Editorial

Editorial Wie askriptive Merkmale, insbesondere Alter und Geschlecht, in der Arbeit und am Arbeitsmarkt bearbeitet werden, dafür bietet das vorliegende Heft drei Beispiele aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen disziplinären Kontexten.Nathalie Amstutz, Thomas Geisen, Benedikt Hassler, Jasmin Diezi, Lea Widmer, Lia Steiner, Katrin Kraus und Nadine Wenger greifen in ihrem Beitrag „Arbeiten, solange der Körper mitmacht“ zunächst das Thema der Einfacharbeit wieder auf, das vor einem Jahr Hartmut Hirsch-Kreinsen im Kontext der Digitalisierung behandelt hat (ARBEIT, 26, 1, 7-32). Einfacharbeit ist nur indirekt zu erfassen, weil die Statistiken im Allgemeinen nicht die Tätigkeitsmerkmale, sondern nur den Qualifikationsstatus erheben. Die AutorInnen bieten einen Überblick über die Verbreitung und Bedeutung von Einfacharbeit in der Schweiz und heben hervor, dass es sich um ein quantitativ und qualitativ bedeutsames, sehr heterogenes Feld mit relativ stabilen, oft langjährigen Beschäftigungsverhältnissen handelt. Die von ihnen befragten UnternehmensvertreterInnen gehen davon aus, dass die Unternehmen „künftig verstärkt darauf angewiesen sind, ihre Beschäftigten in Einfacharbeit länger zu halten“, denn sie haben zunehmend Probleme mit der Rekrutierung jüngerer Beschäftigter, die bereit sind, in zeitlich hoch flexiblen, körperlich belastenden und gering entlohnten Tätigkeiten zu arbeiten. Die qualitative Untersuchung ergibt, dass sie dennoch bislang auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und der Personalentwicklung älterer http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Arbeit de Gruyter

Editorial

Arbeit , Volume 27 (1): 3 – Mar 26, 2018

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Publisher
de Gruyter
Copyright
© 2018 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
ISSN
0941-5025
eISSN
2365-984X
D.O.I.
10.1515/arbeit-2018-0001
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Abstract

Wie askriptive Merkmale, insbesondere Alter und Geschlecht, in der Arbeit und am Arbeitsmarkt bearbeitet werden, dafür bietet das vorliegende Heft drei Beispiele aus unterschiedlichen Perspektiven und in unterschiedlichen disziplinären Kontexten.Nathalie Amstutz, Thomas Geisen, Benedikt Hassler, Jasmin Diezi, Lea Widmer, Lia Steiner, Katrin Kraus und Nadine Wenger greifen in ihrem Beitrag „Arbeiten, solange der Körper mitmacht“ zunächst das Thema der Einfacharbeit wieder auf, das vor einem Jahr Hartmut Hirsch-Kreinsen im Kontext der Digitalisierung behandelt hat (ARBEIT, 26, 1, 7-32). Einfacharbeit ist nur indirekt zu erfassen, weil die Statistiken im Allgemeinen nicht die Tätigkeitsmerkmale, sondern nur den Qualifikationsstatus erheben. Die AutorInnen bieten einen Überblick über die Verbreitung und Bedeutung von Einfacharbeit in der Schweiz und heben hervor, dass es sich um ein quantitativ und qualitativ bedeutsames, sehr heterogenes Feld mit relativ stabilen, oft langjährigen Beschäftigungsverhältnissen handelt. Die von ihnen befragten UnternehmensvertreterInnen gehen davon aus, dass die Unternehmen „künftig verstärkt darauf angewiesen sind, ihre Beschäftigten in Einfacharbeit länger zu halten“, denn sie haben zunehmend Probleme mit der Rekrutierung jüngerer Beschäftigter, die bereit sind, in zeitlich hoch flexiblen, körperlich belastenden und gering entlohnten Tätigkeiten zu arbeiten. Die qualitative Untersuchung ergibt, dass sie dennoch bislang auf dem Gebiet der Gesundheitsförderung und der Personalentwicklung älterer

Journal

Arbeitde Gruyter

Published: Mar 26, 2018

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