„Nihil Obstat Sanctae Sedis“

„Nihil Obstat Sanctae Sedis“ ,,NIHIL OBSTAT SANCfAE SEDIS" Wurzeln - Rechtsgrundlagen - Ausweitung eines Rechtsinstituts des kirchlichen Hochschulrechts Von Heribert Schmitz Das ,Nihil obstat" im Rahmen der Berufung in eine Lehrtatigkeit in der Katho­ lischen Theologie an einer wissenschaftlichen Hochschule im Bereich der Deut­ schen Bischofskonferenz ist zu unterscheiden in das ,bischofliche Nihil obstat" und das ,romische Nihil obstat". Es handelt sich urn zwei Rechtsinstitute, die sich vor allem hinsichtlich Rechtsgrundlage, Geltungsbereich und Zielsetzung unterscheiden . Das romische Nihil obstat ist keine Neuerfmdung der Apostolischen Konsti­ tution ,Sapientia Christiana" von 1979. Das Rechtsinstitut geht vielmehr auf eine Bestimmung der Apostolischen Konstitution ,Deus scientiarum Dominus" von 1931 zuriick. Die Wurzeln des romischen Nihil obstat sind jedoch noch nicht aufgearbeitet. 1. Wurzeln Nach der Restauration am Beginn des 19.Jahrhunderts entfaltete sich zuneh­ mend die Tendenz, gr66eren EinfluB auf die Universitaten und Fakultiiten zu erhalten • Wegen der zahlreicher gewordenen Neugriindungen versuchte der Apostolische Stuhl unter Beriicksichtigung der akademischen Autonomie welt­ weit zu einem in den Grundztigen vereinheitlichten kirchlichen Hochschulrecht zu kommen. Vor allem ging es urn die Angleichung der partikularen Regelun- Erweiterte Fassung von Teil II des Vortrags auf der Tagung der Europaischen Ge­ sellschaft fiir Katholische Theologie - Deutsche Sektion e. V. in Zusammenarbeit http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Archiv für Katholisches Kirchenrecht Brill

„Nihil Obstat Sanctae Sedis“

Archiv für Katholisches Kirchenrecht, Volume 169 (2): 26 – Jan 1, 1

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0003-9160
eISSN
2589-045x
DOI
10.30965/2589045X-16902003
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Abstract

,,NIHIL OBSTAT SANCfAE SEDIS" Wurzeln - Rechtsgrundlagen - Ausweitung eines Rechtsinstituts des kirchlichen Hochschulrechts Von Heribert Schmitz Das ,Nihil obstat" im Rahmen der Berufung in eine Lehrtatigkeit in der Katho­ lischen Theologie an einer wissenschaftlichen Hochschule im Bereich der Deut­ schen Bischofskonferenz ist zu unterscheiden in das ,bischofliche Nihil obstat" und das ,romische Nihil obstat". Es handelt sich urn zwei Rechtsinstitute, die sich vor allem hinsichtlich Rechtsgrundlage, Geltungsbereich und Zielsetzung unterscheiden . Das romische Nihil obstat ist keine Neuerfmdung der Apostolischen Konsti­ tution ,Sapientia Christiana" von 1979. Das Rechtsinstitut geht vielmehr auf eine Bestimmung der Apostolischen Konstitution ,Deus scientiarum Dominus" von 1931 zuriick. Die Wurzeln des romischen Nihil obstat sind jedoch noch nicht aufgearbeitet. 1. Wurzeln Nach der Restauration am Beginn des 19.Jahrhunderts entfaltete sich zuneh­ mend die Tendenz, gr66eren EinfluB auf die Universitaten und Fakultiiten zu erhalten • Wegen der zahlreicher gewordenen Neugriindungen versuchte der Apostolische Stuhl unter Beriicksichtigung der akademischen Autonomie welt­ weit zu einem in den Grundztigen vereinheitlichten kirchlichen Hochschulrecht zu kommen. Vor allem ging es urn die Angleichung der partikularen Regelun- Erweiterte Fassung von Teil II des Vortrags auf der Tagung der Europaischen Ge­ sellschaft fiir Katholische Theologie - Deutsche Sektion e. V. in Zusammenarbeit

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Archiv für Katholisches KirchenrechtBrill

Published: Jan 1, 1

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