Arbeit und Raum: Wandel, Wahrnehmung und Wirkung

Arbeit und Raum: Wandel, Wahrnehmung und Wirkung Eine Ingenieurin arbeitet in einem Büro, ein Arbeiter in einer Fertigungshalle, ein Arzt oder eine Pflegefachkraft in einem Krankenhaus, eine Verkäuferin in einem Geschäft, eine Layouterin in einer Werbeagentur, Bauarbeiter auf einer Baustelle. Büro, Fabrik, Krankenhaus usw. sind aber nicht nur Arbeitsorganisationen mit bestimmten Anforderungen und Bedingungen, spezifischem Technikeinsatz, je eigener Kultur, sondern immer auch Arbeitsorte, physische Räume von Arbeit. Arbeit findet immer an einem konkreten Ort, in einem physischen Raum statt: Selbst der virtuelle Clickworker arbeitet „irgendwo“, auch das Home Office ist ein Arbeitsort, der Tisch in der Cafeteria kann ein Arbeitsplatz sein. Kurz: Arbeit hat nicht nur ein Was und ein Wie, sondern immer auch ein Wo. Und dieses Wo, das zeigen in jüngster Zeit etwa Studien zu mobiler Arbeit oder neuen Büroformen, hat erheblichen Einfluss darauf, wie Arbeit organisiert und gestaltet ist, wahrgenommen und erlebt wird: etwa als Arbeitsumgebung mit bestimmten Raummerkmalen (Licht, Luft, Lärm etc.), als Organisation von Nähe und Distanz, als Arbeitsgegenstand (Bauen, Gestalten oder Überwinden von Räumen) oder, weiter gefasst, als Region oder „Cluster“, Stadt oder Land, Zentrum oder Peripherie. Darüber hinaus nehmen Strukturen, Institutionen und Handlungspraktiken der Steuerung und Regulierung von Arbeit, die sich räumlich unterschiedlich ausgestalten, Einfluss darauf, wie Arbeit sich http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Arbeit de Gruyter

Arbeit und Raum: Wandel, Wahrnehmung und Wirkung

Arbeit , Volume 27 (1): 3 – Mar 26, 2018

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Publisher
De Gruyter Oldenbourg
Copyright
© 2018 Walter de Gruyter GmbH, Berlin/Boston
ISSN
0941-5025
eISSN
2365-984X
D.O.I.
10.1515/arbeit-2018-0005
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Abstract

Eine Ingenieurin arbeitet in einem Büro, ein Arbeiter in einer Fertigungshalle, ein Arzt oder eine Pflegefachkraft in einem Krankenhaus, eine Verkäuferin in einem Geschäft, eine Layouterin in einer Werbeagentur, Bauarbeiter auf einer Baustelle. Büro, Fabrik, Krankenhaus usw. sind aber nicht nur Arbeitsorganisationen mit bestimmten Anforderungen und Bedingungen, spezifischem Technikeinsatz, je eigener Kultur, sondern immer auch Arbeitsorte, physische Räume von Arbeit. Arbeit findet immer an einem konkreten Ort, in einem physischen Raum statt: Selbst der virtuelle Clickworker arbeitet „irgendwo“, auch das Home Office ist ein Arbeitsort, der Tisch in der Cafeteria kann ein Arbeitsplatz sein. Kurz: Arbeit hat nicht nur ein Was und ein Wie, sondern immer auch ein Wo. Und dieses Wo, das zeigen in jüngster Zeit etwa Studien zu mobiler Arbeit oder neuen Büroformen, hat erheblichen Einfluss darauf, wie Arbeit organisiert und gestaltet ist, wahrgenommen und erlebt wird: etwa als Arbeitsumgebung mit bestimmten Raummerkmalen (Licht, Luft, Lärm etc.), als Organisation von Nähe und Distanz, als Arbeitsgegenstand (Bauen, Gestalten oder Überwinden von Räumen) oder, weiter gefasst, als Region oder „Cluster“, Stadt oder Land, Zentrum oder Peripherie. Darüber hinaus nehmen Strukturen, Institutionen und Handlungspraktiken der Steuerung und Regulierung von Arbeit, die sich räumlich unterschiedlich ausgestalten, Einfluss darauf, wie Arbeit sich

Journal

Arbeitde Gruyter

Published: Mar 26, 2018

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