Magnetic Resonance Imaging zur Erfassung von Blutflussprofilen in Gefässen des menschlichen Körpers

Magnetic Resonance Imaging zur Erfassung von Blutflussprofilen in Gefässen des menschlichen... Magnetic Resonance Imaging zur Erfassung von Blutflussprofilen in Gefassen des menschlichen Körpers Boesiger P., Maier S.E., Scheidegger M.B., Botnar R., Meier D. Institut für Biomcdizinische Technik und Medizinische Informatik Universität und Zürich, Gloriastrasse 35, CH-8092 Zürich EINLEITUNG: Magnetic Resonance Imaging eröffnet neue Möglichkeiten für die räumlich hochaufgelöste Darstellung und die nichtinvasive Quantifizierung des Blutflusses in nahezu allen grösseren Gefassen des menschlichen Körpers. Da der Blutfluss auf verschiedene Arten die Amplitude und die Phase von Kernresonanzsignalen beeinflusst, sind mehrere Methoden bekannt, bei welchen die Flussinformation entweder aus der Signalamplitude oder aus der Signalphase abgeleitet wird. Für quantitative Messungen des Blutflusses bieten Techniken, welche auf der Kodierung der Flussinformation in die Signalphase basieren, wesentliche Vorteile. Im Prinzip können Flussmessungen mit herkömmlichen Gradienten-Echo-Abbildungsverfahren durchgeführt werden (6,7). Doch treten damit in der Praxis vor allem bei komplizierteren Flussverhältnissen und in Herznähe schwerwiegende Bildartefakte auf, die eine genaue Quantifizierung verunmöglichen. Diese Artefakte werden durch Bewegungen senkrecht zu der zu messenden Flusskomponente und durch Tenne höherer Ordnung der Bewegung (Pulsatilität des Blutflusses) im Zusammenwirken mit entsprechenden Momenten der für die Bilderzeugung verwendeten Gradienten induziert (1). METHODE: Die neue speziell für Flussmessungen entwickelte FAcE- (Free Induction Decay Acquired Echo)-Technik(l,10) ermöglicht eine extreme Verkürzung der Echozeit, http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biomedizinische Technik / Biomedical Engineering de Gruyter

Magnetic Resonance Imaging zur Erfassung von Blutflussprofilen in Gefässen des menschlichen Körpers

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0013-5585
eISSN
1862-278X
DOI
10.1515/bmte.1993.38.s1.359
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Abstract

Magnetic Resonance Imaging zur Erfassung von Blutflussprofilen in Gefassen des menschlichen Körpers Boesiger P., Maier S.E., Scheidegger M.B., Botnar R., Meier D. Institut für Biomcdizinische Technik und Medizinische Informatik Universität und Zürich, Gloriastrasse 35, CH-8092 Zürich EINLEITUNG: Magnetic Resonance Imaging eröffnet neue Möglichkeiten für die räumlich hochaufgelöste Darstellung und die nichtinvasive Quantifizierung des Blutflusses in nahezu allen grösseren Gefassen des menschlichen Körpers. Da der Blutfluss auf verschiedene Arten die Amplitude und die Phase von Kernresonanzsignalen beeinflusst, sind mehrere Methoden bekannt, bei welchen die Flussinformation entweder aus der Signalamplitude oder aus der Signalphase abgeleitet wird. Für quantitative Messungen des Blutflusses bieten Techniken, welche auf der Kodierung der Flussinformation in die Signalphase basieren, wesentliche Vorteile. Im Prinzip können Flussmessungen mit herkömmlichen Gradienten-Echo-Abbildungsverfahren durchgeführt werden (6,7). Doch treten damit in der Praxis vor allem bei komplizierteren Flussverhältnissen und in Herznähe schwerwiegende Bildartefakte auf, die eine genaue Quantifizierung verunmöglichen. Diese Artefakte werden durch Bewegungen senkrecht zu der zu messenden Flusskomponente und durch Tenne höherer Ordnung der Bewegung (Pulsatilität des Blutflusses) im Zusammenwirken mit entsprechenden Momenten der für die Bilderzeugung verwendeten Gradienten induziert (1). METHODE: Die neue speziell für Flussmessungen entwickelte FAcE- (Free Induction Decay Acquired Echo)-Technik(l,10) ermöglicht eine extreme Verkürzung der Echozeit,

Journal

Biomedizinische Technik / Biomedical Engineeringde Gruyter

Published: Jan 1, 1993

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