Kapitalanlegerschutz im deutschen Gesellschaftsrecht

Kapitalanlegerschutz im deutschen Gesellschaftsrecht von Regierungsdirektor DR. EBERHARD SCHWARK, Bonn Inhaltsübersicht I. Rechtstatsächliche Fragen und Bemerkungen zur Struktur des deutsdien Gesellschaftsrechts 1. Ausgangspunkt 2. Kapitalmarktferne des deutsdien Gesellschaftsrechts 3. Anlegerschutz durch Ausbau von Individualpositionen U. Anlegerschutz im Gründungsstadium der Gesellschaft 1. Aktiengesellschaft 2. Kommanditgesellschaft, BGB-Gesellsdiaft 3. Investmentgesellsdiaften III. Anlegerschutz durch Mitwirkung und Kontrolle der Gesellschafter 1. Aktiengesellschaft 2. Kommanditgesellschaft, BGB-Gesellsdiaft 3. Investmentgesellsdiaften IV. PubÜzität 1. Vorbemerkung 2. Aktiengesellschaft 3. Kommanditgesellschaft, BGB-Gesellsdiaft 4. Investmentgesellschaften V. Anlegerschutz bei kapitalmarktbezogener Tätigkeit der Gesellschaft, ihrer Organe oder des die Gesellschaft beherrschenden Großaktionärs 1. Vorbemerkung 2. Übernahmeangebote 3. Anlegerschutz im Konzern 4. Insidergeschäfte VI. Ergebnis und Möglichkeiten einer Verbesserung des Anlegerschutzes Eberhard Schwark ZGR 3/1976 I. Recbtstatsäcblicbe Tragen und Bemerkungen zur Struktur des deutschen Gesellschaftsrechts 1. Ausgangspunkt Die Nadikriegsentwicklung der Kapitalmärkte in der Bundesrepublik ist durch eine tiefgreifende Umstrukturierung der Investorenseite gekennzeichnet. Infolge steigender Masseneinkommen wurden erstmals breite Schichten in die Lage versetzt, Anlagekapital für den Erwerb von in Wertpapieren verbrieften Beteiligungen und sonstigen Beteiligungsrediten zu verwenden. Die gestiegene Sparfähigkeit drückt sich am deutlichsten in der Entwicklung der Sparquote, d. h. dem prozentualen Anteil der Ersparnisse am verfügbaren Nettoeinkommen, aus. Diese Quote stieg von 3,1 °/o im Jahre 1950 auf über 15 °/o im Jahre 19751. Die http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrecht de Gruyter

Kapitalanlegerschutz im deutschen Gesellschaftsrecht

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de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0340-2479
eISSN
1612-7048
DOI
10.1515/zgre.1976.5.3.271
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Abstract

von Regierungsdirektor DR. EBERHARD SCHWARK, Bonn Inhaltsübersicht I. Rechtstatsächliche Fragen und Bemerkungen zur Struktur des deutsdien Gesellschaftsrechts 1. Ausgangspunkt 2. Kapitalmarktferne des deutsdien Gesellschaftsrechts 3. Anlegerschutz durch Ausbau von Individualpositionen U. Anlegerschutz im Gründungsstadium der Gesellschaft 1. Aktiengesellschaft 2. Kommanditgesellschaft, BGB-Gesellsdiaft 3. Investmentgesellsdiaften III. Anlegerschutz durch Mitwirkung und Kontrolle der Gesellschafter 1. Aktiengesellschaft 2. Kommanditgesellschaft, BGB-Gesellsdiaft 3. Investmentgesellsdiaften IV. PubÜzität 1. Vorbemerkung 2. Aktiengesellschaft 3. Kommanditgesellschaft, BGB-Gesellsdiaft 4. Investmentgesellschaften V. Anlegerschutz bei kapitalmarktbezogener Tätigkeit der Gesellschaft, ihrer Organe oder des die Gesellschaft beherrschenden Großaktionärs 1. Vorbemerkung 2. Übernahmeangebote 3. Anlegerschutz im Konzern 4. Insidergeschäfte VI. Ergebnis und Möglichkeiten einer Verbesserung des Anlegerschutzes Eberhard Schwark ZGR 3/1976 I. Recbtstatsäcblicbe Tragen und Bemerkungen zur Struktur des deutschen Gesellschaftsrechts 1. Ausgangspunkt Die Nadikriegsentwicklung der Kapitalmärkte in der Bundesrepublik ist durch eine tiefgreifende Umstrukturierung der Investorenseite gekennzeichnet. Infolge steigender Masseneinkommen wurden erstmals breite Schichten in die Lage versetzt, Anlagekapital für den Erwerb von in Wertpapieren verbrieften Beteiligungen und sonstigen Beteiligungsrediten zu verwenden. Die gestiegene Sparfähigkeit drückt sich am deutlichsten in der Entwicklung der Sparquote, d. h. dem prozentualen Anteil der Ersparnisse am verfügbaren Nettoeinkommen, aus. Diese Quote stieg von 3,1 °/o im Jahre 1950 auf über 15 °/o im Jahre 19751. Die

Journal

Zeitschrift für Unternehmens- und Gesellschaftsrechtde Gruyter

Published: Jan 1, 1976

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