Speners Briefwechsel - ein editorisches Problem

Speners Briefwechsel - ein editorisches Problem DIETRICH BLAUFUSS Speners Briefwechsel - ein editorisches Problem Speners 350. Geburtstag sei zum Anlal3 genommen, hier auf ein Pro- blem hinzuweisen, das die Spener-Forschung lange beschaftigt, in der Vergangenheit oft empfunden und geschildert, von Spener selbst ,erlit- ten' worden ist: der Umgang mit Philipp Jacob Speners (13. 1. 1635 bis 5. 2. 1705) ge2valtiger Korrespondenz. Die Zeit ist uberreif, Speners Schriften allgemein zuganglich zu machen. Auf eine uber 250jdhrige "Geschichte des Scheiterns" von Spe- nereditionen muB man zuridckbilcken.1 Klagen uber bisherige Vernach- Idssigung oder die gegenwartige Geringachtung der Notwendigkeit, Speners Werke wissenschaftlich zu erschliel3en, helfen nicht weiter. Aufs deutlichste kommt die Verkennung des historischen Stellenwertes Spe- ners in der Theologie- und Geistesgeschichte des 17. Jahrhunderts wohl zum Ausdruck, wenn der Forschungsbericht der Universitat M3nstcrj Westfalen fur 1973/74 feststellen mul3te, daB die Arbeiten fur eine Spe- ner-Edition "allerdings sehr behindert [werden] dadurch, daB daffr le- diglich studentische Hilfskrdfte zur Verfiigung stehen."2 Das Bild andert sich kaum fur 1975/76,3 wahrend far 1977/784 bis 1981/825 die Lage sich gewandelt zu haben scheint, indem nun fur die "kritische Ausgabe der Werke Philipp Jacob Speners" genannt sind als "Bearbeiter: K. Aland, [Beate] K6ster, [Hans Udo] Rosenbaum". Damit waren aber die informierenden Angaben uber http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte Brill

Speners Briefwechsel - ein editorisches Problem

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Publisher
Brill
Copyright
© 1987 Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0044-3441
eISSN
1570-0739
D.O.I.
10.1163/157007387X00039
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Abstract

DIETRICH BLAUFUSS Speners Briefwechsel - ein editorisches Problem Speners 350. Geburtstag sei zum Anlal3 genommen, hier auf ein Pro- blem hinzuweisen, das die Spener-Forschung lange beschaftigt, in der Vergangenheit oft empfunden und geschildert, von Spener selbst ,erlit- ten' worden ist: der Umgang mit Philipp Jacob Speners (13. 1. 1635 bis 5. 2. 1705) ge2valtiger Korrespondenz. Die Zeit ist uberreif, Speners Schriften allgemein zuganglich zu machen. Auf eine uber 250jdhrige "Geschichte des Scheiterns" von Spe- nereditionen muB man zuridckbilcken.1 Klagen uber bisherige Vernach- Idssigung oder die gegenwartige Geringachtung der Notwendigkeit, Speners Werke wissenschaftlich zu erschliel3en, helfen nicht weiter. Aufs deutlichste kommt die Verkennung des historischen Stellenwertes Spe- ners in der Theologie- und Geistesgeschichte des 17. Jahrhunderts wohl zum Ausdruck, wenn der Forschungsbericht der Universitat M3nstcrj Westfalen fur 1973/74 feststellen mul3te, daB die Arbeiten fur eine Spe- ner-Edition "allerdings sehr behindert [werden] dadurch, daB daffr le- diglich studentische Hilfskrdfte zur Verfiigung stehen."2 Das Bild andert sich kaum fur 1975/76,3 wahrend far 1977/784 bis 1981/825 die Lage sich gewandelt zu haben scheint, indem nun fur die "kritische Ausgabe der Werke Philipp Jacob Speners" genannt sind als "Bearbeiter: K. Aland, [Beate] K6ster, [Hans Udo] Rosenbaum". Damit waren aber die informierenden Angaben uber

Journal

Zeitschrift für Religions- und GeistesgeschichteBrill

Published: Jan 1, 1987

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