Beziehungserfahrungen und Fantasietätigkeit von Säuglingen in den Theorien von Melanie Klein und Daniel Stern

Beziehungserfahrungen und Fantasietätigkeit von Säuglingen in den Theorien von Melanie Klein... In dieser Arbeit werden die Sichtweisen Melanie Kleins und Daniels Stern im Hinblick auf die Fantasietätigkeit bei der Verarbeitung von Beziehungen während der ersten Lebensmonate verglichen. Klein geht von konstitutionellen Faktoren aus, die vom Lebensbeginn an zu psychischen Konflikten führen. Diese werden ihr zufolge mit realitätsentstellenden Abwehrmaßnahmen bewältigt. In der jüngeren Säuglingsforschung wird Kritik an dieser Sichtweise formuliert. Anhand eigener experimenteller und klinischer Arbeiten hat Daniel Stern eine Theorie des Selbstempfindens während der ersten Lebensmonate und -jahre formuliert. Demnach ist die frühe Entwicklung nicht von realitätsentstellenden Abwehrmaßnahmen charakterisiert. Er geht von Grundformen des Selbstempfindens aus, auf dessen Basis Beziehungen der Realität entsprechend verinnerlicht werden. Ich vertrete die These, dass Kleins Theorie bezüglich der Entwicklung nicht haltbar ist. Dazu werden Inkonsistenzen und Widersprüche in Kleins Konzeption herausgestellt. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Forum der Psychoanalyse Springer Journals

Beziehungserfahrungen und Fantasietätigkeit von Säuglingen in den Theorien von Melanie Klein und Daniel Stern

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Publisher
Springer Medizin
Copyright
Copyright © 2017 by Springer-Verlag Berlin Heidelberg
Subject
Psychology; Psychology, general; Psychiatry; Psychotherapy; Psychoanalysis
ISSN
0178-7667
eISSN
1437-0751
D.O.I.
10.1007/s00451-017-0274-y
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Abstract

In dieser Arbeit werden die Sichtweisen Melanie Kleins und Daniels Stern im Hinblick auf die Fantasietätigkeit bei der Verarbeitung von Beziehungen während der ersten Lebensmonate verglichen. Klein geht von konstitutionellen Faktoren aus, die vom Lebensbeginn an zu psychischen Konflikten führen. Diese werden ihr zufolge mit realitätsentstellenden Abwehrmaßnahmen bewältigt. In der jüngeren Säuglingsforschung wird Kritik an dieser Sichtweise formuliert. Anhand eigener experimenteller und klinischer Arbeiten hat Daniel Stern eine Theorie des Selbstempfindens während der ersten Lebensmonate und -jahre formuliert. Demnach ist die frühe Entwicklung nicht von realitätsentstellenden Abwehrmaßnahmen charakterisiert. Er geht von Grundformen des Selbstempfindens aus, auf dessen Basis Beziehungen der Realität entsprechend verinnerlicht werden. Ich vertrete die These, dass Kleins Theorie bezüglich der Entwicklung nicht haltbar ist. Dazu werden Inkonsistenzen und Widersprüche in Kleins Konzeption herausgestellt.

Journal

Forum der PsychoanalyseSpringer Journals

Published: May 5, 2017

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