Studienbibliotheken für Lehrerbildung und Lehrerfortbildung an Pädagogischen und Berufspädagogischen Akademien

Studienbibliotheken für Lehrerbildung und Lehrerfortbildung an Pädagogischen und... Gerhard Silvestri Studienbibliotheken für Lehrerbildung und Lehrerfortbildung an Pädagogischen und Berufspädagogischen Akademien Ein neuer Bibliothekstyp in Österreich Der Begriff Studienbibliothek hat in Österreich eine lange Tradition. Im Jahre 18501 wurde die amtliche Bezeichnung ,,öffentliche Studienbibliothek11 auf die im Zuge der Maria-Theresianischen und Josephinischen Bibliotheksreform geschaffenen ,,Lizealbibliotheken" angewendet. Diese öffentlichen Studienbibliotheken waren in den Hauptorten jener Kronländer der Habsburgischen Monarchie eingerichtet worden, die nicht gleichzeitig Sitz einer Universität waren und wo daher keine Universitätsbibliotheken eingerichtet werden konnten. Diese Studienbibliotheken (Klagenfurt, Linz, Salzburg, Görz, Laibach und Olmütz) sind heute auf vier Staaten verteilt und großteils in Universitätsbibliotheken umgewandelt worden. Nur die Bundesstaatliche Studienbibliothek in Linz2 ist heute noch als eigenständige Bibliothek vorhanden, obwohl in der Zwischenzeit auch Linz Universitätsstadt geworden ist und über eine eigene Universitätsbibliothek verfügt. Mit der Erlassung der 5. SchulorganisationsgesetzNovelle (BGBI. Nr. 23/75) verfügte der österreichische Bundesgesetzgeber nunmehr im Jahre 1975 eine Neuordnung der Lehrerbildung und Lehrerfortbildung. Zu diesem Zwecke wurden Pädagogische bzw. Berufspädagogische Akademien ins Leben^gerufen. Den Berufspädagogischen Akademien obliegt gemäß § 110 des genannten Gesetzes die Aufgabe, aufbauend auf dem Bildungsgut einer höheren Schule, einer Meisterausbildung oder gleichwertigen Befähigung, jenes fachliche Wissen und Können zu vermitteln, das zu Ausübung des Berufes als Lehrer für berufsbildende http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png BIBLIOTHEK Forschung und Praxis de Gruyter

Studienbibliotheken für Lehrerbildung und Lehrerfortbildung an Pädagogischen und Berufspädagogischen Akademien

BIBLIOTHEK Forschung und Praxis, Volume 6 (1-2) – Jan 1, 1982

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0341-4183
eISSN
1865-7648
DOI
10.1515/bfup.1982.6.1.143
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Abstract

Gerhard Silvestri Studienbibliotheken für Lehrerbildung und Lehrerfortbildung an Pädagogischen und Berufspädagogischen Akademien Ein neuer Bibliothekstyp in Österreich Der Begriff Studienbibliothek hat in Österreich eine lange Tradition. Im Jahre 18501 wurde die amtliche Bezeichnung ,,öffentliche Studienbibliothek11 auf die im Zuge der Maria-Theresianischen und Josephinischen Bibliotheksreform geschaffenen ,,Lizealbibliotheken" angewendet. Diese öffentlichen Studienbibliotheken waren in den Hauptorten jener Kronländer der Habsburgischen Monarchie eingerichtet worden, die nicht gleichzeitig Sitz einer Universität waren und wo daher keine Universitätsbibliotheken eingerichtet werden konnten. Diese Studienbibliotheken (Klagenfurt, Linz, Salzburg, Görz, Laibach und Olmütz) sind heute auf vier Staaten verteilt und großteils in Universitätsbibliotheken umgewandelt worden. Nur die Bundesstaatliche Studienbibliothek in Linz2 ist heute noch als eigenständige Bibliothek vorhanden, obwohl in der Zwischenzeit auch Linz Universitätsstadt geworden ist und über eine eigene Universitätsbibliothek verfügt. Mit der Erlassung der 5. SchulorganisationsgesetzNovelle (BGBI. Nr. 23/75) verfügte der österreichische Bundesgesetzgeber nunmehr im Jahre 1975 eine Neuordnung der Lehrerbildung und Lehrerfortbildung. Zu diesem Zwecke wurden Pädagogische bzw. Berufspädagogische Akademien ins Leben^gerufen. Den Berufspädagogischen Akademien obliegt gemäß § 110 des genannten Gesetzes die Aufgabe, aufbauend auf dem Bildungsgut einer höheren Schule, einer Meisterausbildung oder gleichwertigen Befähigung, jenes fachliche Wissen und Können zu vermitteln, das zu Ausübung des Berufes als Lehrer für berufsbildende

Journal

BIBLIOTHEK Forschung und Praxisde Gruyter

Published: Jan 1, 1982

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