Analyse der Auswirkungen unterschiedlicher Kopfbewegungen als Fehlerquelle bei perimetrischen Untersuchungen

Analyse der Auswirkungen unterschiedlicher Kopfbewegungen als Fehlerquelle bei perimetrischen... Analyse der Auswirkungen unterschiedlicher Kopfbewegungen als Fehlerquelle hei pcrimctrischcn Untersuchungen Doytchinov S., Henning GM Müller W/ TU - Ilmenau, Institut Biomcdi/inischc Technik und Informatik, PF 327, D-98684 Ilmenau, ' Mcdi/.inische Hochschule Erfurt, Augenklinik, Nordhäuset Str.-74, D-99089 Erfurt KlNLKITUNfi: Eine Voraussetzung der Perimetrie ist die cineindeutigc Zuordnung der Koordinatensysteme des Perimeters und der Netzhaut. Entscheidende Fehlerquelle hei der Durchführung von Untersuchungen mit lokaler Net/huutrei/ung ist die Bewegung des Kopfes . Darin eingeschlossen sind Bewegungskomponenten, die das Auge allein nicht oder nur in geringem Maße ausführen kann (Translationen, Torsion). Um eine lokalisierte Reizung der Net/haut mit hinreichender Genauigkeit zu erreichen, ist daher eine Fixaüonskontrolle des zu untersuchenden Auges notwendig. Gegenwärtig werden maximale Toleranzgrößen für Koptbewegungen, die bei der Netzhautreizung zu minimieren sind, anhand der Randbedingungen "Zumutbarkeit für den Patienten" und "erreichbare meßtechnische Auflösung" eingeschätzt. Im folgenden wird eine mathematische Analyse der Kopfbewegungen bei perimetrischen Untersuchungen durchgeführt und ein Algorithmus zur Berechnung der daraus resultierenden Reizortabweichung vorgeschlagen. METHODE: Die Aufgabenstellung der Analyse wird von der Aufgabe der Fixationskontrolle bestimmt - es wird keine Reizortbestimmung verfolgt, sondern eine reine Reizortüberwachung. Mit dem Ziel einer komplexen Betrachtung der Gewichtsanteile sowohl der einzelnen Fehler als auch der vom Untersuchenden angegebenen Eingangswerte (z.B. Perimeterradius, zulässige http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Biomedizinische Technik / Biomedical Engineering de Gruyter

Analyse der Auswirkungen unterschiedlicher Kopfbewegungen als Fehlerquelle bei perimetrischen Untersuchungen

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2009 Walter de Gruyter
ISSN
0013-5585
eISSN
1862-278X
DOI
10.1515/bmte.1993.38.s1.261
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Abstract

Analyse der Auswirkungen unterschiedlicher Kopfbewegungen als Fehlerquelle hei pcrimctrischcn Untersuchungen Doytchinov S., Henning GM Müller W/ TU - Ilmenau, Institut Biomcdi/inischc Technik und Informatik, PF 327, D-98684 Ilmenau, ' Mcdi/.inische Hochschule Erfurt, Augenklinik, Nordhäuset Str.-74, D-99089 Erfurt KlNLKITUNfi: Eine Voraussetzung der Perimetrie ist die cineindeutigc Zuordnung der Koordinatensysteme des Perimeters und der Netzhaut. Entscheidende Fehlerquelle hei der Durchführung von Untersuchungen mit lokaler Net/huutrei/ung ist die Bewegung des Kopfes . Darin eingeschlossen sind Bewegungskomponenten, die das Auge allein nicht oder nur in geringem Maße ausführen kann (Translationen, Torsion). Um eine lokalisierte Reizung der Net/haut mit hinreichender Genauigkeit zu erreichen, ist daher eine Fixaüonskontrolle des zu untersuchenden Auges notwendig. Gegenwärtig werden maximale Toleranzgrößen für Koptbewegungen, die bei der Netzhautreizung zu minimieren sind, anhand der Randbedingungen "Zumutbarkeit für den Patienten" und "erreichbare meßtechnische Auflösung" eingeschätzt. Im folgenden wird eine mathematische Analyse der Kopfbewegungen bei perimetrischen Untersuchungen durchgeführt und ein Algorithmus zur Berechnung der daraus resultierenden Reizortabweichung vorgeschlagen. METHODE: Die Aufgabenstellung der Analyse wird von der Aufgabe der Fixationskontrolle bestimmt - es wird keine Reizortbestimmung verfolgt, sondern eine reine Reizortüberwachung. Mit dem Ziel einer komplexen Betrachtung der Gewichtsanteile sowohl der einzelnen Fehler als auch der vom Untersuchenden angegebenen Eingangswerte (z.B. Perimeterradius, zulässige

Journal

Biomedizinische Technik / Biomedical Engineeringde Gruyter

Published: Jan 1, 1993

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