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Erörterungen zur Reichsgeschichte des dreizehnten Jahrhunderts

Erörterungen zur Reichsgeschichte des dreizehnten Jahrhunderts Erörterungen zur Eeichsgesckichte des dreizehnten Jahrhunderts. Von Jul ius Picker. I. Zur Vermittlung der deutschen Fürsten zwischen Pabst und Kaiser 1240. Bei den Vorarbeiten für die neue Ausgabe der Regesten Böhmers hatte ich mein Augenmerk insbesondere auch auf die Auffindung fürstlicher Urkunden gerichtet, welche gemäss ihrer Datiruug am Hofe ausgestellt sein mussten und demnach geeignet waren, das kö nigliche Itinerar zu ergänzen. Das führte unter anderm auch zu dem, wie ich denke, höchst beachtenswerthen Ergebnisse, dass die Schreiben, durch welche viele deutsche Fürsten im Frühjahre 1240 den Pabst zur Herstellung des Friedens mit dem Kaiser aufforderten und zu diesem Zweck den Deutseliordensmeister Konrad bei ihm beglaubigten (Mon. Germ. L. 2,331 ff, Böhmer Reg. Reichss. nr. 127--134), zum grossen Theil in Anwesenheit K. Konrads ausgestellt sind. Von den datirten Schreiben ist das früheste das der Herzoge von Brabant, Lothringen und Limburg, dann mehrerer niederrheinischer Grafen vom 2. April aus Lüttich. Dann folgt das des Erzbischofs von Köln und der Bischöfe von Worms, Münster und Osnabrück vom 8. April aus Köln. Heisst es nun in den Ann. sti Pantaleonis: Conrudus -- Leodium venit; et iiide in ramis palmarum (Apr. 8) Coloniam veniens etc., so ist das Zusammenfällen jener Datirungen mit http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschung de Gruyter

Erörterungen zur Reichsgeschichte des dreizehnten Jahrhunderts

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 1882 by the
ISSN
0073-8484
eISSN
2307-2903
DOI
10.7767/miog-1882-0109
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Abstract

Erörterungen zur Eeichsgesckichte des dreizehnten Jahrhunderts. Von Jul ius Picker. I. Zur Vermittlung der deutschen Fürsten zwischen Pabst und Kaiser 1240. Bei den Vorarbeiten für die neue Ausgabe der Regesten Böhmers hatte ich mein Augenmerk insbesondere auch auf die Auffindung fürstlicher Urkunden gerichtet, welche gemäss ihrer Datiruug am Hofe ausgestellt sein mussten und demnach geeignet waren, das kö nigliche Itinerar zu ergänzen. Das führte unter anderm auch zu dem, wie ich denke, höchst beachtenswerthen Ergebnisse, dass die Schreiben, durch welche viele deutsche Fürsten im Frühjahre 1240 den Pabst zur Herstellung des Friedens mit dem Kaiser aufforderten und zu diesem Zweck den Deutseliordensmeister Konrad bei ihm beglaubigten (Mon. Germ. L. 2,331 ff, Böhmer Reg. Reichss. nr. 127--134), zum grossen Theil in Anwesenheit K. Konrads ausgestellt sind. Von den datirten Schreiben ist das früheste das der Herzoge von Brabant, Lothringen und Limburg, dann mehrerer niederrheinischer Grafen vom 2. April aus Lüttich. Dann folgt das des Erzbischofs von Köln und der Bischöfe von Worms, Münster und Osnabrück vom 8. April aus Köln. Heisst es nun in den Ann. sti Pantaleonis: Conrudus -- Leodium venit; et iiide in ramis palmarum (Apr. 8) Coloniam veniens etc., so ist das Zusammenfällen jener Datirungen mit

Journal

Mitteilungen des Instituts für Österreichische Geschichtsforschungde Gruyter

Published: Dec 1, 1882

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