Wolfgang BUNTE, Texte zur Religion des Judentums aus Talmud und Midrasch (Heft 1: Leben und Tod, 72 pp. ; Heft 2: Heiligung und Erwartung 72 pp.; Heft 3: Fest und Feier, 64 pp.), Neukirchener Verlag, Neukirchen 1972, pro Heft DM 6

Wolfgang BUNTE, Texte zur Religion des Judentums aus Talmud und Midrasch (Heft 1: Leben und Tod,... 67 REVIEW OF BOOKS des Vorwortes hervor: "Weil die apokryphen B3cher nicht in einem einzigen "oAiziellen" hebrdischen Text vorliegen, sondern in verschiedenen griechischen und lateinischen Übersetzungen, und weil auch nicht alle von Luther selbst ins Deutsche übertragen wurden, sondern zum Teil von seinen Mitarbeitern, konnte hier die Revision nicht, wie im Alten und Neuen Testament, von einem allgemein anerkannten Grundtext ausgehen. Darum stellte der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland in seinem Arbeitsauftrag fest, es sollte bei der jeweiligen Textgrundlage Luthers (oder seiner Nlitilbersetzer) geblieben werden, auch wenn diese "zwischen Septua- ginta, Septuaginta-Versionen, Vulgata u.a. wechselt". Dies hat dazu gef3hrt, dass jetzt manchmal die lateinische, manchmal die griechische und gelegent- lich auch die bruchstiickhaft erhaltene hebrdische Vorlage der Obersetzung ins Deutsche zugrunde liegt. Das erkldrt auch, warum dieser Text zum Teil von anderen Übersetzungen, z.B. auch katholischen und 6kumenischen, beträchtlich abweicht und warum die bisherige Verszdhlung der Luther- bibel beibehalten werden musste". Erk1ärende Fussnoten sind auf das Mindestmass beschrdnkt. In margine finden sich jedoch fortwdhrend Hinweise auf biblische Parallelstellen. Als Anhang wird ein Sach- und Wortregister geboten). VDW. Wolfgang BUNTE, Texte zur Religion des Judentums aus Talmud und Midrasch [Heft 1: Leben und Tod, 72 pp. ; Heft 2: Heiligung und Erwartung 72 pp.; Heft 3: Fest und Feier, 64 pp.], Neukirchener Verlag, Neukirchen 1972, pro Heft DM 6,- (Die Sammlung enthalt eine gute und reichhaltige Auswahl aus j3dischen Quellen von der Mischna bis ins Mittelalter. Die Texte sind nach den einzelnen Loci geordnet und beziehen sich auf die als grundlegend anerkannte Tradition. Da sie unvokalisiert, auch nicht inter- punktiert und die Abkürzungen beibehalten sind, bildet ihre Lektiire an der Hand eines kundigen Lehrers eine gute Einfiihrung in die selbstständige Arbeit in den groí3en Sammelwerken. Durch ihre Anordnung k6nnen sie auch als Ausgangspunkt f3r die wissenschaftliche Erschliefiung der Tra- dition benutzt werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist allerdings das Fehlen der Parallelstellen zu bedauern. Auch wäre es instruktiver, wenn die Angaben der Fundstellen nicht am Ende der Hefte zusammengestellt wdren, sondern bei den einzelnen Texten stiinden). J. C. H. LEBRAM H. CHADWICK, Die Kirche in der antiken Welt (Sammlung Göschen, Bd 7002), Walter de Gruyter, Berlin-New York 1972, 379 pp., sewn DM 14,80 (Any attempt to give a fresh scholarly review of Prof. CHADWICK'S book would seem to be superfluous, for since the first English edition appeared (in 1967: original title The Early Church (Pelican History of the Church); reprint 1969) it has become a classic: a rather recent classic, but a classic all the same. Practically all scholars specialized in the history of the Ancient Church were unanimous in their praise. Of course, absolute perfection is not a thing of this world and so one could argue about a number of minor issues. That, however, the book in its totality is an excellent piece of work may be considered hardly open to debate. Therefore in reviewing this http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Journal for the Study of Judaism Brill

