Zum Problem Der Sabier Und Hanīfen1

Zum Problem Der Sabier Und Hanīfen1 208 ZUM PROBLEM DER SABIER UND HAN � FEN1 Mit der vorliegenden Arbeit setzt die fiir ihre religionsgeschichtlichen Forschungen bekannte schwedische "Schule" die Untersuchungen sog. synkretistischer Religionen und Sektengebilde auf dem Boden des islamischen Orients fort. Der Gegenstand, den der Widengrenschuler Hjdrpe in seiner Dissertation aufgreift, ist keineswegs neu, ebensowenig neu wie der Grof3teil seiner Quellen. Dennoch will es scheinen, als sei der Verf. -- mit Hilfe eines neuen wissenschaftlichen Ansatzes, einer kritischen Durch- sicht seiner Quellen und eines sorgfaltigen Vergleichs ihres Inhalts-zu Ergebnissen gelangt, die manche Thesen selbst seines Lehrers G. Widengren aul3er Kraft setzen, d.h., viele bisherige "Erkentnisse" uber den Sabismus in Frage stellen. Jede Studie uber den Sabismus, auch eine solche speziell uber das sog. Harranische Sabiertum, hat sich mit den verschiedenen Denominationen des Begriffs in der arabi- schen Literatur auseinanderzusetzen. Bisher galt fberwiegend, was Chwolsohn in "Die Ssabier und der Ssabismus" (1856) dazu gedubert hatte. Aufgrund der Tatsache, jedoch, daB Chwolsohns Werk schon bei der Behandlung des Sabierbegriffs literatur- kritische Mdngel erkennen lal3t, die seine Ergebnisse mehr oder weniger abwerten, halt es Hjarpe fur angebracht, der gesamten Sabierfrage noch einmal mit verfeinerten literaturgeschichtlichen MaBstdben nachzugehen, um letztlich die echte, geschichtliche Gestalt des sog. Harranischen http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Die Welt des Islams Brill

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Publisher
Brill
Copyright
© 1976 Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0043-2539
eISSN
1570-0607
D.O.I.
10.1163/157006076X00125
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Abstract

208 ZUM PROBLEM DER SABIER UND HAN � FEN1 Mit der vorliegenden Arbeit setzt die fiir ihre religionsgeschichtlichen Forschungen bekannte schwedische "Schule" die Untersuchungen sog. synkretistischer Religionen und Sektengebilde auf dem Boden des islamischen Orients fort. Der Gegenstand, den der Widengrenschuler Hjdrpe in seiner Dissertation aufgreift, ist keineswegs neu, ebensowenig neu wie der Grof3teil seiner Quellen. Dennoch will es scheinen, als sei der Verf. -- mit Hilfe eines neuen wissenschaftlichen Ansatzes, einer kritischen Durch- sicht seiner Quellen und eines sorgfaltigen Vergleichs ihres Inhalts-zu Ergebnissen gelangt, die manche Thesen selbst seines Lehrers G. Widengren aul3er Kraft setzen, d.h., viele bisherige "Erkentnisse" uber den Sabismus in Frage stellen. Jede Studie uber den Sabismus, auch eine solche speziell uber das sog. Harranische Sabiertum, hat sich mit den verschiedenen Denominationen des Begriffs in der arabi- schen Literatur auseinanderzusetzen. Bisher galt fberwiegend, was Chwolsohn in "Die Ssabier und der Ssabismus" (1856) dazu gedubert hatte. Aufgrund der Tatsache, jedoch, daB Chwolsohns Werk schon bei der Behandlung des Sabierbegriffs literatur- kritische Mdngel erkennen lal3t, die seine Ergebnisse mehr oder weniger abwerten, halt es Hjarpe fur angebracht, der gesamten Sabierfrage noch einmal mit verfeinerten literaturgeschichtlichen MaBstdben nachzugehen, um letztlich die echte, geschichtliche Gestalt des sog. Harranischen

Journal

Die Welt des IslamsBrill

Published: Jan 1, 1976

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