Das Bild des Islam und des Buddhismus

Das Bild des Islam und des Buddhismus Kirsten George, Matthias Kaufmann, Günter Kehrer, Natalie Kuczera, Anke Spieth, Daniel Sturm Eine empirische Untersuchung Inhalt Die Vorstellungen über fremde Religionen sind weitgehend unerforscht. Die zahlreichen Studien über Vorurteile haben ihren Gegenstand nicht in den Religionen als kulturellen Gebilden, sondern in Personen, die bestimmten Religionen angehören. Die in Tübingen 1992 und 1993 durchgeführte Untersuchung versucht, diese Lücke vergleichend zu schließen. Sie geht methodisch davon aus, daß in den Köpfen Vorstellungen über Religionen existieren; Bilder, die durch Medien erzeugt werden. Diese Bilder sind weitgehend abhängig von Erfahrung und weisen einen hohen Grad innerer Konsistenz auf. Die Ergebnisse zeigen, daß ein eher negatives Bild vom islam und ein eher positives vom Buddhismus vorherrscht. 1. Vorstellung der Untersuchung D i e Abteilung für Religionswissenschaft des Seminars für Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft der Universität Tübingen führte von Sommer 1992 bis Sommer 1993 eine Untersuchung durch, die das Bild des Islam bzw. des Buddhismus in der deutschen Bevölkerung zum Gegenstand hatte. Die Untersuchung steht in einem engen Zusammenhang mit dem in der gleichen Abteilung betriebenen Projekt »Religion in den elektronischen Medien«, dessen erste Ergebnisse 1994 publiziert wurden.1 Die Darstellung fremder Religionen im Fernsehen wird zur Zeit erforscht. 2 Weitgehend unbekannt ist dagegen, ob http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Religionswissenschaft de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 1996 by the
ISSN
0943-8610
eISSN
2194-508X
DOI
10.1515/0024.55
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Abstract

Kirsten George, Matthias Kaufmann, Günter Kehrer, Natalie Kuczera, Anke Spieth, Daniel Sturm Eine empirische Untersuchung Inhalt Die Vorstellungen über fremde Religionen sind weitgehend unerforscht. Die zahlreichen Studien über Vorurteile haben ihren Gegenstand nicht in den Religionen als kulturellen Gebilden, sondern in Personen, die bestimmten Religionen angehören. Die in Tübingen 1992 und 1993 durchgeführte Untersuchung versucht, diese Lücke vergleichend zu schließen. Sie geht methodisch davon aus, daß in den Köpfen Vorstellungen über Religionen existieren; Bilder, die durch Medien erzeugt werden. Diese Bilder sind weitgehend abhängig von Erfahrung und weisen einen hohen Grad innerer Konsistenz auf. Die Ergebnisse zeigen, daß ein eher negatives Bild vom islam und ein eher positives vom Buddhismus vorherrscht. 1. Vorstellung der Untersuchung D i e Abteilung für Religionswissenschaft des Seminars für Indologie und Vergleichende Religionswissenschaft der Universität Tübingen führte von Sommer 1992 bis Sommer 1993 eine Untersuchung durch, die das Bild des Islam bzw. des Buddhismus in der deutschen Bevölkerung zum Gegenstand hatte. Die Untersuchung steht in einem engen Zusammenhang mit dem in der gleichen Abteilung betriebenen Projekt »Religion in den elektronischen Medien«, dessen erste Ergebnisse 1994 publiziert wurden.1 Die Darstellung fremder Religionen im Fernsehen wird zur Zeit erforscht. 2 Weitgehend unbekannt ist dagegen, ob

Journal

Zeitschrift für Religionswissenschaftde Gruyter

Published: Sep 1, 1996

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