Matthias Aumüller

Matthias Aumüller Sieben Jahre nach einem ersten JLT-Heft mit dem Titel »Unreliable Narration / Unzuverlässiges Erzählen« (2011) erscheint nun ein zweites Heft zu diesem Thema. Nötig ist das, weil die Diskussion um den Begriff nicht abreißt und weitere Fragen zu klären sind. Inzwischen hat sich jedoch die Richtung der Fragestellungen verändert. Während damals der Schwerpunkt auf definitorischen Problemen der Begriffsbildung lag, richtet sich das Interesse nun stärker auf Fragen der Anwendung. Dieser Veränderung tragen die vorliegenden Texte Rechnung, wie der Untertitel andeuten soll. Die Begriffe »Scope and Limits / Reichweite und Grenzen« entsprechen den zwei Seiten einer Medaille. Einige Beiträge leuchten das Spektrum aus, innerhalb dessen sich narrative Unzuverlässigkeit realisiert; andere untersuchen die Grenzen, die der Anwendung gesetzt sind.Die meisten Aufsätze dieses Hefts gehen auf die Vorträge eines Panels auf dem Germanistentag 2016 in Bayreuth zurück, das Tom Kindt und ich organsiert haben. Die lebendige Diskussion und die positive Aufnahme haben die Publikation der Beiträge im Rahmen eines zweiten Themenhefts über unzuverlässiges Erzählen angeregt. Den Verantwortlichen des Themenschwerpunkts, in das unser Panel aufgenommen wurde, sei hiermit ebenso gedankt wie den Diskussionsteilnehmern. Es ist mir überdies ein Anliegen, den Autorinnen und Autoren ein Kompliment für ihre zuverlässige und schnelle Arbeit zu machen. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Journal of Literary Theory de Gruyter

Matthias Aumüller

Journal of Literary Theory , Volume 12 (1): 2 – Mar 26, 2018

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Publisher
De Gruyter
Copyright
© 2018 Walter de Gruyter GmbH & Co. KG, Berlin/Boston
ISSN
1862-8990
eISSN
1862-8990
D.O.I.
10.1515/jlt-2018-0001
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Abstract

Sieben Jahre nach einem ersten JLT-Heft mit dem Titel »Unreliable Narration / Unzuverlässiges Erzählen« (2011) erscheint nun ein zweites Heft zu diesem Thema. Nötig ist das, weil die Diskussion um den Begriff nicht abreißt und weitere Fragen zu klären sind. Inzwischen hat sich jedoch die Richtung der Fragestellungen verändert. Während damals der Schwerpunkt auf definitorischen Problemen der Begriffsbildung lag, richtet sich das Interesse nun stärker auf Fragen der Anwendung. Dieser Veränderung tragen die vorliegenden Texte Rechnung, wie der Untertitel andeuten soll. Die Begriffe »Scope and Limits / Reichweite und Grenzen« entsprechen den zwei Seiten einer Medaille. Einige Beiträge leuchten das Spektrum aus, innerhalb dessen sich narrative Unzuverlässigkeit realisiert; andere untersuchen die Grenzen, die der Anwendung gesetzt sind.Die meisten Aufsätze dieses Hefts gehen auf die Vorträge eines Panels auf dem Germanistentag 2016 in Bayreuth zurück, das Tom Kindt und ich organsiert haben. Die lebendige Diskussion und die positive Aufnahme haben die Publikation der Beiträge im Rahmen eines zweiten Themenhefts über unzuverlässiges Erzählen angeregt. Den Verantwortlichen des Themenschwerpunkts, in das unser Panel aufgenommen wurde, sei hiermit ebenso gedankt wie den Diskussionsteilnehmern. Es ist mir überdies ein Anliegen, den Autorinnen und Autoren ein Kompliment für ihre zuverlässige und schnelle Arbeit zu machen.

Journal

Journal of Literary Theoryde Gruyter

Published: Mar 26, 2018

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