Zur Frage der Urheberschaft der Celestina.

Zur Frage der Urheberschaft der Celestina. Zur Frage der Urheberschaft der Celestiua. Ferdinand Wolfs Artikel ,,lieber die Celestina" in ,,Studien zur Geschichte der Spanischen und Portugiesischen Nationallitteratur" (Berlin 1859) ist vor kurzem in einer spanischen Uebersetzungl erschienen und die von ihm aufgestellte These, ob nicht de Rojas der Verfasser des ganzen Werkes sei, ist dadurch aufs neue zur Besprechung gekommen. Der Uebersetzer, M. Men ndez y Pelayo, scheint sich für Wolfs Ansicht zu erklären, wenn er auch eine andere Möglichkeit zugiebt; 2 er scheint auch besonderen Wert, als Wolfs Ansicht unterstützend, darauf zu legen, dafs über die Lebensumstände dieses de Rojas etwas Näheres bekannt geworden ist durch die Entdeckung einer Notiz über ihn in der Geschichte von Talavera de la Reina von Cosme Gomez Tejado de los Reyes.3 Don Bartolome Jose Gallardo, dem wir die Entdeckung verdanken, fand, dafs ,,Fernando de Rojas, Verfasser der Celestina, eine Zeitlang Alcalde mayor von Salamanca war, dafs er später in Talavera wohnte, sich daselbst verheiratete, Kinder hatte und starb." Auch soll die Möglichkeit bestehen, dafs er sich an dem Städtekrieg gegen Carlos I. (Karl V.) beteiligte. Wenn es gewifs ist, dafs de Rojas, wenn auch nicht das Ganze, so doch den gröfsten Teil der Celestina geschrieben hat, so http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für romanische Philologie (ZrP) de Gruyter

Zur Frage der Urheberschaft der Celestina.

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0049-8661
eISSN
1865-9063
DOI
10.1515/zrph.1897.21.1.32
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Abstract

Zur Frage der Urheberschaft der Celestiua. Ferdinand Wolfs Artikel ,,lieber die Celestina" in ,,Studien zur Geschichte der Spanischen und Portugiesischen Nationallitteratur" (Berlin 1859) ist vor kurzem in einer spanischen Uebersetzungl erschienen und die von ihm aufgestellte These, ob nicht de Rojas der Verfasser des ganzen Werkes sei, ist dadurch aufs neue zur Besprechung gekommen. Der Uebersetzer, M. Men ndez y Pelayo, scheint sich für Wolfs Ansicht zu erklären, wenn er auch eine andere Möglichkeit zugiebt; 2 er scheint auch besonderen Wert, als Wolfs Ansicht unterstützend, darauf zu legen, dafs über die Lebensumstände dieses de Rojas etwas Näheres bekannt geworden ist durch die Entdeckung einer Notiz über ihn in der Geschichte von Talavera de la Reina von Cosme Gomez Tejado de los Reyes.3 Don Bartolome Jose Gallardo, dem wir die Entdeckung verdanken, fand, dafs ,,Fernando de Rojas, Verfasser der Celestina, eine Zeitlang Alcalde mayor von Salamanca war, dafs er später in Talavera wohnte, sich daselbst verheiratete, Kinder hatte und starb." Auch soll die Möglichkeit bestehen, dafs er sich an dem Städtekrieg gegen Carlos I. (Karl V.) beteiligte. Wenn es gewifs ist, dafs de Rojas, wenn auch nicht das Ganze, so doch den gröfsten Teil der Celestina geschrieben hat, so

Journal

Zeitschrift für romanische Philologie (ZrP)de Gruyter

Published: Jan 1, 1897

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