Biomagnetische Quellenlokalisation in einem realistischen Torso - Phantommodell

Biomagnetische Quellenlokalisation in einem realistischen Torso - Phantommodell Brauer, H.; T. Knösche; A. Feeser; U. Tenner Institut für Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik Technische Universität Ilmenau, PF 327, D-98684 Ilmenau ZUSAMMENFASSUNG In einer Parameterstudie wurden die Einflußgrößen auf die Genauigkeit der Lokalisation äquivalenter Strotndipolquelle n im Herzen analysiert. Anhand numerisch simulierter Magnetfelddaten wurden in einem realistischen Multicompartment-Torsomodell der Effekt der Modellierung der Körperinhomogenitäten (Lunge, Herz) auf die Lokalisation einzelner oder mehrerer Stromdipole ermittelt und mit Lösungenfür den leitenden Halbraum fezw. einer dem Torso angepaßten Kugel verglichen. Die Verwendung des realistischen Volumenleitermodells führte zu deutlich besseren Lokalisationsergebnissen, der Einfluß der Körperinhomogenitäten ist gering aber nicht vernachlässigbar, EINLEITUNG Die Entwicklung geeigneter Verfahren zur Lokalisation kardioelektrischer Stromquellen anhand von außerhalb des Korpers ermittelten Magnetfelddaten ist eine wesentliche Voraussetzung für die Bewertung des klinischen Einsatzes biomagnetischer Verfahren zur Detektion pathologischer Vorgänge im Herzen. Bisherige Untersuchungen haben gezeigt, daß die Volumenleitermodelle die Lokalisationsgenauigkeit wesentlich beeinflussen [1,2,3]. Bestimmte Phasen der Herzaktivität können gut durch einzelne Stromdipole modelliert werden, andere Zeitabschnitte erfordern Multidipolmodelle oder verteilte Volumenquellen. Folglich wird die Leistungsfähigkeit eines Lokalisationsalgorithmus auch durch die implementierten Generatormodelle maßgeblich beeinflußt. Eine besondere Bedeutung kommt jedoch den Optimierungsverfahren zu, die zur Verfugung stehen müssen, um die quadratischen Abweichungen zwischen den gemessenen und den mit vorgegebenen Quellenparametern http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biomedizinische Technik / Biomedical Engineering de Gruyter

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0013-5585
eISSN
1862-278X
DOI
10.1515/bmte.1993.38.s1.193
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Abstract

Brauer, H.; T. Knösche; A. Feeser; U. Tenner Institut für Allgemeine und Theoretische Elektrotechnik Technische Universität Ilmenau, PF 327, D-98684 Ilmenau ZUSAMMENFASSUNG In einer Parameterstudie wurden die Einflußgrößen auf die Genauigkeit der Lokalisation äquivalenter Strotndipolquelle n im Herzen analysiert. Anhand numerisch simulierter Magnetfelddaten wurden in einem realistischen Multicompartment-Torsomodell der Effekt der Modellierung der Körperinhomogenitäten (Lunge, Herz) auf die Lokalisation einzelner oder mehrerer Stromdipole ermittelt und mit Lösungenfür den leitenden Halbraum fezw. einer dem Torso angepaßten Kugel verglichen. Die Verwendung des realistischen Volumenleitermodells führte zu deutlich besseren Lokalisationsergebnissen, der Einfluß der Körperinhomogenitäten ist gering aber nicht vernachlässigbar, EINLEITUNG Die Entwicklung geeigneter Verfahren zur Lokalisation kardioelektrischer Stromquellen anhand von außerhalb des Korpers ermittelten Magnetfelddaten ist eine wesentliche Voraussetzung für die Bewertung des klinischen Einsatzes biomagnetischer Verfahren zur Detektion pathologischer Vorgänge im Herzen. Bisherige Untersuchungen haben gezeigt, daß die Volumenleitermodelle die Lokalisationsgenauigkeit wesentlich beeinflussen [1,2,3]. Bestimmte Phasen der Herzaktivität können gut durch einzelne Stromdipole modelliert werden, andere Zeitabschnitte erfordern Multidipolmodelle oder verteilte Volumenquellen. Folglich wird die Leistungsfähigkeit eines Lokalisationsalgorithmus auch durch die implementierten Generatormodelle maßgeblich beeinflußt. Eine besondere Bedeutung kommt jedoch den Optimierungsverfahren zu, die zur Verfugung stehen müssen, um die quadratischen Abweichungen zwischen den gemessenen und den mit vorgegebenen Quellenparametern

Journal

Biomedizinische Technik / Biomedical Engineeringde Gruyter

Published: Jan 1, 1993

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