In memoriam Walter Hesberg (1929–2002)

In memoriam Walter Hesberg (1929–2002) Zeitschrift für Wirtschaftspolitik (Lucius & Lucius, Stuttgart) Jg. 52 (2003) Heft 1. S. 3 ­ 4 Christian Watrin* Mit Walter Hesberg verliert das Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln einen Freund und Förderer, der die Geschicke des Instituts seit dessen Gründung durch Alfred Müller-Armack im Jahre 1952 begleitet hat. Als junger Student an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät gewann Hesberg schon in den Gründungstagen Kontakt zum Institutsgründer. Dieser wurde wenig später auch der Betreuer seiner Diplomarbeit. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Diplom-Volkswirteexamens engagierte ihn Müller-Armack 1956 als wissenschaftlichen Mitarbeiter. In dieser Funktion entwickelte Hesberg ein ausgesprochenes Interesse an Fragen einer ordnungspolitisch ausgerichteten Wirtschaftspolitik. Die Mitte der fünfziger Jahre war die hohe Zeit der Vorbereitung der westeuropäischen Wirtschaftsintegration. Im Mittelpunkt der damaligen ökonomischen Diskussionen standen die Vor- und Nachteile der Zollunion und der Freihandelszone. Hesberg wandte sich der zweiten Form des regionalen Freihandels zu und schrieb eine später im Knapp-Verlag veröffentlichte und viel beachtete Dissertation zum Thema Die "Freihandelszone als Mittel der Integrationspolitik". In ihr ging es um die Streitfrage, ob sich regionaler Freihandel (im Sinne des die Staatsgrenzen übergreifenden wirtschaftlichen Austausches) sinnvoll mit dem Fortbestehen nationaler zollpolitischer Autonomie verbinden ließe. Die herrschende Meinung ging damals davon http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Wirtschaftspolitik de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
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Copyright © 2003 by the
ISSN
0721-3808
eISSN
2366-0317
DOI
10.1515/zfwp-2003-0102
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Abstract

Zeitschrift für Wirtschaftspolitik (Lucius & Lucius, Stuttgart) Jg. 52 (2003) Heft 1. S. 3 ­ 4 Christian Watrin* Mit Walter Hesberg verliert das Institut für Wirtschaftspolitik an der Universität zu Köln einen Freund und Förderer, der die Geschicke des Instituts seit dessen Gründung durch Alfred Müller-Armack im Jahre 1952 begleitet hat. Als junger Student an der Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Fakultät gewann Hesberg schon in den Gründungstagen Kontakt zum Institutsgründer. Dieser wurde wenig später auch der Betreuer seiner Diplomarbeit. Nach dem erfolgreichen Abschluss des Diplom-Volkswirteexamens engagierte ihn Müller-Armack 1956 als wissenschaftlichen Mitarbeiter. In dieser Funktion entwickelte Hesberg ein ausgesprochenes Interesse an Fragen einer ordnungspolitisch ausgerichteten Wirtschaftspolitik. Die Mitte der fünfziger Jahre war die hohe Zeit der Vorbereitung der westeuropäischen Wirtschaftsintegration. Im Mittelpunkt der damaligen ökonomischen Diskussionen standen die Vor- und Nachteile der Zollunion und der Freihandelszone. Hesberg wandte sich der zweiten Form des regionalen Freihandels zu und schrieb eine später im Knapp-Verlag veröffentlichte und viel beachtete Dissertation zum Thema Die "Freihandelszone als Mittel der Integrationspolitik". In ihr ging es um die Streitfrage, ob sich regionaler Freihandel (im Sinne des die Staatsgrenzen übergreifenden wirtschaftlichen Austausches) sinnvoll mit dem Fortbestehen nationaler zollpolitischer Autonomie verbinden ließe. Die herrschende Meinung ging damals davon

Journal

Zeitschrift für Wirtschaftspolitikde Gruyter

Published: Apr 1, 2003

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