Dorothee Kimmich , Wirklichkeit als Konstruktion. Studien zu Geschichte und Geschichtlichkeit bei Heine, Büchner, Immermann, Stendhal, Keller und Flaubert. 2002

Dorothee Kimmich , Wirklichkeit als Konstruktion. Studien zu Geschichte und Geschichtlichkeit bei... Wie verändert sich die Wahrnehmung und literarische Darstellung von Wirklichkeit, wenn sich die Einsicht durchsetzt, daß alles Sein geworden ist und sich in ständiger Veränderung befindet? Sie wird als Konstruktion begriffen und ausgewiesen, antwortet Dorothee Kimmichs Gießener Habilitationsschrift bereits im Titel. Zum ersten Mal geschehe dies mit dem ‚Ende der Kunstperiode‘, programmatisch bei den Jungdeutschen, literarisch beziehungsweise historiographisch-essayistisch dann bei Büchner und Heine. Studien zu weiteren deutschen wie französischen Autoren des 19. Jahrhunderts profilieren den teils erkenntnis-, teils darstellungstheoretischen Konstruktivismus, der sich aus der Einsicht in die Geschichtlichkeit und damit Inkonstanz alles ‚Wirklichen‘ ergeben habe, als Epochenkennzeichen. Umfassende narrative beziehungsweise rückhaltlose philosophische Reflexion auf jene Konstruktivität findet Kimmich schließlich einerseits in Flauberts Bouvard et Pécuchet , andererseits bei dem Genealogen Nietzsche. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Arbitrium de Gruyter

Dorothee Kimmich , Wirklichkeit als Konstruktion. Studien zu Geschichte und Geschichtlichkeit bei Heine, Büchner, Immermann, Stendhal, Keller und Flaubert. 2002

Arbitrium, Volume 20 (3) – Apr 12, 2003

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de Gruyter
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ISSN
0723-2977
DOI
10.1515/ARBI.2002.349
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Abstract

Wie verändert sich die Wahrnehmung und literarische Darstellung von Wirklichkeit, wenn sich die Einsicht durchsetzt, daß alles Sein geworden ist und sich in ständiger Veränderung befindet? Sie wird als Konstruktion begriffen und ausgewiesen, antwortet Dorothee Kimmichs Gießener Habilitationsschrift bereits im Titel. Zum ersten Mal geschehe dies mit dem ‚Ende der Kunstperiode‘, programmatisch bei den Jungdeutschen, literarisch beziehungsweise historiographisch-essayistisch dann bei Büchner und Heine. Studien zu weiteren deutschen wie französischen Autoren des 19. Jahrhunderts profilieren den teils erkenntnis-, teils darstellungstheoretischen Konstruktivismus, der sich aus der Einsicht in die Geschichtlichkeit und damit Inkonstanz alles ‚Wirklichen‘ ergeben habe, als Epochenkennzeichen. Umfassende narrative beziehungsweise rückhaltlose philosophische Reflexion auf jene Konstruktivität findet Kimmich schließlich einerseits in Flauberts Bouvard et Pécuchet , andererseits bei dem Genealogen Nietzsche.

Journal

Arbitriumde Gruyter

Published: Apr 12, 2003

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