Alterationen der somatosensorisch evozierten Potentiale (SEP) bei 482 Karotisrekonstruktionen

Alterationen der somatosensorisch evozierten Potentiale (SEP) bei 482 Karotisrekonstruktionen Die somatosensorisch evozierten Potentiale haben in der Routine supraaortaler Rekonstruktionen hohe Akzeptanz gewonnen. Die Angaben zur Inzidenz signifikanter Alterationen und deren klinische Bedeutung differieren z. T. erheblich. In einer prospektiven Untersuchung wurden alle SEP-Veränderungen bei 482 Operationen an 419 Patienten im Zeitraum vom 01.07.1994 bis zum 31.12.1996 erfaßt und hinsichtlich ihrer klinischen Relevanz validiert. Nur bei 1,7% der Patienten konnten keine verwertbaren Potentiale gewonnen werden. Während bei 406 Operationen keine oder nur geringfügige SEP-Veränderungen nachweisbar waren, wurden bei 65 Eingriffen (13,5%) ischämie- bedingte Alterationen registriert. Ereignisse während der Präparation (n = 5) waren anteilmäßig am häufigsten mit postoperativen Defiziten belastet (60%). Die 53 erfaßten Clamping-induzierten Veränderungen (81,5%) erwiesen sich allgemein als prognostisch günstig und nach Shunteinlage reversibel. Als Risikofaktor für eine Clampingischämie konnte nur der kontralaterale Karotisverschluß verifiziert werden. Bei 8 (1,7%) permanenten und 14 (2,9%) reversiblen neuen postoperativen Defiziten kündigten sich nur 9 intraoperativ an. Bei 3 sofortigen Defiziten ohne intraoperative SEP-Veränderungen bleibt die Ursache unklar. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Gefässchirurgie Springer Journals

Alterationen der somatosensorisch evozierten Potentiale (SEP) bei 482 Karotisrekonstruktionen

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Publisher
Springer Journals
Copyright
Copyright © 1998 by Springer-Verlag Berlin Heidelberg
Subject
Medicine & Public Health; Vascular Surgery
ISSN
0948-7034
D.O.I.
10.1007/PL00010491
Publisher site
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Abstract

Die somatosensorisch evozierten Potentiale haben in der Routine supraaortaler Rekonstruktionen hohe Akzeptanz gewonnen. Die Angaben zur Inzidenz signifikanter Alterationen und deren klinische Bedeutung differieren z. T. erheblich. In einer prospektiven Untersuchung wurden alle SEP-Veränderungen bei 482 Operationen an 419 Patienten im Zeitraum vom 01.07.1994 bis zum 31.12.1996 erfaßt und hinsichtlich ihrer klinischen Relevanz validiert. Nur bei 1,7% der Patienten konnten keine verwertbaren Potentiale gewonnen werden. Während bei 406 Operationen keine oder nur geringfügige SEP-Veränderungen nachweisbar waren, wurden bei 65 Eingriffen (13,5%) ischämie- bedingte Alterationen registriert. Ereignisse während der Präparation (n = 5) waren anteilmäßig am häufigsten mit postoperativen Defiziten belastet (60%). Die 53 erfaßten Clamping-induzierten Veränderungen (81,5%) erwiesen sich allgemein als prognostisch günstig und nach Shunteinlage reversibel. Als Risikofaktor für eine Clampingischämie konnte nur der kontralaterale Karotisverschluß verifiziert werden. Bei 8 (1,7%) permanenten und 14 (2,9%) reversiblen neuen postoperativen Defiziten kündigten sich nur 9 intraoperativ an. Bei 3 sofortigen Defiziten ohne intraoperative SEP-Veränderungen bleibt die Ursache unklar.

Journal

GefässchirurgieSpringer Journals

Published: Feb 12, 1998

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