Editorial

Editorial Jahrbücher f. Nationalökonomie u. Statistik (Lucius & Lucius, Stuttgart 2007) Bd. (Vol.) 227/5+6 Die Gesundheitsökonomie hat sich in Deutschland als akademisches Lehr- und Forschungsgebiet etabliert. Die relativ junge Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften verdankt ihre Entwicklung im deutschsprachigen Raum in besonderem Maße der Robert Bosch Stiftung. Die Stiftung hat im Jahre 1978 die Colloquienreihe ,,Gesundheitsökonomie" ins Leben gerufen und mit einer mittlerweile über 30 Bände umfassenden Bücherreihe mit den jeweils gewählten Themenschwerpunkten das Fach geprägt und Maßstäbe gesetzt.1 Sie hat gleichzeitig dazu beigetragen, dass der Verein für Socialpolitik unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Gérard Gäfgen das Thema im Jahre 1985 erstmalig zum Tagungsschwerpunkt wählte.2 Mit der Gründung einer temporären Arbeitsgruppe Anfang Dezember 1989 mit 17 Mitgliedern in Mannheim entwickelte sich allmählich der Gesundheitsökonomische Ausschuss im Verein für Socialpolitik, dem im Jahre 2007 44 Mitglieder angehörten. Mit seinen Veröffentlichungen entwickelte sich mehr und mehr eine deutschsprachige Ausrichtung des auch für die Gesundheitspolitik an Bedeutung gewinnenden Faches. Der zunehmende Einfluss der Gesundheitsökonomie spiegelte sich auch in der Berufung des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen am 19. Dezember 1985 durch den damaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung wider, dessen erstes Jahresgutachten im Jahre 1987 erschien.3 Die Gutachten entstanden bis http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistik de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2007 by the
ISSN
0021-4027
eISSN
2366-049X
DOI
10.1515/jbnst-2007-5-602
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Abstract

Jahrbücher f. Nationalökonomie u. Statistik (Lucius & Lucius, Stuttgart 2007) Bd. (Vol.) 227/5+6 Die Gesundheitsökonomie hat sich in Deutschland als akademisches Lehr- und Forschungsgebiet etabliert. Die relativ junge Teildisziplin der Wirtschaftswissenschaften verdankt ihre Entwicklung im deutschsprachigen Raum in besonderem Maße der Robert Bosch Stiftung. Die Stiftung hat im Jahre 1978 die Colloquienreihe ,,Gesundheitsökonomie" ins Leben gerufen und mit einer mittlerweile über 30 Bände umfassenden Bücherreihe mit den jeweils gewählten Themenschwerpunkten das Fach geprägt und Maßstäbe gesetzt.1 Sie hat gleichzeitig dazu beigetragen, dass der Verein für Socialpolitik unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Gérard Gäfgen das Thema im Jahre 1985 erstmalig zum Tagungsschwerpunkt wählte.2 Mit der Gründung einer temporären Arbeitsgruppe Anfang Dezember 1989 mit 17 Mitgliedern in Mannheim entwickelte sich allmählich der Gesundheitsökonomische Ausschuss im Verein für Socialpolitik, dem im Jahre 2007 44 Mitglieder angehörten. Mit seinen Veröffentlichungen entwickelte sich mehr und mehr eine deutschsprachige Ausrichtung des auch für die Gesundheitspolitik an Bedeutung gewinnenden Faches. Der zunehmende Einfluss der Gesundheitsökonomie spiegelte sich auch in der Berufung des Sachverständigenrates für die Konzertierte Aktion im Gesundheitswesen am 19. Dezember 1985 durch den damaligen Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung wider, dessen erstes Jahresgutachten im Jahre 1987 erschien.3 Die Gutachten entstanden bis

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Jahrbücher für Nationalökonomie und Statistikde Gruyter

Published: Oct 1, 2007

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