Steuerungskonzept für eine extrakorporale Blutpumpe mit hoher Zuverlässigkeit

Steuerungskonzept für eine extrakorporale Blutpumpe mit hoher Zuverlässigkeit Steuerungskonzept für eine extrakorporale Blutpumpe mit hoher Zuverlässigkeit R. M. Landich, I. Schnellenbach, T. Breymann, P. Scheid Institut für Organphysiologie Ruhr-Universität Bochum, 4630 Bochum, FRG EINLEITUNG: Die Entwicklungen auf dem Gebiet der modernen Herzchirurgie bei der Korrektur angeborener bzw. erworbener Herzfehler, der Koronarchirurgie sowie der Herztransplantation hat die Konstruktion und Erprobung mechanischer Kreislaufunterstützungssysteme vorangetrieben (5). In den letzten Jahren ist ein exponentieller Anstieg der therapiebedürftigen Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen festzustellen; dies ist zum einen auf die Verbesserung kardiologischer Diagnoseverfahren und zum anderen auf die absolute Zunahme erworbener Erkrankungen zurückzuführen. Insbesondere beim Langzeit-Einsatz von extrakorporalen Blutpumpen kommt es zu Problemen in dem versorgten Organismus durch ein Ansteigen des totalen peripheren Widerstandes, massiver Ödembildung im Körpergewebe und einer Abnahme des Urinflusses. All dies ist bei Verwendung einer Rollerpumpe durch die physiologisch nicht pulsatile Funktion und die Reaktion der arteriellen Barorezeptoren mit ihrem spezifischen PD-Verhalten erklärbar. Ferner ist bei dem Einsatz dieser Schlauchquetschpumpen mit einer hohen Hämolyserate und der erhöhten Gefahr von Thrombenbildung zu rechnen. Daher ist ein Einsatz eines pulsatil pumpenden Systems, entsprechend dem physiologischen Vorbild Herz, und einer hydraulischen Ankopplung zur Steuerung bzw. Regelung der Druckpulskurve notwendig. Ein wichtiger Punkt bei der Entwicklung eines Steuerungskonzeptes (4) für eine derartige Pumpe http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biomedizinische Technik / Biomedical Engineering de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0013-5585
eISSN
1862-278X
DOI
10.1515/bmte.1993.38.s1.433
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Abstract

Steuerungskonzept für eine extrakorporale Blutpumpe mit hoher Zuverlässigkeit R. M. Landich, I. Schnellenbach, T. Breymann, P. Scheid Institut für Organphysiologie Ruhr-Universität Bochum, 4630 Bochum, FRG EINLEITUNG: Die Entwicklungen auf dem Gebiet der modernen Herzchirurgie bei der Korrektur angeborener bzw. erworbener Herzfehler, der Koronarchirurgie sowie der Herztransplantation hat die Konstruktion und Erprobung mechanischer Kreislaufunterstützungssysteme vorangetrieben (5). In den letzten Jahren ist ein exponentieller Anstieg der therapiebedürftigen Patienten mit Herz-Kreislauferkrankungen festzustellen; dies ist zum einen auf die Verbesserung kardiologischer Diagnoseverfahren und zum anderen auf die absolute Zunahme erworbener Erkrankungen zurückzuführen. Insbesondere beim Langzeit-Einsatz von extrakorporalen Blutpumpen kommt es zu Problemen in dem versorgten Organismus durch ein Ansteigen des totalen peripheren Widerstandes, massiver Ödembildung im Körpergewebe und einer Abnahme des Urinflusses. All dies ist bei Verwendung einer Rollerpumpe durch die physiologisch nicht pulsatile Funktion und die Reaktion der arteriellen Barorezeptoren mit ihrem spezifischen PD-Verhalten erklärbar. Ferner ist bei dem Einsatz dieser Schlauchquetschpumpen mit einer hohen Hämolyserate und der erhöhten Gefahr von Thrombenbildung zu rechnen. Daher ist ein Einsatz eines pulsatil pumpenden Systems, entsprechend dem physiologischen Vorbild Herz, und einer hydraulischen Ankopplung zur Steuerung bzw. Regelung der Druckpulskurve notwendig. Ein wichtiger Punkt bei der Entwicklung eines Steuerungskonzeptes (4) für eine derartige Pumpe

Journal

Biomedizinische Technik / Biomedical Engineeringde Gruyter

Published: Jan 1, 1993

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