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Zentralblatt MATH - Herausforderungen und Perspektiven

Zentralblatt MATH - Herausforderungen und Perspektiven Zentralblatt MATH ­ Herausforderungen und Perspektiven1 Gert-Martin Greuel Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich Chefredakteur des Zentralblatts werden würde, hätte ich es nicht für möglich gehalten. Natürlich kenne ich das Zentralblatt seit langem, und zwar seit der Arbeit an meiner Diplomarbeit in Göttingen. Später in Bonn referierte ich nach meiner Dissertation mehrere Jahre lang Artikel für das Zentralblatt. Ich blieb ein regelmäßiger, gelegentlich auch kritischer Nutzer des Zentralblatts, zunächst der gedruckten und später der Online-Version. Vielleicht war das der Grund, dass man mich bat die Nachfolge von Bernd Wegner anzutreten, der nicht nur 37 Jahre als Chefredakteur gearbeitet hatte, sondern der auch so etwas wie das Gesicht des Zentralblatts geworden war. Während Wegners Zeit begann das Zeitalter der elektronischen und Online-Information, und es hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht. Die Entwicklung, die alle Informationsmedien betrifft, ist so dynamisch, dass niemand heute sagen kann, wie die digitale Welt in zehn oder zwanzig Jahren aussehen wird. Das Zentralblatt ist sich dieser neuen Herausforderungen sehr wohl bewusst und bereit, sich ihnen zu stellen. Das Zentralblatt als Dienst für die Community Das Zentralblatt hat drei Institutionen als Herausgeber: die Europäische Mathematische Gesellschaft (EMS), das Fachinformationszentrum Karlsruhe (FIZ) und http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Mitteilungen der DMV de Gruyter

Zentralblatt MATH - Herausforderungen und Perspektiven

Mitteilungen der DMV , Volume 20 (1) – Apr 1, 2012

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References (3)

Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2012 by the
ISSN
0947-4471
eISSN
0942-5977
DOI
10.1515/dmvm-2012-0017
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Abstract

Zentralblatt MATH ­ Herausforderungen und Perspektiven1 Gert-Martin Greuel Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich Chefredakteur des Zentralblatts werden würde, hätte ich es nicht für möglich gehalten. Natürlich kenne ich das Zentralblatt seit langem, und zwar seit der Arbeit an meiner Diplomarbeit in Göttingen. Später in Bonn referierte ich nach meiner Dissertation mehrere Jahre lang Artikel für das Zentralblatt. Ich blieb ein regelmäßiger, gelegentlich auch kritischer Nutzer des Zentralblatts, zunächst der gedruckten und später der Online-Version. Vielleicht war das der Grund, dass man mich bat die Nachfolge von Bernd Wegner anzutreten, der nicht nur 37 Jahre als Chefredakteur gearbeitet hatte, sondern der auch so etwas wie das Gesicht des Zentralblatts geworden war. Während Wegners Zeit begann das Zeitalter der elektronischen und Online-Information, und es hat seinen Höhepunkt noch nicht erreicht. Die Entwicklung, die alle Informationsmedien betrifft, ist so dynamisch, dass niemand heute sagen kann, wie die digitale Welt in zehn oder zwanzig Jahren aussehen wird. Das Zentralblatt ist sich dieser neuen Herausforderungen sehr wohl bewusst und bereit, sich ihnen zu stellen. Das Zentralblatt als Dienst für die Community Das Zentralblatt hat drei Institutionen als Herausgeber: die Europäische Mathematische Gesellschaft (EMS), das Fachinformationszentrum Karlsruhe (FIZ) und

Journal

Mitteilungen der DMVde Gruyter

Published: Apr 1, 2012

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