Get 20M+ Full-Text Papers For Less Than $1.50/day. Start a 14-Day Trial for You or Your Team.

Learn More →

Die Bedeutung von Impfstoffen in einkommensschwachen und -starken Ländern

Die Bedeutung von Impfstoffen in einkommensschwachen und -starken Ländern Nach der Versorgung mit sauberem Trinkwasser sind Impfungen inzwischen die wirksamste Massnahme der öffentlichen Gesundheitssysteme zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Geschichte der Impfung ist gekennzeichnet von grossen Hoffnungen und einigen Enttäuschungen. Vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden einige bemerkenswerte Impfprojekte entwickelt. Zwar besteht die Möglichkeit, dass sowohl Kinderlähmung als auch Masern in einigen Jahren eradiziert werden, aber jährlich sterben fast 3 Millionen Menschen – in der Regel Kinder <5 Jahren – an Krankheiten, die durch Impfung vermeidbar sind. Während sich die Entwicklungsländer bemühen, Kinder mit den Impfstoffen zu versorgen, die sie dringend benötigen, lässt sich in Europa und Nordamerika eine gewisse Impfmüdigkeit beobachten. Ausgehend von der irrigen Meinung, «Diese Krankheiten stellen keine Bedrohung mehr dar, und die Impfstoffe sind gefährlicher als die Krankheit», kam es zu erneuten Ausbrüchen von Masern, Diphtherie und Keuchhusten. Um das Potenzial der Impfstoffe, das menschliche Leiden zu lindern, voll auszuschöpfen, muss die internationale Gemeinschaft auch künftig die erforderlichen Ressourcen, d.h. Geld und Fachpersonal, bereitstellen. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Annales Nestlé (Deutsche Ausg.) Karger

Die Bedeutung von Impfstoffen in einkommensschwachen und -starken Ländern

Annales Nestlé (Deutsche Ausg.) , Volume 66 (2): 16 – Jul 1, 2009

Loading next page...
 
/lp/karger/die-bedeutung-von-impfstoffen-in-einkommensschwachen-und-starken-l-zcVm40ePdX

References

References for this paper are not available at this time. We will be adding them shortly, thank you for your patience.

Publisher
Karger
Copyright
© 2009 Nestec Ltd., Vevey/S. Karger AG, Basel
ISSN
0250-9652
eISSN
1661-3740
DOI
10.1159/000218194
Publisher site
See Article on Publisher Site

Abstract

Nach der Versorgung mit sauberem Trinkwasser sind Impfungen inzwischen die wirksamste Massnahme der öffentlichen Gesundheitssysteme zur Bekämpfung von Infektionskrankheiten. Die Geschichte der Impfung ist gekennzeichnet von grossen Hoffnungen und einigen Enttäuschungen. Vor allem in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts wurden einige bemerkenswerte Impfprojekte entwickelt. Zwar besteht die Möglichkeit, dass sowohl Kinderlähmung als auch Masern in einigen Jahren eradiziert werden, aber jährlich sterben fast 3 Millionen Menschen – in der Regel Kinder <5 Jahren – an Krankheiten, die durch Impfung vermeidbar sind. Während sich die Entwicklungsländer bemühen, Kinder mit den Impfstoffen zu versorgen, die sie dringend benötigen, lässt sich in Europa und Nordamerika eine gewisse Impfmüdigkeit beobachten. Ausgehend von der irrigen Meinung, «Diese Krankheiten stellen keine Bedrohung mehr dar, und die Impfstoffe sind gefährlicher als die Krankheit», kam es zu erneuten Ausbrüchen von Masern, Diphtherie und Keuchhusten. Um das Potenzial der Impfstoffe, das menschliche Leiden zu lindern, voll auszuschöpfen, muss die internationale Gemeinschaft auch künftig die erforderlichen Ressourcen, d.h. Geld und Fachpersonal, bereitstellen.

Journal

Annales Nestlé (Deutsche Ausg.)Karger

Published: Jul 1, 2009

Keywords: Impfstoffe; Impfung, erweitertes Programm

There are no references for this article.