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Zusammenfassungen

Zusammenfassungen Heda Segvic: Aristotle’s Metaphysics of Action Das Aristotelische telos ist das mit einer Handlung ins Auge gefaßte Ziel – das, was ein Akteur mit einer Handlung anstrebt – und zudem das erreichte Ziel, wenn die Handlung erfolgreich war. Um das anvisierte telos zu erfassen, ist es erforderlich zu erfassen, wie die Umstände der Handlung und das telos selbst dem Akteur erscheinen. Phantasia, das subjektive Erscheinen, stellt somit die interne Seite einer Handlung dar. Das Objekt des Strebens und des Wünschens erscheint dem Akteur als etwas Gutes, so daß für Aristoteles die Wertung in die Natur der Handlungen eingebaut ist. Ich untersuche die philosophischen Implikationen dieser Handlungstheorie. Anschließend untersuche ich, wie Ari- stoteles telos und phantasia in seiner Ethik anwendet. Ich zeige, daß er eine dialektische Vorgehensweise wählt, die (einerseits) mit dem subjektiven Erschei- nen des Guten beginnt, um die Einsichten des Protagoreischen Relativismus einzubeziehen, während er (andererseits) nichtsdestotrotz an der Objektivität ethischer Urteile festhält. Abschließend betrachte ich die Rolle, die Disposi- tionen und Aktualisierungen in Aristoteles’ zielorientierter Handlungstheorie spielen. Anthony Dardis: Is More Objective Reality Really Something More? Descartes’ erstes kosmologisches Argument für die Existenz Gottes (Dritte Meditation, CSM II, 27–31; AT VII, 40–45) setzt ein kausales Adäquatheits- prinzip http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png History of Philosophy and Logical Analysis Brill

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
2666-4283
eISSN
2666-4275
DOI
10.30965/26664275-00501003
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Abstract

Heda Segvic: Aristotle’s Metaphysics of Action Das Aristotelische telos ist das mit einer Handlung ins Auge gefaßte Ziel – das, was ein Akteur mit einer Handlung anstrebt – und zudem das erreichte Ziel, wenn die Handlung erfolgreich war. Um das anvisierte telos zu erfassen, ist es erforderlich zu erfassen, wie die Umstände der Handlung und das telos selbst dem Akteur erscheinen. Phantasia, das subjektive Erscheinen, stellt somit die interne Seite einer Handlung dar. Das Objekt des Strebens und des Wünschens erscheint dem Akteur als etwas Gutes, so daß für Aristoteles die Wertung in die Natur der Handlungen eingebaut ist. Ich untersuche die philosophischen Implikationen dieser Handlungstheorie. Anschließend untersuche ich, wie Ari- stoteles telos und phantasia in seiner Ethik anwendet. Ich zeige, daß er eine dialektische Vorgehensweise wählt, die (einerseits) mit dem subjektiven Erschei- nen des Guten beginnt, um die Einsichten des Protagoreischen Relativismus einzubeziehen, während er (andererseits) nichtsdestotrotz an der Objektivität ethischer Urteile festhält. Abschließend betrachte ich die Rolle, die Disposi- tionen und Aktualisierungen in Aristoteles’ zielorientierter Handlungstheorie spielen. Anthony Dardis: Is More Objective Reality Really Something More? Descartes’ erstes kosmologisches Argument für die Existenz Gottes (Dritte Meditation, CSM II, 27–31; AT VII, 40–45) setzt ein kausales Adäquatheits- prinzip

Journal

History of Philosophy and Logical AnalysisBrill

Published: Apr 5, 2002

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