TIEREXPERIMENTELLE UNTERSUCHUNGEN ZUM RÜCKGEKOPPELTEN BAROPACING MIT REIZIMPULSAMPLITUDENMODULATION

TIEREXPERIMENTELLE UNTERSUCHUNGEN ZUM RÜCKGEKOPPELTEN BAROPACING MIT REIZIMPULSAMPLITUDENMODULATION TIEREXPERIMENTELLE UNTERSUCHUNGEN ZUM RÜCKGEKOPPELTEN BAROPACING MIT REIZIMPULSAMPLITUDENMODULATION T. Peters, H.-E. Koralewski, E. Zerbst Institut für Physiologie der Freien Universität Berlin/Deutschland 1. EINLEITUNG Die elektrische Reizung der Carotissinus-Nerven mittels chronisch implantierter Elektroden ist eine Methode zur Behandlung des Bluthochdrucks und der Angina pectoris. Sie wurde 1964 eingeführt. In den letzten Jahren hat unsere Arbeitsgruppe das Prinzip der rückgekoppelten Reizung entwickelt und in Voruntersuchungen auch an Patienten erprobt. Dabei wurde ein elektronisches Barorezeptoranalog verwendet, bei welchem Blutdruck und/oder Herzfrequenz Reizimpulsmuster auslösen, die in ihrer mittleren Rate dem Blutdruck in ähnlicher Weise nichtlinear proportional sind, wie das auch bei den natürlichen Barorezeptoren zu beobachten ist. Damit wurde die Aktivität der Barorezeptoren imitiert. Durch die Beeinflussung der Carotissinusnerven wurde über regulativ tätige Neurone des Zentralnervensystems eine Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz erzielt. Je nach "Aktivität" des elektronischen Barorezeptoranalogs kam es im Zentralnervensystem zu einer mehr oder weniger großen z e i t l i c h e n S u m m a t i o n d e r einlaufenden Aktionspotentiale in Abhängigkeit von der "gemeldeten" Höhe des Blutdrucks. (1) Unter normalen Bedingungen haben aber die natürlichen Barorezeptoren, die in großer Zahl vorhanden sind, unterschiedliche Meßbereiche: Es gibt Fasern, die bereits http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biomedizinische Technik / Biomedical Engineering de Gruyter

TIEREXPERIMENTELLE UNTERSUCHUNGEN ZUM RÜCKGEKOPPELTEN BAROPACING MIT REIZIMPULSAMPLITUDENMODULATION

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0013-5585
eISSN
1862-278X
DOI
10.1515/bmte.1976.21.s1.199
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Abstract

TIEREXPERIMENTELLE UNTERSUCHUNGEN ZUM RÜCKGEKOPPELTEN BAROPACING MIT REIZIMPULSAMPLITUDENMODULATION T. Peters, H.-E. Koralewski, E. Zerbst Institut für Physiologie der Freien Universität Berlin/Deutschland 1. EINLEITUNG Die elektrische Reizung der Carotissinus-Nerven mittels chronisch implantierter Elektroden ist eine Methode zur Behandlung des Bluthochdrucks und der Angina pectoris. Sie wurde 1964 eingeführt. In den letzten Jahren hat unsere Arbeitsgruppe das Prinzip der rückgekoppelten Reizung entwickelt und in Voruntersuchungen auch an Patienten erprobt. Dabei wurde ein elektronisches Barorezeptoranalog verwendet, bei welchem Blutdruck und/oder Herzfrequenz Reizimpulsmuster auslösen, die in ihrer mittleren Rate dem Blutdruck in ähnlicher Weise nichtlinear proportional sind, wie das auch bei den natürlichen Barorezeptoren zu beobachten ist. Damit wurde die Aktivität der Barorezeptoren imitiert. Durch die Beeinflussung der Carotissinusnerven wurde über regulativ tätige Neurone des Zentralnervensystems eine Senkung von Blutdruck und Herzfrequenz erzielt. Je nach "Aktivität" des elektronischen Barorezeptoranalogs kam es im Zentralnervensystem zu einer mehr oder weniger großen z e i t l i c h e n S u m m a t i o n d e r einlaufenden Aktionspotentiale in Abhängigkeit von der "gemeldeten" Höhe des Blutdrucks. (1) Unter normalen Bedingungen haben aber die natürlichen Barorezeptoren, die in großer Zahl vorhanden sind, unterschiedliche Meßbereiche: Es gibt Fasern, die bereits

Journal

Biomedizinische Technik / Biomedical Engineeringde Gruyter

Published: Jan 1, 1976

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