Wolfgang BUNTE, Texte zur Religion des Judentums aus Talmud und Midrasch (Heft 1: Leben und Tod, 72 pp. ; Heft 2: Heiligung und Erwartung 72 pp.; Heft 3: Fest und Feier, 64 pp.), Neukirchener Verlag, Neukirchen 1972, pro Heft DM 6

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Publisher
Brill
Copyright
© 1973 Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0047-2212
eISSN
1570-0631
D.O.I.
10.1163/157006373X00071
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Abstract

67 REVIEW OF BOOKS des Vorwortes hervor: "Weil die apokryphen B3cher nicht in einem einzigen "oAiziellen" hebrdischen Text vorliegen, sondern in verschiedenen griechischen und lateinischen Übersetzungen, und weil auch nicht alle von Luther selbst ins Deutsche übertragen wurden, sondern zum Teil von seinen Mitarbeitern, konnte hier die Revision nicht, wie im Alten und Neuen Testament, von einem allgemein anerkannten Grundtext ausgehen. Darum stellte der Rat der Evangelischen Kirche in Deutschland in seinem Arbeitsauftrag fest, es sollte bei der jeweiligen Textgrundlage Luthers (oder seiner Nlitilbersetzer) geblieben werden, auch wenn diese "zwischen Septua- ginta, Septuaginta-Versionen, Vulgata u.a. wechselt". Dies hat dazu gef3hrt, dass jetzt manchmal die lateinische, manchmal die griechische und gelegent- lich auch die bruchstiickhaft erhaltene hebrdische Vorlage der Obersetzung ins Deutsche zugrunde liegt. Das erkldrt auch, warum dieser Text zum Teil von anderen Übersetzungen, z.B. auch katholischen und 6kumenischen, beträchtlich abweicht und warum die bisherige Verszdhlung der Luther- bibel beibehalten werden musste". Erk1ärende Fussnoten sind auf das Mindestmass beschrdnkt. In margine finden sich jedoch fortwdhrend Hinweise auf biblische Parallelstellen. Als Anhang wird ein Sach- und Wortregister geboten). VDW. Wolfgang BUNTE, Texte zur Religion des Judentums aus Talmud und Midrasch [Heft 1: Leben und Tod, 72 pp. ; Heft 2: Heiligung und Erwartung 72 pp.; Heft 3: Fest und Feier, 64 pp.], Neukirchener Verlag, Neukirchen 1972, pro Heft DM 6,- (Die Sammlung enthalt eine gute und reichhaltige Auswahl aus j3dischen Quellen von der Mischna bis ins Mittelalter. Die Texte sind nach den einzelnen Loci geordnet und beziehen sich auf die als grundlegend anerkannte Tradition. Da sie unvokalisiert, auch nicht inter- punktiert und die Abkürzungen beibehalten sind, bildet ihre Lektiire an der Hand eines kundigen Lehrers eine gute Einfiihrung in die selbstständige Arbeit in den groí3en Sammelwerken. Durch ihre Anordnung k6nnen sie auch als Ausgangspunkt f3r die wissenschaftliche Erschliefiung der Tra- dition benutzt werden. Unter diesem Gesichtspunkt ist allerdings das Fehlen der Parallelstellen zu bedauern. Auch wäre es instruktiver, wenn die Angaben der Fundstellen nicht am Ende der Hefte zusammengestellt wdren, sondern bei den einzelnen Texten stiinden). J. C. H. LEBRAM H. CHADWICK, Die Kirche in der antiken Welt (Sammlung Göschen, Bd 7002), Walter de Gruyter, Berlin-New York 1972, 379 pp., sewn DM 14,80 (Any attempt to give a fresh scholarly review of Prof. CHADWICK'S book would seem to be superfluous, for since the first English edition appeared (in 1967: original title The Early Church (Pelican History of the Church); reprint 1969) it has become a classic: a rather recent classic, but a classic all the same. Practically all scholars specialized in the history of the Ancient Church were unanimous in their praise. Of course, absolute perfection is not a thing of this world and so one could argue about a number of minor issues. That, however, the book in its totality is an excellent piece of work may be considered hardly open to debate. Therefore in reviewing this

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Journal for the Study of JudaismBrill

Published: Jan 1, 1973

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