelt Forrester etwa 29 Prozent der weltweiten Arbeitnehmer sogenannte ist VP Marketing, Digital Campaigns & „Anytime, Anywhere Information Worker“. Das heißt,

Journal

Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Aug 14, 2014

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