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Zur Etymologie von ae. bāt m. ‘Boot, Schiff’

Zur Etymologie von ae. bāt m. ‘Boot, Schiff’ ¯ ZUR ETYMOLOGIE VON AE. BAT M. `BOOT, SCHIFF' In dem Artikel beit-a- `beißen' (> got. beitan, an. b ta, ae. bitan, ahd. bizan) ¯ ¯ f hrt Seebold unter den Ableitungen zu dieser germanischen Wurzel einen Ansatz urg. bait-a- (mit ?) als lautlich mçgliche Vorform f r ae. bat `Boot, ¯ Schiff' und bemerkt, dass die "Frage, ob das Wort `Boot' hierhergehçrt, ... in sich die Frage nach der Entlehnungsrichtung von ae. bat (mf) und awn. b tr ¯ (m) (weder in den ltesten nordischen, noch in den ltesten englischen Texten belegt) [schließt]" (Seebold 1970, 96 ­ 99).1 Die Wurzel urg. *beit`beißen' reflektiert eine grundsprachliche Wurzel idg. *bheyd- (vgl. ai. bhinatti `spaltet', lat. findere etc.), deren Bedeutung als `spalten' (Pokorny 1959, s.v.; Rix 1998, s.v.) angegeben werden kann.2 Im Germanischen ist eine Bedeutungsverengung eingetreten. In Bezug auf den altenglischen Befund kçnnen Seebolds Ausf hrungen in zweifacher Hinsicht pr zisiert werden. Obwohl bei Bosworth-Toller (1898 ­ 98, s.v. bat) eos bat glide on geofone aus dem Gedicht Andreas ¯ zitiert wird,3 ist bereits im Supplement (Bosworth-Toller 1908 ­ 21, s.v.) zu es bat korrigiert.4 Zusammen mit Belegen von se bat5 indiziert die AndreasStelle das Genus des altenglischen Substantivs http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Anglia - Zeitschrift für englische Philologie de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright ? 2008 Walter de Gruyter All rights reserved
Subject
MISZELLEN
ISSN
0340-5222
eISSN
1865-8938
DOI
10.1515/angl.2008.005
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Abstract

¯ ZUR ETYMOLOGIE VON AE. BAT M. `BOOT, SCHIFF' In dem Artikel beit-a- `beißen' (> got. beitan, an. b ta, ae. bitan, ahd. bizan) ¯ ¯ f hrt Seebold unter den Ableitungen zu dieser germanischen Wurzel einen Ansatz urg. bait-a- (mit ?) als lautlich mçgliche Vorform f r ae. bat `Boot, ¯ Schiff' und bemerkt, dass die "Frage, ob das Wort `Boot' hierhergehçrt, ... in sich die Frage nach der Entlehnungsrichtung von ae. bat (mf) und awn. b tr ¯ (m) (weder in den ltesten nordischen, noch in den ltesten englischen Texten belegt) [schließt]" (Seebold 1970, 96 ­ 99).1 Die Wurzel urg. *beit`beißen' reflektiert eine grundsprachliche Wurzel idg. *bheyd- (vgl. ai. bhinatti `spaltet', lat. findere etc.), deren Bedeutung als `spalten' (Pokorny 1959, s.v.; Rix 1998, s.v.) angegeben werden kann.2 Im Germanischen ist eine Bedeutungsverengung eingetreten. In Bezug auf den altenglischen Befund kçnnen Seebolds Ausf hrungen in zweifacher Hinsicht pr zisiert werden. Obwohl bei Bosworth-Toller (1898 ­ 98, s.v. bat) eos bat glide on geofone aus dem Gedicht Andreas ¯ zitiert wird,3 ist bereits im Supplement (Bosworth-Toller 1908 ­ 21, s.v.) zu es bat korrigiert.4 Zusammen mit Belegen von se bat5 indiziert die AndreasStelle das Genus des altenglischen Substantivs

Journal

Anglia - Zeitschrift für englische Philologiede Gruyter

Published: Jul 1, 2008

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