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A Disappearing Number oder eine Inszenierung des Unendlichen

A Disappearing Number oder eine Inszenierung des Unendlichen Bettina Rösken und Ekkehard Winter Der diesjährige Auftakt der Ruhrfestspiele überraschte mit einem Ausflug in die Mathematik. Simon McBurney setzte mit seinem Ensemble Complicite nicht nur das Leben des genialen Srinivasa Ramanujan, sondern auch die Mathematik selbst beeindruckend in Szene. A disappearing number ist eine meditative Zeitreise und Annäherung an die Mathematik, besonders an den Begriff des Unendlichen, aber auch an das Schöne und den unerbittlichen menschlichen Zwang, verstehen zu wollen. McBurney durchbricht sowohl die Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als auch räumliche Weiten und Entfernungen, und bietet ein Spiel von Raum und Zeit, mit Zahlen als verbindenden Elementen. Das Stück handelt jedoch nicht nur von der Mathematik, sondern auch von der Liebe, und besonders von der Liebe zur Mathematik. Die erste mathematische Begegnung erfährt das Publikum gemeinsam mit dem Protagonisten Alex, dargestellt von Simon McBurney. Das Publikum wird inszeniert als Auditorium einer klassischen mathematischen Vorlesung, gehalten von der Mathematikerin Ruth, die in atemberaubendem Tempo Zahlenkolonnen und Formeln an einer Tafel entwickelt. Der hinzutretende Alex erklärt: "Her name is Ruth. That's a lie because she's an actress but the math is real. The mathematics is real even though it is terrifying." In einer späteren Szene erfolgt die http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Mitteilungen der DMV de Gruyter

A Disappearing Number oder eine Inszenierung des Unendlichen

Mitteilungen der DMV , Volume 15 (2) – Jun 15, 2007

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Publisher
de Gruyter
Copyright
Copyright © 2007 by the
ISSN
0947-4471
eISSN
0942-5977
DOI
10.1515/dmvm-2007-0038
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Abstract

Bettina Rösken und Ekkehard Winter Der diesjährige Auftakt der Ruhrfestspiele überraschte mit einem Ausflug in die Mathematik. Simon McBurney setzte mit seinem Ensemble Complicite nicht nur das Leben des genialen Srinivasa Ramanujan, sondern auch die Mathematik selbst beeindruckend in Szene. A disappearing number ist eine meditative Zeitreise und Annäherung an die Mathematik, besonders an den Begriff des Unendlichen, aber auch an das Schöne und den unerbittlichen menschlichen Zwang, verstehen zu wollen. McBurney durchbricht sowohl die Abfolge von Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft als auch räumliche Weiten und Entfernungen, und bietet ein Spiel von Raum und Zeit, mit Zahlen als verbindenden Elementen. Das Stück handelt jedoch nicht nur von der Mathematik, sondern auch von der Liebe, und besonders von der Liebe zur Mathematik. Die erste mathematische Begegnung erfährt das Publikum gemeinsam mit dem Protagonisten Alex, dargestellt von Simon McBurney. Das Publikum wird inszeniert als Auditorium einer klassischen mathematischen Vorlesung, gehalten von der Mathematikerin Ruth, die in atemberaubendem Tempo Zahlenkolonnen und Formeln an einer Tafel entwickelt. Der hinzutretende Alex erklärt: "Her name is Ruth. That's a lie because she's an actress but the math is real. The mathematics is real even though it is terrifying." In einer späteren Szene erfolgt die

Journal

Mitteilungen der DMVde Gruyter

Published: Jun 15, 2007

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