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ZUR WIEDERENTDECKUNG ZWEIER CODICES BERATINI

ZUR WIEDERENTDECKUNG ZWEIER CODICES BERATINI J. K DER/WIEN In einem kurzen Artikel in der albanischen Zeitung ,,Volksstimme" berichtet der Historiker an der Universit t Tirana, Aleks Buda, ber die Wiederauffindung von zwei fr hen Codices in Berat, S dalbanien.1 Es handelt sich dabei um den ber hmten Codex Purpureus Beratinus aus dem fr hen 6. Jahrhundert und den Codex Aureus Anthimi des 9. Jahrhunderts. Beide galten - unter anderen - seit dem zweiten Weltkrieg als verschollen und scheinen daher auch in dem vor einigen Jahren erschienenen kleinen Katalog der griechischen Handschriften in Tirana nicht auf.2 Tats chlich wurden sie aber vor kurzem in einer feuchten Grabkammer einer Kirche in Berat entdeckt und wegen ihres desolaten Allgemeinzustandes sogleich der Akademie der Wissenschaften der VR China zur Restaurierung bergeben. Von dort wurden sie Anfang 1972 restauriert und konserviert nach Albanien retourniert und -- wie die brigen griechischen Handschriften Albaniens - dem albanischen Staatsarchiv in Tirana zur Aufbewahrung bergeben. Es ist sehr erfreulich, da die beiden wertvollen Handschriften, die bis zuletzt nur durch die Beschreibung im Beratiner Handschriftenkatalog von Anthimos Alexudes3 zug nglich waren, somit der Wissenschaft wiedergeschenkt sind. Vergleicht man die alte Beschreibung von A. Alexudes mit der von A. Buda in Zeri i Popullit, http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Byzantinische Zeitschrift de Gruyter

ZUR WIEDERENTDECKUNG ZWEIER CODICES BERATINI

Byzantinische Zeitschrift , Volume 65 (2) – Jan 1, 1972

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0007-7704
eISSN
1864-449X
DOI
10.1515/byzs.1972.65.2.327
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Abstract

J. K DER/WIEN In einem kurzen Artikel in der albanischen Zeitung ,,Volksstimme" berichtet der Historiker an der Universit t Tirana, Aleks Buda, ber die Wiederauffindung von zwei fr hen Codices in Berat, S dalbanien.1 Es handelt sich dabei um den ber hmten Codex Purpureus Beratinus aus dem fr hen 6. Jahrhundert und den Codex Aureus Anthimi des 9. Jahrhunderts. Beide galten - unter anderen - seit dem zweiten Weltkrieg als verschollen und scheinen daher auch in dem vor einigen Jahren erschienenen kleinen Katalog der griechischen Handschriften in Tirana nicht auf.2 Tats chlich wurden sie aber vor kurzem in einer feuchten Grabkammer einer Kirche in Berat entdeckt und wegen ihres desolaten Allgemeinzustandes sogleich der Akademie der Wissenschaften der VR China zur Restaurierung bergeben. Von dort wurden sie Anfang 1972 restauriert und konserviert nach Albanien retourniert und -- wie die brigen griechischen Handschriften Albaniens - dem albanischen Staatsarchiv in Tirana zur Aufbewahrung bergeben. Es ist sehr erfreulich, da die beiden wertvollen Handschriften, die bis zuletzt nur durch die Beschreibung im Beratiner Handschriftenkatalog von Anthimos Alexudes3 zug nglich waren, somit der Wissenschaft wiedergeschenkt sind. Vergleicht man die alte Beschreibung von A. Alexudes mit der von A. Buda in Zeri i Popullit,

Journal

Byzantinische Zeitschriftde Gruyter

Published: Jan 1, 1972

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