Das Verhalten der Beschleunigungsübertragung vom Beckenkamm auf einen äußeren Beschleunigungsaufnehmer beim Menschen - Transmissionfunction of the acceleration from the os ilium to an outside used acceleration sensor

Das Verhalten der Beschleunigungsübertragung vom Beckenkamm auf einen äußeren... S a n H e f t 7A976 Biomed, Techn. 21 (1976), S. 213--221 Beschleunigungsübertragung v o m Beckenkamm M. Artmann H. Kaltschmidt K. Viernstein C.J. Wirth Das Verhalten der Beschleunigungsübertragung vom Beckenkamm auf einen äußeren Beschleunigungsaufnehmer beim Menschen Transmissionfunction of the acceleration from the os ilium to an outside used acceleration sensor Aus der Orthopädischen Klinik und Poliklinik der Universität München und aus dem Unternehmensbereich Apparate/Kybernetik der Firma Messerschmidt- Bölkow-Blohm GmbH Beschleunigungsmessungen an verschiedenen Teilen der Gliederkette wurden bisher nur durch Ableitung mit äußerlich angebrachten Meßwertgebern durchgeführt. Dabei wurde eine Verfälschung durch den Ubertragungsweg Knochen-subcutanes Fett-Haut Meßwertgeber in Kauf genommen. In einem Eigenversuch wurde das Verhalten der Beschleunigungsübertragung vom Beckenkamm auf einen äußeren Beschleunigungsaufnehmer untersucht. Folgende Ergebnisse wurden erarbeitet: 1. Die Ubertragungseigenschaft des gedämpften Feder-Masse-Systems WeichteileHaut ist nichtlinear bzw. durch Eigenreflexe leicht verfälscht. 2. Die Grenzfrequenz für die Versuchsperson und das verwendete System Hautadapter + Meßwertaufnehmer beträgt ca. 21 Hz. 3. Bis zu dieser Grenzfrequenz werden Erschütterungen durch Resonanz bereichsweise etwas überhöht dargestellt. 4. Oberhalb der Grenzfrequenz werden verfälschte, niedrigere Werte gemessen. 5. Das durch einen Ausschwingversuch mit dem aufgeschnallten Meßwertgeber festgestellte Ubertragungsverhalten entspricht dem im Eigenversuch erhaltenen. 6. Mit dem Ausschwingversuch ist es demnach möglich, aus http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biomedizinische Technik / Biomedical Engineering de Gruyter

Das Verhalten der Beschleunigungsübertragung vom Beckenkamm auf einen äußeren Beschleunigungsaufnehmer beim Menschen - Transmissionfunction of the acceleration from the os ilium to an outside used acceleration sensor

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0013-5585
eISSN
1862-278X
DOI
10.1515/bmte.1976.21.7.213
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Abstract

S a n H e f t 7A976 Biomed, Techn. 21 (1976), S. 213--221 Beschleunigungsübertragung v o m Beckenkamm M. Artmann H. Kaltschmidt K. Viernstein C.J. Wirth Das Verhalten der Beschleunigungsübertragung vom Beckenkamm auf einen äußeren Beschleunigungsaufnehmer beim Menschen Transmissionfunction of the acceleration from the os ilium to an outside used acceleration sensor Aus der Orthopädischen Klinik und Poliklinik der Universität München und aus dem Unternehmensbereich Apparate/Kybernetik der Firma Messerschmidt- Bölkow-Blohm GmbH Beschleunigungsmessungen an verschiedenen Teilen der Gliederkette wurden bisher nur durch Ableitung mit äußerlich angebrachten Meßwertgebern durchgeführt. Dabei wurde eine Verfälschung durch den Ubertragungsweg Knochen-subcutanes Fett-Haut Meßwertgeber in Kauf genommen. In einem Eigenversuch wurde das Verhalten der Beschleunigungsübertragung vom Beckenkamm auf einen äußeren Beschleunigungsaufnehmer untersucht. Folgende Ergebnisse wurden erarbeitet: 1. Die Ubertragungseigenschaft des gedämpften Feder-Masse-Systems WeichteileHaut ist nichtlinear bzw. durch Eigenreflexe leicht verfälscht. 2. Die Grenzfrequenz für die Versuchsperson und das verwendete System Hautadapter + Meßwertaufnehmer beträgt ca. 21 Hz. 3. Bis zu dieser Grenzfrequenz werden Erschütterungen durch Resonanz bereichsweise etwas überhöht dargestellt. 4. Oberhalb der Grenzfrequenz werden verfälschte, niedrigere Werte gemessen. 5. Das durch einen Ausschwingversuch mit dem aufgeschnallten Meßwertgeber festgestellte Ubertragungsverhalten entspricht dem im Eigenversuch erhaltenen. 6. Mit dem Ausschwingversuch ist es demnach möglich, aus

Journal

Biomedizinische Technik / Biomedical Engineeringde Gruyter

Published: Jan 1, 1976

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