Nachweis somatosensibel evozierter neuromagnetischer Felder über der lumbalen und thorakalen Wirbelsäule

Nachweis somatosensibel evozierter neuromagnetischer Felder über der lumbalen und thorakalen... Nachweis somatosensibel evozierter neuromagnetischer Felder über der lumbalen und thorakalen Wirbelsäule B.Mackert, G.Curio, M.Burghoff*, R.Koetitz*, D.Drung*, P.Marx Abt.f.Neurologie, Klinikum Steglitz, Freie Universität Berlin, Hindenburgdamm 30, 1000 Berlin 45; (*) Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Abbestr. 2-12, 1000 Berlin 10; BRD Zusammenfassung Durch den Einsatz neuer, extrem rauscharmer dcSQUID Magnetometer-Systeme (axiale Gradiometer I.Ordnung mit 70 oder 140 mm baseline) in einem magnetisch abgeschirmten Raum lassen sich nach elektrisch transkutaner Stimulation des N.tibialis frühe somatosensibel evozierte Summenaktionsfelder über der lumbalen und thorakalen Wirbelsäule (Cauda equina bzw. thorakales Myelon) in klinisch vertretbarer Untersuchungszeit erfassen. Großflächige Feldvermessungen mittels künftiger Multikanalsysteme eröffnen neue klinische Perspektiven im Bereich spinaler Funktionsdiagnostik, insbesondere zur präzisen Höhenlokalisation von Leitungsblöcken z.B. im Falle radikulärer Kompressionssyndromebei Bandscheibenvorfällen oder Rückenmarksschädigungen. Einführung Neben der bereits etablierten Magnetencephalographie konnte in den letzten Jahren schrittweise der Anschluß neuromagnetischer Meßtechnik im Bereich des peripheren Nervensystems an die konventionelle Elekfroneurographie erarbeitet werden: dabei wurden bislang evozierte Summenaktionsfelder von Stammnerven des Armes und des Plexus brachialis sowie die erste postsynaptische Aktivität im cervikalen Rückenmark /Hflg/2£f0neurographisch nachgewiesen [Übersicht: 1], Im Besonderen ermöglicht die nichtinvasive Magnetoneurographie über die Kartierung von Summenaktionsfeldern eine im Millimeter-Bereich genaue Ortsbestimmung der nervalen Erregungsfront, die entlang des peripheren und zentralen Reizleitungssystems propagiert. Darüber hinaus konnte mittels http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biomedizinische Technik / Biomedical Engineering de Gruyter

Nachweis somatosensibel evozierter neuromagnetischer Felder über der lumbalen und thorakalen Wirbelsäule

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0013-5585
eISSN
1862-278X
DOI
10.1515/bmte.1993.38.s1.201
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Abstract

Nachweis somatosensibel evozierter neuromagnetischer Felder über der lumbalen und thorakalen Wirbelsäule B.Mackert, G.Curio, M.Burghoff*, R.Koetitz*, D.Drung*, P.Marx Abt.f.Neurologie, Klinikum Steglitz, Freie Universität Berlin, Hindenburgdamm 30, 1000 Berlin 45; (*) Physikalisch-Technische Bundesanstalt, Abbestr. 2-12, 1000 Berlin 10; BRD Zusammenfassung Durch den Einsatz neuer, extrem rauscharmer dcSQUID Magnetometer-Systeme (axiale Gradiometer I.Ordnung mit 70 oder 140 mm baseline) in einem magnetisch abgeschirmten Raum lassen sich nach elektrisch transkutaner Stimulation des N.tibialis frühe somatosensibel evozierte Summenaktionsfelder über der lumbalen und thorakalen Wirbelsäule (Cauda equina bzw. thorakales Myelon) in klinisch vertretbarer Untersuchungszeit erfassen. Großflächige Feldvermessungen mittels künftiger Multikanalsysteme eröffnen neue klinische Perspektiven im Bereich spinaler Funktionsdiagnostik, insbesondere zur präzisen Höhenlokalisation von Leitungsblöcken z.B. im Falle radikulärer Kompressionssyndromebei Bandscheibenvorfällen oder Rückenmarksschädigungen. Einführung Neben der bereits etablierten Magnetencephalographie konnte in den letzten Jahren schrittweise der Anschluß neuromagnetischer Meßtechnik im Bereich des peripheren Nervensystems an die konventionelle Elekfroneurographie erarbeitet werden: dabei wurden bislang evozierte Summenaktionsfelder von Stammnerven des Armes und des Plexus brachialis sowie die erste postsynaptische Aktivität im cervikalen Rückenmark /Hflg/2£f0neurographisch nachgewiesen [Übersicht: 1], Im Besonderen ermöglicht die nichtinvasive Magnetoneurographie über die Kartierung von Summenaktionsfeldern eine im Millimeter-Bereich genaue Ortsbestimmung der nervalen Erregungsfront, die entlang des peripheren und zentralen Reizleitungssystems propagiert. Darüber hinaus konnte mittels

Journal

Biomedizinische Technik / Biomedical Engineeringde Gruyter

Published: Jan 1, 1993

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