Die Polysaccharide der Weinbergschnecke II. Die Mucin-Polysaccharide der Eiweißdrüse. 1. Mitteil.: Die Identität von Galaktogen und Sinistrin

Die Polysaccharide der Weinbergschnecke II. Die Mucin-Polysaccharide der Eiweißdrüse. 1.... Bd. 307 (1957) Die Polysaccharide der Weinbergschnecke II * Die Mucin-Polysaccharide der Eiweißdrüse 1. Mitteil.: Die Identität von Galaktogen und Sinistrin Von M. Geldmacher-Mallinckrodt und F. May Aus dem Physiologisch-Chemischen Institut der Universität Erlangen, Vorstand: Prof. Dr. Dr. I\ May (Der Schriftleitung zugegangen am 20. Dezember 1956) Landwehr 1 isolierte 1882 aus Weinbergschnecken ein Kohlenhydrat, das durch die Fermente des Speichels gespalten wurde, Kupferoxyd mit blauer Farbe löste und dieses beim Kochen nicht reduzierte. Mit Jod war es nicht anfärbbar, daher wurde es Achroglykogen genannt. Angaben über die Art des gebundenen Zuckers machte Landwehr nicht. Echtes Glykogen konnte er nicht nachweisen. Hammarsten 2 fand 1885 bei der Darstellung der Eiweißdrüsen mucine von Helix pomatia ein Kohlenhydrat, das ebenfalls keine Jodreaktion gab und mit alkalischem Kupfersulfat analog zu den Landwehrschen Beobachtungen in der Hitze nicht reagierte, jedoch von Speichelfermenten nicht angegriffen wurde. Wegen seiner Linksdrehung wurde es Sinistrin genannt. Es wurde aber weder die Drehung exakt bestimmt noch etwas ausgesagt über die Art des gebundenen Zuckers und über die Tatsache, daß es sich um ein Polysaccharid handelte. Bei seinen Untersuchungen über die Polysaccharide der Heliciden erhielt Levene 3 1925 ein in Wasser unvollständig lösliches Pulver, das ebenfalls keine Jodreaktion http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png hoppe-seyler's zeitschrift für physiologische chemie de Gruyter

Die Polysaccharide der Weinbergschnecke II. Die Mucin-Polysaccharide der Eiweißdrüse. 1. Mitteil.: Die Identität von Galaktogen und Sinistrin

hoppe-seyler's zeitschrift für physiologische chemie , Volume 307

Loading next page...
 
/lp/de-gruyter/die-polysaccharide-der-weinbergschnecke-ii-die-mucin-polysaccharide-BTZXDCofUX
Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 1957 by the
ISSN
0018-4888
eISSN
1437-4315
D.O.I.
10.1515/bchm2.1957.307.1-2.191
Publisher site
See Article on Publisher Site

Abstract

Bd. 307 (1957) Die Polysaccharide der Weinbergschnecke II * Die Mucin-Polysaccharide der Eiweißdrüse 1. Mitteil.: Die Identität von Galaktogen und Sinistrin Von M. Geldmacher-Mallinckrodt und F. May Aus dem Physiologisch-Chemischen Institut der Universität Erlangen, Vorstand: Prof. Dr. Dr. I\ May (Der Schriftleitung zugegangen am 20. Dezember 1956) Landwehr 1 isolierte 1882 aus Weinbergschnecken ein Kohlenhydrat, das durch die Fermente des Speichels gespalten wurde, Kupferoxyd mit blauer Farbe löste und dieses beim Kochen nicht reduzierte. Mit Jod war es nicht anfärbbar, daher wurde es Achroglykogen genannt. Angaben über die Art des gebundenen Zuckers machte Landwehr nicht. Echtes Glykogen konnte er nicht nachweisen. Hammarsten 2 fand 1885 bei der Darstellung der Eiweißdrüsen mucine von Helix pomatia ein Kohlenhydrat, das ebenfalls keine Jodreaktion gab und mit alkalischem Kupfersulfat analog zu den Landwehrschen Beobachtungen in der Hitze nicht reagierte, jedoch von Speichelfermenten nicht angegriffen wurde. Wegen seiner Linksdrehung wurde es Sinistrin genannt. Es wurde aber weder die Drehung exakt bestimmt noch etwas ausgesagt über die Art des gebundenen Zuckers und über die Tatsache, daß es sich um ein Polysaccharid handelte. Bei seinen Untersuchungen über die Polysaccharide der Heliciden erhielt Levene 3 1925 ein in Wasser unvollständig lösliches Pulver, das ebenfalls keine Jodreaktion

Journal

hoppe-seyler's zeitschrift für physiologische chemiede Gruyter

There are no references for this article.

You’re reading a free preview. Subscribe to read the entire article.


DeepDyve is your
personal research library

It’s your single place to instantly
discover and read the research
that matters to you.

Enjoy affordable access to
over 18 million articles from more than
15,000 peer-reviewed journals.

All for just $49/month

Explore the DeepDyve Library

Search

Query the DeepDyve database, plus search all of PubMed and Google Scholar seamlessly

Organize

Save any article or search result from DeepDyve, PubMed, and Google Scholar... all in one place.

Access

Get unlimited, online access to over 18 million full-text articles from more than 15,000 scientific journals.

Your journals are on DeepDyve

Read from thousands of the leading scholarly journals from SpringerNature, Elsevier, Wiley-Blackwell, Oxford University Press and more.

All the latest content is available, no embargo periods.

See the journals in your area

DeepDyve

Freelancer

DeepDyve

Pro

Price

FREE

$49/month
$360/year

Save searches from
Google Scholar,
PubMed

Create lists to
organize your research

Export lists, citations

Read DeepDyve articles

Abstract access only

Unlimited access to over
18 million full-text articles

Print

20 pages / month

PDF Discount

20% off