Barbara Koch-Priewe, Tobias Leonhard, Anna Pineker & Jan Christoph Störtländer (Hrsg.): Portfolio in der LehrerInnenbildung. Konzepte und empirische Befunde

Barbara Koch-Priewe, Tobias Leonhard, Anna Pineker & Jan Christoph Störtländer (Hrsg.):... Z f Bildungsforsch (2014) 4:193–196 DOI 10.1007/s35834-014-0094-8 Rezension Barbara Koch-Priewe, Tobias Leonhard, Anna Pineker & Jan Christoph Störtländer (Hrsg.): Portfolio in der LehrerInnenbildung. Konzepte und empirische Befunde Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 2013, 304 Seiten, ISBN 978-3-7815-1931-2, € 19.90 Josef Thonhauser Vorbemerkung Knapp vor der Jahrtausendwende ist es an der Universität Salzburg gegen erhebliche Widerstände gelungen, im Rahmen der Lehramtsausbildung eine die Pädagogische Aus- bildung abschließende Fachprüfung auf Portfoliobasis zu etablieren. Ein äußerer Anlass dafür war die Abschaffung einer abschließenden pädagogischen Gesamtprüfung zuguns- ten von Einzelprüfungen über die vorgeschriebenen pädagogischen Lehrveranstaltungen. Im Gefolge dieser Veränderung wurde ein partikularistischer Umgang mit pädagogischen Ausbildungsteilen, d. h. ein Absolvieren von unzusammenhängenden Einzelprüfungen beobachtet und dementsprechend eine weitgehende Ineffektivität der pädagogischen Ausbildung insgesamt befürchtet. Die Fachprüfung sah demgegenüber ein Portfolio mit (mindestens) drei Elementen als Grundlage vor: Die Studierenden wählten drei ihnen selbst als bedeutsam erscheinende Dokumente über absolvierte Ausbildungsteile aus (z. B. Unterrichtspläne, rekonstruierte Subjektive Theorien in Gegenüberstellung mit wissenschaftlichen Theorien, u. a. „Theorien für den Unterricht“ , theoriebezo- gen kommentierte [auf einem für jede/n Studierende/n jeweils eigenen Videoband aufgenommene] Videosequenzen mit eigenen praktischen Versuchen im „Lehrver- haltenstraining“ oder im „Schulpraktikum“), und kommentierten sie (ggf. erneut) aus Sicht der gesamten Ausbildungserfahrungen unter der Perspektive, http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Bildungsforschung Springer Journals

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 2014 by Springer Fachmedien Wiesbaden
Subject
Social Sciences, general; Demography
ISSN
2190-6890
eISSN
2190-6904
D.O.I.
10.1007/s35834-014-0094-8
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Abstract

Z f Bildungsforsch (2014) 4:193–196 DOI 10.1007/s35834-014-0094-8 Rezension Barbara Koch-Priewe, Tobias Leonhard, Anna Pineker & Jan Christoph Störtländer (Hrsg.): Portfolio in der LehrerInnenbildung. Konzepte und empirische Befunde Bad Heilbrunn: Klinkhardt, 2013, 304 Seiten, ISBN 978-3-7815-1931-2, € 19.90 Josef Thonhauser Vorbemerkung Knapp vor der Jahrtausendwende ist es an der Universität Salzburg gegen erhebliche Widerstände gelungen, im Rahmen der Lehramtsausbildung eine die Pädagogische Aus- bildung abschließende Fachprüfung auf Portfoliobasis zu etablieren. Ein äußerer Anlass dafür war die Abschaffung einer abschließenden pädagogischen Gesamtprüfung zuguns- ten von Einzelprüfungen über die vorgeschriebenen pädagogischen Lehrveranstaltungen. Im Gefolge dieser Veränderung wurde ein partikularistischer Umgang mit pädagogischen Ausbildungsteilen, d. h. ein Absolvieren von unzusammenhängenden Einzelprüfungen beobachtet und dementsprechend eine weitgehende Ineffektivität der pädagogischen Ausbildung insgesamt befürchtet. Die Fachprüfung sah demgegenüber ein Portfolio mit (mindestens) drei Elementen als Grundlage vor: Die Studierenden wählten drei ihnen selbst als bedeutsam erscheinende Dokumente über absolvierte Ausbildungsteile aus (z. B. Unterrichtspläne, rekonstruierte Subjektive Theorien in Gegenüberstellung mit wissenschaftlichen Theorien, u. a. „Theorien für den Unterricht“ , theoriebezo- gen kommentierte [auf einem für jede/n Studierende/n jeweils eigenen Videoband aufgenommene] Videosequenzen mit eigenen praktischen Versuchen im „Lehrver- haltenstraining“ oder im „Schulpraktikum“), und kommentierten sie (ggf. erneut) aus Sicht der gesamten Ausbildungserfahrungen unter der Perspektive,

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Zeitschrift für BildungsforschungSpringer Journals

Published: Mar 8, 2014

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