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Buchrezensionen Service | Buchrezensionen Kernthesen • Maschinen bestimmen den Alltag schon seit Langem, sie vervielfachen sowohl die körperliche als auch die geistige Kraft des Menschen. • Der Anteil menschlicher Arbeit geht immer weiter zurück und wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. • Die Menschen könnten die Verlierer eines von Maschinen dominierten Systems sein. Worum geht es? Der Stand der Technologie hat in den letzten Jahrzehnten die Struktur der Gesellschaft beeinflusst und bestimmt. Funktionierende Arbeits- und Denk- weisen wurden binnen weniger Jahre obsolet. Gerade in der Landwirtschaft Constanze Kurz, Frank Riegler ist diese Entwicklung seit Anfang des 19. Jahrhunderts rasant vorangegan- Arbeitsfrei gen. Produktionen mit Maschinen werden immer billiger und effizienter, Was kommt nach den Maschinen? – Ein wird der Mensch deswegen langfristig ersetzt? Blick in die Zukunft der Arbeitswelt 2013, I, 286 Seiten, 17,99 Euro In Kürze ISBN 978-3-57050155-9 Die Vision von Maschinen, die uns die Arbeit abnehmen, ist schon alt und beinhaltet meist negative Tendenzen, manchmal aber auch durchaus opti- mistischere Szenarien. Die Menschheit steht erst am Anfang einer Entwicklung der zunehmen- den Roboterisierung und Automatisierung. Maschinen werden zu Kollegen und gleichzeitig zur direkten Konkurrenz. Eine extreme Entwicklung gibt es besonders in der Landwirtschaft. Vor rund 200 Jahren waren noch über 50 Prozent aller Erwachsenen in diesem Bereich tätig, heute nur noch circa fünf Prozent. Die Landwirtschaft ist deswegen ein passender Einstieg in die Reise zu den Maschinen. Beginnend beim Getreideanbau und der Ernte in den Bau- ernhöfen und Agrarfabriken, über die Produktionshallen der Landmaschi- nen und den Transport und die Lagerlogistik der produzierten Güter, sowie der Druckereien für Werbung und Verpackung, bis hin zur Bäckerei und der automatischen Backstraße. All diese Standorte werden immer menschen- leerer. Danach wagen die Autoren einen Blick in die Zukunft: Wie geht diese Ent- wicklung weiter? Ob automatisch fahrende Autos, Telepräsenzsysteme oder Drohnen, die Maschine rückt in den Vordergrund. Eine Automatisierung geistiger Fähig- keiten könnte letztendlich sogar das „Menschsein“ in Frage stellen. Oder kommt es zu einer neuen, vielfach fruchtbareren Symbiose aus Mensch und Maschine, welche die Arbeit vereinfacht und den menschlichen Geist für neue Aufgaben befreit? 116 Wirtschaftsinformatik & Management 6 | 2013 http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Wirtschaftsinformatik & Management Springer Journals

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Publisher
Gabler Verlag
Copyright
Copyright © 2013 by Springer Gabler
Subject
Economics / Management Science; Business Information Systems
ISSN
1867-5905
eISSN
1867-5913
D.O.I.
10.1365/s35764-013-0371-7
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Abstract

Service | Buchrezensionen Kernthesen • Maschinen bestimmen den Alltag schon seit Langem, sie vervielfachen sowohl die körperliche als auch die geistige Kraft des Menschen. • Der Anteil menschlicher Arbeit geht immer weiter zurück und wir stehen erst am Anfang dieser Entwicklung. • Die Menschen könnten die Verlierer eines von Maschinen dominierten Systems sein. Worum geht es? Der Stand der Technologie hat in den letzten Jahrzehnten die Struktur der Gesellschaft beeinflusst und bestimmt. Funktionierende Arbeits- und Denk- weisen wurden binnen weniger Jahre obsolet. Gerade in der Landwirtschaft Constanze Kurz, Frank Riegler ist diese Entwicklung seit Anfang des 19. Jahrhunderts rasant vorangegan- Arbeitsfrei gen. Produktionen mit Maschinen werden immer billiger und effizienter, Was kommt nach den Maschinen? – Ein wird der Mensch deswegen langfristig ersetzt? Blick in die Zukunft der Arbeitswelt 2013, I, 286 Seiten, 17,99 Euro In Kürze ISBN 978-3-57050155-9 Die Vision von Maschinen, die uns die Arbeit abnehmen, ist schon alt und beinhaltet meist negative Tendenzen, manchmal aber auch durchaus opti- mistischere Szenarien. Die Menschheit steht erst am Anfang einer Entwicklung der zunehmen- den Roboterisierung und Automatisierung. Maschinen werden zu Kollegen und gleichzeitig zur direkten Konkurrenz. Eine extreme Entwicklung gibt es besonders in der Landwirtschaft. Vor rund 200 Jahren waren noch über 50 Prozent aller Erwachsenen in diesem Bereich tätig, heute nur noch circa fünf Prozent. Die Landwirtschaft ist deswegen ein passender Einstieg in die Reise zu den Maschinen. Beginnend beim Getreideanbau und der Ernte in den Bau- ernhöfen und Agrarfabriken, über die Produktionshallen der Landmaschi- nen und den Transport und die Lagerlogistik der produzierten Güter, sowie der Druckereien für Werbung und Verpackung, bis hin zur Bäckerei und der automatischen Backstraße. All diese Standorte werden immer menschen- leerer. Danach wagen die Autoren einen Blick in die Zukunft: Wie geht diese Ent- wicklung weiter? Ob automatisch fahrende Autos, Telepräsenzsysteme oder Drohnen, die Maschine rückt in den Vordergrund. Eine Automatisierung geistiger Fähig- keiten könnte letztendlich sogar das „Menschsein“ in Frage stellen. Oder kommt es zu einer neuen, vielfach fruchtbareren Symbiose aus Mensch und Maschine, welche die Arbeit vereinfacht und den menschlichen Geist für neue Aufgaben befreit? 116 Wirtschaftsinformatik & Management 6 | 2013

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Wirtschaftsinformatik & ManagementSpringer Journals

Published: Dec 11, 2013

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