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Vorwort des Herausgebers

Vorwort des Herausgebers Das große Interesse, das die zweite Jahrestagung der „Gesellschaft für Ger- manistische Sprachgeschichte“ hervorgerufen hat, zeugt eindrucksvoll von der wiedergewonnenen Strahlkraft der historischen Sprachwissenschaft. Dabei verwundert es nicht, wenn es gerade die „Historische Semantik“ ist, die hier im zweiten Jahrbuch stellvertretend für diesen Aufschwung steht. Gerade die Öffnung der Historischen Sprachwissenschaft zur Semantik und Pragmatik – bei gleichzeitiger Bewahrung ihrer sprachstrukturellen und philologischen Grundlagen – macht einen großen Teil dieser neuen Attraktivität aus. Unter diesen Vorzeichen haben sich vom 7. bis 9. Oktober 2010 in Heidelberg 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs Län- dern zusammengefunden, um an drei sonnigen Tagen über semantische Fragen, Probleme und Forschungsvorhaben zu diskutieren. Der Herausge- ber hat im Vorfeld versucht, den vielfältigen Interessen durch ein breites Themenspektrum entgegenzukommen. Daher enthält das Jahrbuch, wie schon die Tagung: 1. Durchblicke in Form von grundsätzlichen Stellungnahmen zu den Gegenständen der „Historischen Semantik“ 2. Seitenblicke aus anderen und in andere Fachkulturen und ihre Me- thoden 3. Einblicke in laufende Forschungsvorhaben sowie 4. Ausblicke in Grenzbereiche zur Morphologie und Syntax. Zwar konnten letztlich nicht alle Vorhaben realisiert und in Gestalt eines Vortrags Teil der Fachtagung werden, auch konnten hier nicht alle Vor- träge aufgenommen bzw. rechtzeitig für den Sammelband http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte de Gruyter

Vorwort des Herausgebers

Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichte , Volume 2 (1): 2 – Sep 15, 2011

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © by Walter de Gruyter GmbH
ISSN
1869-7046
eISSN
1869-7046
DOI
10.1515/9783110236620.ix
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Abstract

Das große Interesse, das die zweite Jahrestagung der „Gesellschaft für Ger- manistische Sprachgeschichte“ hervorgerufen hat, zeugt eindrucksvoll von der wiedergewonnenen Strahlkraft der historischen Sprachwissenschaft. Dabei verwundert es nicht, wenn es gerade die „Historische Semantik“ ist, die hier im zweiten Jahrbuch stellvertretend für diesen Aufschwung steht. Gerade die Öffnung der Historischen Sprachwissenschaft zur Semantik und Pragmatik – bei gleichzeitiger Bewahrung ihrer sprachstrukturellen und philologischen Grundlagen – macht einen großen Teil dieser neuen Attraktivität aus. Unter diesen Vorzeichen haben sich vom 7. bis 9. Oktober 2010 in Heidelberg 80 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus sechs Län- dern zusammengefunden, um an drei sonnigen Tagen über semantische Fragen, Probleme und Forschungsvorhaben zu diskutieren. Der Herausge- ber hat im Vorfeld versucht, den vielfältigen Interessen durch ein breites Themenspektrum entgegenzukommen. Daher enthält das Jahrbuch, wie schon die Tagung: 1. Durchblicke in Form von grundsätzlichen Stellungnahmen zu den Gegenständen der „Historischen Semantik“ 2. Seitenblicke aus anderen und in andere Fachkulturen und ihre Me- thoden 3. Einblicke in laufende Forschungsvorhaben sowie 4. Ausblicke in Grenzbereiche zur Morphologie und Syntax. Zwar konnten letztlich nicht alle Vorhaben realisiert und in Gestalt eines Vortrags Teil der Fachtagung werden, auch konnten hier nicht alle Vor- träge aufgenommen bzw. rechtzeitig für den Sammelband

Journal

Jahrbuch für Germanistische Sprachgeschichtede Gruyter

Published: Sep 15, 2011

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