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Zur Vita Heinrici imperatoris

Zur Vita Heinrici imperatoris von Arnold Busson. Dio Vermutliung Giosebreehts, dass der Bischof Erlung von Würzburg der Verfasser dieser merkwürdigen Schrift sei, wird sich zwar wol nie strict beweisen lassen *), erscheint mir aber so plausibel, dass ich es wage hier eine andere Vermuthung zu üusseru, die jene zur Voraus setzung hat. Giesobrecht2) hat bereits darauf hingewiesen, dass Er lung, der vor seiner Erhebung auf den Würzburger Stuhl Domherr zu Bamberg gewesen, in vertrautem Vorhültniss zu Bischof Otto von Bamberg stand 3 ). Letzterer hat die Aufsicht geführt über die Vol lendung des Speierer Dombaus, und dabei selbst als Architekt mit gewirkt 4). Sollte unter diesen Umständen es gar zu kühn sein, wenn ich au die Möglichkeit erinnere, dass der Verfasser der vi'ta bei dem eindringlichen Lobe, das er Cap. 1 der Pracht dieses Gotteshauses z o llt5), gerade den Mann, seinen Freund, im Auge habe, der sich um den Bau so grosso Verdienste erworben hatte, und weiter, dass diesem zunächst die in der Form eines Schreibens an einen Freund gehal tene Klage um den todten Kaiser bestimmt gewesen sei? Bei dieser Vermuthung hätte man in der eigenthilmlichen politischen Stellung ') Die dafür beigebrachten Gründe lassen sich vielleicht noch durch ein oder http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 1882 by the
ISSN
0073-8484
eISSN
2307-2903
DOI
10.7767/miog-1882-0111
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Abstract

von Arnold Busson. Dio Vermutliung Giosebreehts, dass der Bischof Erlung von Würzburg der Verfasser dieser merkwürdigen Schrift sei, wird sich zwar wol nie strict beweisen lassen *), erscheint mir aber so plausibel, dass ich es wage hier eine andere Vermuthung zu üusseru, die jene zur Voraus setzung hat. Giesobrecht2) hat bereits darauf hingewiesen, dass Er lung, der vor seiner Erhebung auf den Würzburger Stuhl Domherr zu Bamberg gewesen, in vertrautem Vorhültniss zu Bischof Otto von Bamberg stand 3 ). Letzterer hat die Aufsicht geführt über die Vol lendung des Speierer Dombaus, und dabei selbst als Architekt mit gewirkt 4). Sollte unter diesen Umständen es gar zu kühn sein, wenn ich au die Möglichkeit erinnere, dass der Verfasser der vi'ta bei dem eindringlichen Lobe, das er Cap. 1 der Pracht dieses Gotteshauses z o llt5), gerade den Mann, seinen Freund, im Auge habe, der sich um den Bau so grosso Verdienste erworben hatte, und weiter, dass diesem zunächst die in der Form eines Schreibens an einen Freund gehal tene Klage um den todten Kaiser bestimmt gewesen sei? Bei dieser Vermuthung hätte man in der eigenthilmlichen politischen Stellung ') Die dafür beigebrachten Gründe lassen sich vielleicht noch durch ein oder

Journal

Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschungde Gruyter

Published: Dec 1, 1882

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