Berichtigungen.

Berichtigungen. ROM NO. Cartulaire von Redon im 10. Jh. und sonst begegnenden Männernamen Ilia, Ili\ die Chronik giebt über die drei ersten Personennamen einen fabelhaften Bericht. Bei Gautier ist Galeron eine Frau und Illes und Conans Tochter, Ille Hoels Mörder. Lot vermutet wohl mit Recht, dafs der Eingang der Dichtung Gautiers einen Reflex der historischen Beziehungen jener Personen der Chronik darstellt; Galer on hatte schon Foerster (s. Ausg.) für einen ursprünglichen Männernamen angesehen. D er s., Erec, von G. Paris und Loth auf den armorikanischen Namen Weroc, Guerec zurückgeführt, zeuge darum nicht für den armorikanischen Ursprung des Erec Chrestiens, weil zunächst nur der Graf Erec von Nantes (t gegen 990) bei dieser Ableitung in Frage kommen könne, dieser aber von den Bretonen bekämpft wurde und in dauernder Feindschaft mit ihnen lebte, also kein Held der ,,Bretonen" sein konnte. Wenn er nun aber doch ,,objet de r^cits logenderes" gewesen, so brauchte nicht Chrestien für den walis. Geraint, der für L. der Held der Enidedichtung ist, den Erec untergeschoben zu haben; das konnte eher im Gebiet des Grafen Erec von Nantes geschehen und dann bleibt die Frage walisisch oder bretonisch von der Konstatierung der Feindschaft zwischen Erec und den Bretonen unberührt. D er s., Le blanc porc de Guingamor. Zusammenstellung von Fällen, wo in der Litteratur die Verfolgung eines seltsamen Tieres in die Irre führt, und Deutung des Namens des Tieres. F. N o v a t i , L'Archimimus di Seneca ed U Tombeor nostre Dame. Das Motiv des Tombeor erscheint schon an der Stelle von Augustins De cimtate dei 6, o, wo er von dem hinfälligen Mimen spricht, der im Kapitol den Göttern mit seiner Kunst gefallen zu können meinte. Bei der Stellung des Buches Augustins zur mittelalterlichen Bildung ist mit Novati zu vermuten, dafs der Fableaustoff Augustin thatsächlich entstammt. E. R o l l a n d , Uneparticularitj de la formatton du fe"minin pluriel en Languedoc. Pl. -äs wird hinter / und T zu oy\ sonst o. D er s., Le mot enfantin nanan (Zuckerwerk), aus maman, Kinderwort. COMPTES RENDUS. Histoire de la langue et de la litt e'r ature frangaise des origines ä 1900 p. sous la direction d* P e t i t de J u l l e v i l l e . T. I. (G. P., P.M., Charles-Marc des Granges); P a u l s , Der Ring der Fas~ trada (O. Densusianu); T o b l e r , Li pro-verbes au -vilain (G. P.); Tobler, Etymologisches (G. P.). PERIODIQUES: Zeitschrift f. rom. Philologie XX, 2--3 (G. P.). CHRONIQUE. Personalnachrichten. Aufführung des Jeu von Robin et Marion des Adam de la Halle in Arras (2I.Juni); Dramatisierung des Guillaome d'Orange (von Gourdon) etc. -- Bibliographische Nachrichten. -- Kurze Besprechungen neuer Bücher. G. G. S. 530 Z. 16 hinter cos. ). Z. 17 1. Pauli Epitome Z. 18 1. intro sunt. Zeiftschr. f. rom. Phil. XXI. http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für romanische Philologie (ZrP) de Gruyter

Berichtigungen.

Zeitschrift für romanische Philologie (ZrP), Volume 21 (4) – Jan 1, 1897

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0049-8661
eISSN
1865-9063
DOI
10.1515/zrph.1897.21.4.577
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Abstract

ROM NO. Cartulaire von Redon im 10. Jh. und sonst begegnenden Männernamen Ilia, Ili\ die Chronik giebt über die drei ersten Personennamen einen fabelhaften Bericht. Bei Gautier ist Galeron eine Frau und Illes und Conans Tochter, Ille Hoels Mörder. Lot vermutet wohl mit Recht, dafs der Eingang der Dichtung Gautiers einen Reflex der historischen Beziehungen jener Personen der Chronik darstellt; Galer on hatte schon Foerster (s. Ausg.) für einen ursprünglichen Männernamen angesehen. D er s., Erec, von G. Paris und Loth auf den armorikanischen Namen Weroc, Guerec zurückgeführt, zeuge darum nicht für den armorikanischen Ursprung des Erec Chrestiens, weil zunächst nur der Graf Erec von Nantes (t gegen 990) bei dieser Ableitung in Frage kommen könne, dieser aber von den Bretonen bekämpft wurde und in dauernder Feindschaft mit ihnen lebte, also kein Held der ,,Bretonen" sein konnte. Wenn er nun aber doch ,,objet de r^cits logenderes" gewesen, so brauchte nicht Chrestien für den walis. Geraint, der für L. der Held der Enidedichtung ist, den Erec untergeschoben zu haben; das konnte eher im Gebiet des Grafen Erec von Nantes geschehen und dann bleibt die Frage walisisch oder bretonisch von der Konstatierung der Feindschaft zwischen Erec und den Bretonen unberührt. D er s., Le blanc porc de Guingamor. Zusammenstellung von Fällen, wo in der Litteratur die Verfolgung eines seltsamen Tieres in die Irre führt, und Deutung des Namens des Tieres. F. N o v a t i , L'Archimimus di Seneca ed U Tombeor nostre Dame. Das Motiv des Tombeor erscheint schon an der Stelle von Augustins De cimtate dei 6, o, wo er von dem hinfälligen Mimen spricht, der im Kapitol den Göttern mit seiner Kunst gefallen zu können meinte. Bei der Stellung des Buches Augustins zur mittelalterlichen Bildung ist mit Novati zu vermuten, dafs der Fableaustoff Augustin thatsächlich entstammt. E. R o l l a n d , Uneparticularitj de la formatton du fe"minin pluriel en Languedoc. Pl. -äs wird hinter / und T zu oy\ sonst o. D er s., Le mot enfantin nanan (Zuckerwerk), aus maman, Kinderwort. COMPTES RENDUS. Histoire de la langue et de la litt e'r ature frangaise des origines ä 1900 p. sous la direction d* P e t i t de J u l l e v i l l e . T. I. (G. P., P.M., Charles-Marc des Granges); P a u l s , Der Ring der Fas~ trada (O. Densusianu); T o b l e r , Li pro-verbes au -vilain (G. P.); Tobler, Etymologisches (G. P.). PERIODIQUES: Zeitschrift f. rom. Philologie XX, 2--3 (G. P.). CHRONIQUE. Personalnachrichten. Aufführung des Jeu von Robin et Marion des Adam de la Halle in Arras (2I.Juni); Dramatisierung des Guillaome d'Orange (von Gourdon) etc. -- Bibliographische Nachrichten. -- Kurze Besprechungen neuer Bücher. G. G. S. 530 Z. 16 hinter cos. ). Z. 17 1. Pauli Epitome Z. 18 1. intro sunt. Zeiftschr. f. rom. Phil. XXI.

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Zeitschrift für romanische Philologie (ZrP)de Gruyter

Published: Jan 1, 1897

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