Selbstanzeigen.

Selbstanzeigen. Selbstanzeigen.137eingenommenen Standpunkt geistvoll und sorgfaltig durchführt. Was uns alswidersprechend zu Tage zu liegen scheint, ist dem Verf. nicht etwa aus Nachlässigkeit verborgen geblieben, sondern darum, weil er sich allzu fest auf neukantische Positionen gestützt hat, die nach unserer Ueberzeugung unhaltbar sind.Worms a. Rh.F. Staudinger.Selbstanzeigen.Kühnemann, Eugen, Dr. phü., Privatdozent der Philosophie an der UniversitätMarburg, Kants und Schillers B e g r ü n d u n g der Aesthetik. Habilitationsschrift. München, Beck. 1895. IX u. 185 S.Das Buch erörtert zunächst die systematischen Voraussetzungen, die sichfür das Problem der Aesthetik aus der bisherigen Arbeit Kants ergaben. Essucht dann die wirklich grundlegenden Begriffe heraus zu bringen und zwar sowohl nach ihrer Bedeutung in Kants systematischem Bewusstsein wie nach ihrerFunktion für die ästhetischen Probleme. Hierbei fallen viele UntersuchungenKants und unter anderem auch die Einteilung der Analytik in die des Schönenund des Erhabenen als nur von sekundärem Wert beiseite. Als das durchgehendeMotiv Kants erscheint das spezifisch wissenschaftliche Bemühen, die neue Urteilsart und den neuen Bewusstseinszustand zu charakterisiren, der sich unter demwissenschaftlichen und sittlichen nicht subsumieren lässt. In den späterenPartieen seiner Arbeit bemerkt man den Versuch einer energischen Versenkungin die innerlich ästhetischen Probleme. Als das Zentralproblem aber erscheintdas der ästhetischen Anschauung. In diesem lassen sich http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Kant-Studien de Gruyter

Selbstanzeigen.

Kant-Studien, Volume 1 (1-3): 5 – Jan 1, 1897

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Walter de Gruyter
ISSN
1613-1134
eISSN
1613-1134
DOI
10.1515/kant.1897.1.1-3.137
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Abstract

Selbstanzeigen.137eingenommenen Standpunkt geistvoll und sorgfaltig durchführt. Was uns alswidersprechend zu Tage zu liegen scheint, ist dem Verf. nicht etwa aus Nachlässigkeit verborgen geblieben, sondern darum, weil er sich allzu fest auf neukantische Positionen gestützt hat, die nach unserer Ueberzeugung unhaltbar sind.Worms a. Rh.F. Staudinger.Selbstanzeigen.Kühnemann, Eugen, Dr. phü., Privatdozent der Philosophie an der UniversitätMarburg, Kants und Schillers B e g r ü n d u n g der Aesthetik. Habilitationsschrift. München, Beck. 1895. IX u. 185 S.Das Buch erörtert zunächst die systematischen Voraussetzungen, die sichfür das Problem der Aesthetik aus der bisherigen Arbeit Kants ergaben. Essucht dann die wirklich grundlegenden Begriffe heraus zu bringen und zwar sowohl nach ihrer Bedeutung in Kants systematischem Bewusstsein wie nach ihrerFunktion für die ästhetischen Probleme. Hierbei fallen viele UntersuchungenKants und unter anderem auch die Einteilung der Analytik in die des Schönenund des Erhabenen als nur von sekundärem Wert beiseite. Als das durchgehendeMotiv Kants erscheint das spezifisch wissenschaftliche Bemühen, die neue Urteilsart und den neuen Bewusstseinszustand zu charakterisiren, der sich unter demwissenschaftlichen und sittlichen nicht subsumieren lässt. In den späterenPartieen seiner Arbeit bemerkt man den Versuch einer energischen Versenkungin die innerlich ästhetischen Probleme. Als das Zentralproblem aber erscheintdas der ästhetischen Anschauung. In diesem lassen sich

Journal

Kant-Studiende Gruyter

Published: Jan 1, 1897

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