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Nachrufe

Nachrufe Anna Hedwig Benna Mit jedem Todesfall geht gleichzeitig ein Teil menschlichen Wissens verloren, auch wenn vieles vorher den Nachkommenden weitergegeben werden konnte. Besonders trifft dies im Berufsfeld der Archivarinnen und Archivare zu, ist es doch gerade dieser Stand, der mit soviel Materien der historischen Vergangenheit und Gegenwart in Berührung kommt, wie selten jemand, und der sein Wissen gleichsam speichert, um es an die Nachwelt weiterzugeben. Eine solche Vielwissende verstarb am 28. November 2015 im hohen Alter von 94 Jahren: Anna Hedwig Benna, der das Österreichische Staatsarchiv und hier besonders die Abteilung Haus-, Hof- und Staatsarchiv, dem sie 1947­1986 angehörte, aber auch die breit gestreute wissenschaftliche Kommune mehr als zu Dank verpflichtet ist 1. Als Tochter eines Gendarmeriebeamten am 7. November 1921 in Würnitz/NÖ geboren, studierte Benna nach der Matura ab Herbst 1939 Geschichte, Deutsch, Englisch und Philosophie. Im Dezember 1942 wurde sie bei Otto Brunner mit der Dissertation ,,Die Polizeihofstelle. Ein Beitrag zur Geschichte der Österreichischen Zentralverwaltung" promoviert und legte ein Jahr später die Lehramtsprüfung für die Fächer Geschichte, Deutsch und Englisch ab. Wie Benna selbst in einem dem Staatsarchiv vorliegenden Lebenslauf festhielt, stellte sie die ,,Ausbildung in Mittlerer und Neuerer Geschichte sowie der Historischen Hilfswissenschaften in den http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2016 by the
ISSN
0073-8484
eISSN
2307-2903
DOI
10.7767/miog-2016-0210
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Abstract

Anna Hedwig Benna Mit jedem Todesfall geht gleichzeitig ein Teil menschlichen Wissens verloren, auch wenn vieles vorher den Nachkommenden weitergegeben werden konnte. Besonders trifft dies im Berufsfeld der Archivarinnen und Archivare zu, ist es doch gerade dieser Stand, der mit soviel Materien der historischen Vergangenheit und Gegenwart in Berührung kommt, wie selten jemand, und der sein Wissen gleichsam speichert, um es an die Nachwelt weiterzugeben. Eine solche Vielwissende verstarb am 28. November 2015 im hohen Alter von 94 Jahren: Anna Hedwig Benna, der das Österreichische Staatsarchiv und hier besonders die Abteilung Haus-, Hof- und Staatsarchiv, dem sie 1947­1986 angehörte, aber auch die breit gestreute wissenschaftliche Kommune mehr als zu Dank verpflichtet ist 1. Als Tochter eines Gendarmeriebeamten am 7. November 1921 in Würnitz/NÖ geboren, studierte Benna nach der Matura ab Herbst 1939 Geschichte, Deutsch, Englisch und Philosophie. Im Dezember 1942 wurde sie bei Otto Brunner mit der Dissertation ,,Die Polizeihofstelle. Ein Beitrag zur Geschichte der Österreichischen Zentralverwaltung" promoviert und legte ein Jahr später die Lehramtsprüfung für die Fächer Geschichte, Deutsch und Englisch ab. Wie Benna selbst in einem dem Staatsarchiv vorliegenden Lebenslauf festhielt, stellte sie die ,,Ausbildung in Mittlerer und Neuerer Geschichte sowie der Historischen Hilfswissenschaften in den

Journal

Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschungde Gruyter

Published: Nov 1, 2016

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