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Fürstliche Willebriefe und Mitbesiegelungen

Fürstliche Willebriefe und Mitbesiegelungen Fürstliche Willebriefe und Mitbesiegelungen. Von Julius Ficker. Seit Böhmer durch die Veröffentlichung der Reichsregesten das für Forschungen über die Geschichte der Reichsverfassuug zunächst zu beachtende Material für die von ihm behandelten Perioden leicht übersehbar und zugänglich gemacht hat, ist die Entstehung der k u rf ü r s t l i c h e n W i l l e b r i e f e mehrfach eingehender untersucht worden. Zuerst 1855 in der Dissertation von Huyn: De Rudolpho Germaniae rege et de literis quae dicuntur Willebriefe. Später sind insbesondere Lorenz in der Deutschen Gesch. 1,415 ff., dann v. d. Ropp, Werner von Mainz 82 ff., auf den Gegenstand eiugegangen. Kürzlich ist daun die Frage wiederaufgenommen von Lamprecht in einer in den Forsch, zur Deutschen Gesch. 21,1 ff. veröffentlichten Abhandlung: Die Entstehung der Willebriefe und die Revindikation des Reichs guts unter Rudolf von Habsburg. Mag durch diese Arbeit die rich tige Beantwortung einzelner sich hier aufwertender Fragen gefördert sein, so scheint mir doch insbesondere das sehr ungenügend, was über den Zusammenhang mit den früheren entsprechenden Einrichtuugen und Formen gesagt ist. In einzelnen Punkten dürfte da schon Huyn durch Annahmen, welche jetzt von Lamprecht bestritten werden, das Richtigere getroffen http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 1882 by the
ISSN
0073-8484
eISSN
2307-2903
DOI
10.7767/miog-1882-0103
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Abstract

Fürstliche Willebriefe und Mitbesiegelungen. Von Julius Ficker. Seit Böhmer durch die Veröffentlichung der Reichsregesten das für Forschungen über die Geschichte der Reichsverfassuug zunächst zu beachtende Material für die von ihm behandelten Perioden leicht übersehbar und zugänglich gemacht hat, ist die Entstehung der k u rf ü r s t l i c h e n W i l l e b r i e f e mehrfach eingehender untersucht worden. Zuerst 1855 in der Dissertation von Huyn: De Rudolpho Germaniae rege et de literis quae dicuntur Willebriefe. Später sind insbesondere Lorenz in der Deutschen Gesch. 1,415 ff., dann v. d. Ropp, Werner von Mainz 82 ff., auf den Gegenstand eiugegangen. Kürzlich ist daun die Frage wiederaufgenommen von Lamprecht in einer in den Forsch, zur Deutschen Gesch. 21,1 ff. veröffentlichten Abhandlung: Die Entstehung der Willebriefe und die Revindikation des Reichs guts unter Rudolf von Habsburg. Mag durch diese Arbeit die rich tige Beantwortung einzelner sich hier aufwertender Fragen gefördert sein, so scheint mir doch insbesondere das sehr ungenügend, was über den Zusammenhang mit den früheren entsprechenden Einrichtuugen und Formen gesagt ist. In einzelnen Punkten dürfte da schon Huyn durch Annahmen, welche jetzt von Lamprecht bestritten werden, das Richtigere getroffen

Journal

Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschungde Gruyter

Published: Dec 1, 1882

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