DV an den Hochschulen

DV an den Hochschulen K. G. Säur Verlag, München, 1993 Dieter Wall Prof. Dr. Dieter Wall, Jahrgang 1932, seit 1959 in der Datenverarbeitung, ist Geschäftsführer der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen, die für die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Göttingen ein Rechenzentrum betreibt Er ist zur Zeit Vorsitzender der Kommission für Rechenanlagen der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Zusammenfassung Wesentliche Strukturkomponente der bisherigen DV-Versorgungssysteme für Forschung und Lehre war der zentrale Großrechner. Die damit erreichte Versorgungsquaiität stellte den Anwender nicht sehr zufrieden. Das Konzept hatte aber weitreichende Folgen für die Organisation und Finanzierung der wissenschaftlichen Datenverarbeitung. Das verteilte, kooperative Versorgungskonzept als künftiges Paradigma, das durch die technische Entwicklung ermöglicht wird, beabsichtigt, den Grundbedarf in den Instituten zu decken. Es wird damit eine sehr hohe Versorgungsqualität erreichen, aber Finanzierungs- und Personalprobleme aufwerfen und von den Rechenzentren ein anderes Selbstverständnisverlangen. 1. Das DV-Versorgungssystem der Hochschule. Die wissenschaftliche Datenverarbeitung befindet sich in einer Phase tiefgreif enden Strukturwandels. In den kommenden Jahren werden die Universitäten erhebliche Probleme zu bewältigen haben. Die Datenverarbeitung der Universität zerfällt in zwei Bereiche: die betriebliche Datenverarbeitung in Hochschulverwaltung, Bibliothek und medizinischer Versorgung und die wissenschaftliche Datenverarbeitung für Forschung und Lehre. Beide Bereiche haben spezifische Eigenschaften und unterscheiden sich deshalb in der Auswahl der verwendeten http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png PIK - Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikation de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Saur
ISSN
0930-5157
eISSN
1865-8342
DOI
10.1515/piko.1993.16.3.157
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Abstract

K. G. Säur Verlag, München, 1993 Dieter Wall Prof. Dr. Dieter Wall, Jahrgang 1932, seit 1959 in der Datenverarbeitung, ist Geschäftsführer der Gesellschaft für wissenschaftliche Datenverarbeitung mbH Göttingen, die für die Max-Planck-Gesellschaft und die Universität Göttingen ein Rechenzentrum betreibt Er ist zur Zeit Vorsitzender der Kommission für Rechenanlagen der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Zusammenfassung Wesentliche Strukturkomponente der bisherigen DV-Versorgungssysteme für Forschung und Lehre war der zentrale Großrechner. Die damit erreichte Versorgungsquaiität stellte den Anwender nicht sehr zufrieden. Das Konzept hatte aber weitreichende Folgen für die Organisation und Finanzierung der wissenschaftlichen Datenverarbeitung. Das verteilte, kooperative Versorgungskonzept als künftiges Paradigma, das durch die technische Entwicklung ermöglicht wird, beabsichtigt, den Grundbedarf in den Instituten zu decken. Es wird damit eine sehr hohe Versorgungsqualität erreichen, aber Finanzierungs- und Personalprobleme aufwerfen und von den Rechenzentren ein anderes Selbstverständnisverlangen. 1. Das DV-Versorgungssystem der Hochschule. Die wissenschaftliche Datenverarbeitung befindet sich in einer Phase tiefgreif enden Strukturwandels. In den kommenden Jahren werden die Universitäten erhebliche Probleme zu bewältigen haben. Die Datenverarbeitung der Universität zerfällt in zwei Bereiche: die betriebliche Datenverarbeitung in Hochschulverwaltung, Bibliothek und medizinischer Versorgung und die wissenschaftliche Datenverarbeitung für Forschung und Lehre. Beide Bereiche haben spezifische Eigenschaften und unterscheiden sich deshalb in der Auswahl der verwendeten

Journal

PIK - Praxis der Informationsverarbeitung und Kommunikationde Gruyter

Published: Jan 1, 1993

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