Modellierung der Magenentleerung bei Gesunden und Patienten mit Diabetes mellitus mittels Xylose-Meal

Modellierung der Magenentleerung bei Gesunden und Patienten mit Diabetes mellitus mittels... Pctcr Kotanko 1 , Zlatko Trajanoski2, Ulrike Kotanko1, Paul Wach2, Falko Skrabal1 ' Knmkenhaus der Barmherzigen Brüder, Abt.f.Inncre Medizin, Marschallgasse 12, A-8020 Graz Institut für Elektro- und Biomedizinische Technik, TU Graz, Inffeldgasse 18, A-8010 Graz 10f 20, 40, 60, 120 und 240 min gemessen. Die Berechnung der Kreatininclearance erfolgte mittels der Cockroft-Formel (8). Zwei Verfahren werden zur Analyse der intestinalen Xylose-Resorption angewandt: Beim ersten Verfahren wird die Xylosekinetik mit einem modifizierten linearen Modell (9) nachgebildet. Das Modell besteht aus einem Darmkompartiment und einem Plasmakompartiment. Aus den gemessenen Daten werden drei Parameter mit dem Levenberg-Marquardt Algorithmus (10) geschätzt, nämlich die Zeitkonstanten für die Darmresorptionsrate, die Degradationsrate im Darm und die Eliminationsrate aus dem Plasma. Beim zweiten Verfahren wird nur die Struktur des Plasmakompartiments festgelegt. Aus der Kreatininclearance wird die Zeitkonstante für die Eliminationsrate aus dem Plasmakompartiment berechnet. Mit Hilfe der Dekonvolution kaiin nun aus den gemessenen Daten und der berechneten Faltungsmatrix (11) der unbekannte Eingang (Darmresorptionsrate) rekonstruiert werden. Die Lösung des Dekonvolutionsproblems jedoch ist im allgemeinen ein schlecht konditioniertes Problem (11, 12). Aus diesem Grund müssen Regularisierungsverfahren angewendet werden (12). Der Vorteil der Dekonvolutionsmethode liegt darin, daß keine bestimmte Darmstruktur angenommen werden muß. Somit können auch Ausgänge von nichüinearen http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biomedizinische Technik / Biomedical Engineering de Gruyter

Modellierung der Magenentleerung bei Gesunden und Patienten mit Diabetes mellitus mittels Xylose-Meal

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0013-5585
eISSN
1862-278X
DOI
10.1515/bmte.1993.38.s1.395
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Abstract

Pctcr Kotanko 1 , Zlatko Trajanoski2, Ulrike Kotanko1, Paul Wach2, Falko Skrabal1 ' Knmkenhaus der Barmherzigen Brüder, Abt.f.Inncre Medizin, Marschallgasse 12, A-8020 Graz Institut für Elektro- und Biomedizinische Technik, TU Graz, Inffeldgasse 18, A-8010 Graz 10f 20, 40, 60, 120 und 240 min gemessen. Die Berechnung der Kreatininclearance erfolgte mittels der Cockroft-Formel (8). Zwei Verfahren werden zur Analyse der intestinalen Xylose-Resorption angewandt: Beim ersten Verfahren wird die Xylosekinetik mit einem modifizierten linearen Modell (9) nachgebildet. Das Modell besteht aus einem Darmkompartiment und einem Plasmakompartiment. Aus den gemessenen Daten werden drei Parameter mit dem Levenberg-Marquardt Algorithmus (10) geschätzt, nämlich die Zeitkonstanten für die Darmresorptionsrate, die Degradationsrate im Darm und die Eliminationsrate aus dem Plasma. Beim zweiten Verfahren wird nur die Struktur des Plasmakompartiments festgelegt. Aus der Kreatininclearance wird die Zeitkonstante für die Eliminationsrate aus dem Plasmakompartiment berechnet. Mit Hilfe der Dekonvolution kaiin nun aus den gemessenen Daten und der berechneten Faltungsmatrix (11) der unbekannte Eingang (Darmresorptionsrate) rekonstruiert werden. Die Lösung des Dekonvolutionsproblems jedoch ist im allgemeinen ein schlecht konditioniertes Problem (11, 12). Aus diesem Grund müssen Regularisierungsverfahren angewendet werden (12). Der Vorteil der Dekonvolutionsmethode liegt darin, daß keine bestimmte Darmstruktur angenommen werden muß. Somit können auch Ausgänge von nichüinearen

Journal

Biomedizinische Technik / Biomedical Engineeringde Gruyter

Published: Jan 1, 1993

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