Integration der fachspezifischen Medizinischen Dokumentation (FS-MEDDOK) in ein Krankenhausinformationssystem (KIS)

Integration der fachspezifischen Medizinischen Dokumentation (FS-MEDDOK) in ein... M. Madjaric, G. Gell, H. Samonigg * Institut für medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation (IMI), Auenbruggerplatz 9/111, Graz, Österreich * Medizinische Universitätsklinik - Onkologie, Auenbruggerplatz 15, Graz, Österreich 1. Einleitung Im Landeskrankenhaus Graz hat der Einsatz der Grundstufe eines KIS bereits begonnen. Das KIS wird durch die auftragnehmende Firma in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des LKH und des IMI verwirklicht. Außer dem Basissystem wird ein System für die Unterstützung der fachspezifischen medizinischen Dokumentation implementiert. Der Inhalt der entsprechenden Dokumente stellt die fachspezifischen patientenbezogenen medizinischen Daten dar. Das FS-MEDDOK-System sollte allen berechtigten KIS-Benützern ermöglichen, diese Daten zu verarbeiten. Unter "Verarbeitung" verstehen wir Eingabe, Speicherung, Abruf, Wartung, Auswertung und Ausdruck der betroffenen Daten. Die wichtigsten Ziele des FS-MEDDOKSystems sind [3]: Verbesserung der Datenverfügbarkeit und Datenqualität, Verminderung des Zeitaufwandes, Gewährleistung der fachmedizinischen und wissenschaftlichen Auswertungen. 2. Besonderheiten des Einsatzgebietes Die Komplexität der medizinischen Daten ist nicht zu unterschätzen: Es geht hauptsächlich um praecoordinierte (kodierte) und numerische Daten, wobei immer Klartext hinzugefügt werden kann. Der Datenumfang wird für umfassende FS-MEDDOKSysteme mit 1-10 KB pro Behandlungstag und Patient geschätzt. Einzelne fachspezifische Dokumentationen enthalten bis zu mehrere hundert Attribute, und für ein vollständiges KIS sind mehrere Dutzend verschiedener Fachdokumentationen notwendig (eine je Unterdisziplin). FS-MEDDOK-Anwendungen http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biomedizinische Technik / Biomedical Engineering de Gruyter

Integration der fachspezifischen Medizinischen Dokumentation (FS-MEDDOK) in ein Krankenhausinformationssystem (KIS)

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0013-5585
eISSN
1862-278X
DOI
10.1515/bmte.1993.38.s1.277
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Abstract

M. Madjaric, G. Gell, H. Samonigg * Institut für medizinische Informatik, Statistik und Dokumentation (IMI), Auenbruggerplatz 9/111, Graz, Österreich * Medizinische Universitätsklinik - Onkologie, Auenbruggerplatz 15, Graz, Österreich 1. Einleitung Im Landeskrankenhaus Graz hat der Einsatz der Grundstufe eines KIS bereits begonnen. Das KIS wird durch die auftragnehmende Firma in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des LKH und des IMI verwirklicht. Außer dem Basissystem wird ein System für die Unterstützung der fachspezifischen medizinischen Dokumentation implementiert. Der Inhalt der entsprechenden Dokumente stellt die fachspezifischen patientenbezogenen medizinischen Daten dar. Das FS-MEDDOK-System sollte allen berechtigten KIS-Benützern ermöglichen, diese Daten zu verarbeiten. Unter "Verarbeitung" verstehen wir Eingabe, Speicherung, Abruf, Wartung, Auswertung und Ausdruck der betroffenen Daten. Die wichtigsten Ziele des FS-MEDDOKSystems sind [3]: Verbesserung der Datenverfügbarkeit und Datenqualität, Verminderung des Zeitaufwandes, Gewährleistung der fachmedizinischen und wissenschaftlichen Auswertungen. 2. Besonderheiten des Einsatzgebietes Die Komplexität der medizinischen Daten ist nicht zu unterschätzen: Es geht hauptsächlich um praecoordinierte (kodierte) und numerische Daten, wobei immer Klartext hinzugefügt werden kann. Der Datenumfang wird für umfassende FS-MEDDOKSysteme mit 1-10 KB pro Behandlungstag und Patient geschätzt. Einzelne fachspezifische Dokumentationen enthalten bis zu mehrere hundert Attribute, und für ein vollständiges KIS sind mehrere Dutzend verschiedener Fachdokumentationen notwendig (eine je Unterdisziplin). FS-MEDDOK-Anwendungen

Journal

Biomedizinische Technik / Biomedical Engineeringde Gruyter

Published: Jan 1, 1993

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