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On Knowledge as a Condition for Courage in Plato’s Protagoras

On Knowledge as a Condition for Courage in Plato’s Protagoras On Knowledge as a Condition for Courage in Plato’s Protagoras Erik Christensen, Norwegian University of Science and Technology Der Dialog Protagoras war in erheblichem Maße Gegenstand der Kontroverse in der Diskussion der Frage der Einheit der Tugenden. Mehrere Gelehrte haben die Argumente des Dialogs kritisiert und behauptet, dass sowohl Sokrates als auch Prot- agoras Fehlschlüsse unterlaufen seien. Auf der Grundlage von Protagoras 349d– 350c möchte ich zeigen, wie eine formallogische Analyse uns helfen kann, die Prämissen zu bestimmen, die Sokrates und Protagoras verwenden, um ihre Thesen zu begründen. Ich behaupte, dass weder Sokrates noch Protagoras die angeblichen Fehlschlüsse unterlaufen sind, sondern dass Sokrates’ Schlussfolgerung abhängig von einer Prämisse ist, die Protagoras nicht kritisiert. Solange Protagoras selbst nicht bemerkt, dass er widerlegt wurde, hat Sokrates sein elenktisches Ziel nicht erreicht, und deshalb geht er den Weg der Einführung eines neuen Arguments. Introduction In the Protagoras Socrates and Protagoras discuss the unity of the virtues. Socrates would like to explore the following: Is virtue one, and the other virtues separable parts thereof, or are the various virtues different names of the very same entity (329c–d)? Protagoras agrees to the first, and argues that a person might very well have one virtue http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png History of Philosophy and Logical Analysis Brill

On Knowledge as a Condition for Courage in Plato’s Protagoras

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
2666-4283
eISSN
2666-4275
DOI
10.30965/26664275-01201004
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Abstract

On Knowledge as a Condition for Courage in Plato’s Protagoras Erik Christensen, Norwegian University of Science and Technology Der Dialog Protagoras war in erheblichem Maße Gegenstand der Kontroverse in der Diskussion der Frage der Einheit der Tugenden. Mehrere Gelehrte haben die Argumente des Dialogs kritisiert und behauptet, dass sowohl Sokrates als auch Prot- agoras Fehlschlüsse unterlaufen seien. Auf der Grundlage von Protagoras 349d– 350c möchte ich zeigen, wie eine formallogische Analyse uns helfen kann, die Prämissen zu bestimmen, die Sokrates und Protagoras verwenden, um ihre Thesen zu begründen. Ich behaupte, dass weder Sokrates noch Protagoras die angeblichen Fehlschlüsse unterlaufen sind, sondern dass Sokrates’ Schlussfolgerung abhängig von einer Prämisse ist, die Protagoras nicht kritisiert. Solange Protagoras selbst nicht bemerkt, dass er widerlegt wurde, hat Sokrates sein elenktisches Ziel nicht erreicht, und deshalb geht er den Weg der Einführung eines neuen Arguments. Introduction In the Protagoras Socrates and Protagoras discuss the unity of the virtues. Socrates would like to explore the following: Is virtue one, and the other virtues separable parts thereof, or are the various virtues different names of the very same entity (329c–d)? Protagoras agrees to the first, and argues that a person might very well have one virtue

Journal

History of Philosophy and Logical AnalysisBrill

Published: Apr 5, 2009

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