Wurde Eusebs Psalmenkommentar zweimal übersetzt?

Wurde Eusebs Psalmenkommentar zweimal übersetzt? Wurde Eusebs Psalmenkommentar zweimal übersetzt? von Johannes B. Bauer Eusebs umfangreicher Psalmenkommentar ist nach den Angaben neuerer Patrologen zweimal ins Lateinische übersetzt worden, einmal durch Eusebius von Vercelli und ein zweites Mal durch Hilarius von Poitiers1. Diese Unwahrscheinlichkeit hat der wiederholten Behauptung keinen Abbruch getan. Dieser Auffassung habe ich widersprochen2. Wenn Hieronymus von den Psalmenkommentaren schreibt: Hilarius Pictaviensis et Eusebius Vercellensis Origenem et Eusebium transtulerunt (ep. 112,20 [CSEL 55, 390 Hilberg]) und man aus einer anderen Stelle (vir. ill. 96 [TU 14/1, 47 Richardson]) weiß, daß Eusebius von Vercelli den Psalmenkommentar des Eusebius von Caesarea lateinisch herausgegeben hat, darf man der zitierten Briefstelle auch nicht mehr entnehmen, als daß Hilarius den Psalmenkommentar des Origenes3 und Eusebius von Vercelli den seines Namensvetters aus Caesarea übersetzt hat4. Nachträglich sehe ich, daß Charles Kannengießer schon auf dem richtigen Weg war, wenn er erklärte, die zwei ,,et" des Hieronymus (ep. 112,20) hätten einen disjunktiven Sinn und J. Ulrich, Art. Eusebius von Cäsarea, LACL, Freiburg/Basel/Wien 1998, 212, das als jüngster Nachfolger B. Altaners diesem folgt, dessen Wortlaut seit seiner Patrologie Freiburg 1938, 145 (noch nicht in seiner Bearbeitung G. Rauschens, Patrologie, Freiburg 1931, 176) bis in die letzte von A. Stuiber betreute Auflage http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für antikes Christentum / Journal of Ancient Christianity de Gruyter

Wurde Eusebs Psalmenkommentar zweimal übersetzt?

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2003 by the
ISSN
0949-9571
eISSN
1612-961X
DOI
10.1515/zach.2003.025
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Abstract

Wurde Eusebs Psalmenkommentar zweimal übersetzt? von Johannes B. Bauer Eusebs umfangreicher Psalmenkommentar ist nach den Angaben neuerer Patrologen zweimal ins Lateinische übersetzt worden, einmal durch Eusebius von Vercelli und ein zweites Mal durch Hilarius von Poitiers1. Diese Unwahrscheinlichkeit hat der wiederholten Behauptung keinen Abbruch getan. Dieser Auffassung habe ich widersprochen2. Wenn Hieronymus von den Psalmenkommentaren schreibt: Hilarius Pictaviensis et Eusebius Vercellensis Origenem et Eusebium transtulerunt (ep. 112,20 [CSEL 55, 390 Hilberg]) und man aus einer anderen Stelle (vir. ill. 96 [TU 14/1, 47 Richardson]) weiß, daß Eusebius von Vercelli den Psalmenkommentar des Eusebius von Caesarea lateinisch herausgegeben hat, darf man der zitierten Briefstelle auch nicht mehr entnehmen, als daß Hilarius den Psalmenkommentar des Origenes3 und Eusebius von Vercelli den seines Namensvetters aus Caesarea übersetzt hat4. Nachträglich sehe ich, daß Charles Kannengießer schon auf dem richtigen Weg war, wenn er erklärte, die zwei ,,et" des Hieronymus (ep. 112,20) hätten einen disjunktiven Sinn und J. Ulrich, Art. Eusebius von Cäsarea, LACL, Freiburg/Basel/Wien 1998, 212, das als jüngster Nachfolger B. Altaners diesem folgt, dessen Wortlaut seit seiner Patrologie Freiburg 1938, 145 (noch nicht in seiner Bearbeitung G. Rauschens, Patrologie, Freiburg 1931, 176) bis in die letzte von A. Stuiber betreute Auflage

Journal

Zeitschrift für antikes Christentum / Journal of Ancient Christianityde Gruyter

Published: Apr 14, 2003

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