Die gemeinschaftliche Giebelmauer

Die gemeinschaftliche Giebelmauer Heft 12 Glaser, Die gemeinschaftliche Giebelmauer Von Dr. Hugo -Glaser, Köln ,,Die für zwei benachbarte Häuser als gemeinschaftlich errichtete Giebelmauer verbleibt nicht nur dann, wenn das eine der beiden Häuser durch Kriegseinwirkung zerstört worden ist, sondern auch dann, wenn der eine Grundstückseigentümer sein Haus freiwillig - gleichgültig aus welchen Gründen - abgebrochen hat, im Miteigentum der beiden Grundstücksnachbarn und geht nicht in das Alleineigcntum des Eigentümers des stehengebliebenen Hauses über, weil dies einer natürlichen Betrachtungsweise entspricht und für den Eigentumsübergang keine rechtliche Notwendigkeit besteht." Grundstücksnachbarn, die für ihre beiden Häuser eine gemeinschaftliche Giebelmauer errichtet oder im Wege der Rechtsnachfolge erworben haben, geraten, wenn der eine von ihnen sein Haus abbricht, oft in einen Streit über die Frage, ob die gemeinschaftliche Giebelmauer nach dem Abbruch des Hauses im Miteigentum der beiden Grundstücksnachbarn verblieben ist oder ob sie sich in das Alleineigentum des Eigentümers des stehengebliebenen Hauses umgewandelt hat, weil sie in Zukunft nur noch diesem Hauseigentümer als Abschlußwand seines Hauses dient. Diese Frage ist in Rechtsprechung und Rechtslehre sehr umstritten. Sie ist zunächst ausgiebig für den Fall erörtert worden, daß im Kriege das eine von zwei Häusern mit einer gemeinschaftlichen Giebelmauer zerstört worden, das andere aber erhalten geblieben ist. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Juristische Rundschau de Gruyter

Die gemeinschaftliche Giebelmauer

Juristische Rundschau, Volume 1976 (12) – Jan 1, 1976

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0022-6920
eISSN
1612-7064
DOI
10.1515/juru.1976.1976.12.495
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Abstract

Heft 12 Glaser, Die gemeinschaftliche Giebelmauer Von Dr. Hugo -Glaser, Köln ,,Die für zwei benachbarte Häuser als gemeinschaftlich errichtete Giebelmauer verbleibt nicht nur dann, wenn das eine der beiden Häuser durch Kriegseinwirkung zerstört worden ist, sondern auch dann, wenn der eine Grundstückseigentümer sein Haus freiwillig - gleichgültig aus welchen Gründen - abgebrochen hat, im Miteigentum der beiden Grundstücksnachbarn und geht nicht in das Alleineigcntum des Eigentümers des stehengebliebenen Hauses über, weil dies einer natürlichen Betrachtungsweise entspricht und für den Eigentumsübergang keine rechtliche Notwendigkeit besteht." Grundstücksnachbarn, die für ihre beiden Häuser eine gemeinschaftliche Giebelmauer errichtet oder im Wege der Rechtsnachfolge erworben haben, geraten, wenn der eine von ihnen sein Haus abbricht, oft in einen Streit über die Frage, ob die gemeinschaftliche Giebelmauer nach dem Abbruch des Hauses im Miteigentum der beiden Grundstücksnachbarn verblieben ist oder ob sie sich in das Alleineigentum des Eigentümers des stehengebliebenen Hauses umgewandelt hat, weil sie in Zukunft nur noch diesem Hauseigentümer als Abschlußwand seines Hauses dient. Diese Frage ist in Rechtsprechung und Rechtslehre sehr umstritten. Sie ist zunächst ausgiebig für den Fall erörtert worden, daß im Kriege das eine von zwei Häusern mit einer gemeinschaftlichen Giebelmauer zerstört worden, das andere aber erhalten geblieben ist.

Journal

Juristische Rundschaude Gruyter

Published: Jan 1, 1976

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