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Nevertheless: The Philosophical Significance of the Questions Posed at Philebus 15b

Nevertheless: The Philosophical Significance of the Questions Posed at Philebus 15b Nevertheless: The Philosophical Significance of the Questions Posed at Philebus 15b Amber Carpenter, University of York Dieser Aufsatz argumentiert dafür, dass von den in Philebos 15b gestellten Fra- gen die zweite (Philebos 5b2–4) ein echtes philosophisches Problem aufwirft, und zwar eines, von dem Platon zurecht meint, dass es sich durch die Annahme von Unveränderlichkeit verschlimmert: Wenn etwas nicht der Veränderung unterliegt, dann ist es philosophisch und praktisch schwieriger, eine Vielheit als eine Einheit anzusehen und die Vielheit in der Einheit zu bestimmen. Gerade an dieses Problem heranzugehen, ist von zentraler Bedeutung, wenn die Debatte über die Rolle von Lust und Vernunft für ein gutes Leben vorankommen soll. Der Aufsatz benutzt die deutlichen Parallelen zum Sophistes, um zu zeigen, dass es sich hier um ein philosophisches Problem handelt, das Platon haben sollte , und dass es für ihn ganz natürlich ist, es in der Terminologie der Unveränderlichkeit auszudrücken. At Philebus 15b1–8, Socrates poses programmatic questions about unities that are “not taken from the things that come to be or perish” (15a1–2). The translation is contested, the meaning unsettled; and the literature – for eight lines of text – is 1 2 vast. A plausible translation of the contentious lines, unemended, http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png History of Philosophy and Logical Analysis Brill

Nevertheless: The Philosophical Significance of the Questions Posed at Philebus 15b

History of Philosophy and Logical Analysis , Volume 12 (1): 27 – Apr 5, 2009

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
2666-4283
eISSN
2666-4275
DOI
10.30965/26664275-01201006
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Abstract

Nevertheless: The Philosophical Significance of the Questions Posed at Philebus 15b Amber Carpenter, University of York Dieser Aufsatz argumentiert dafür, dass von den in Philebos 15b gestellten Fra- gen die zweite (Philebos 5b2–4) ein echtes philosophisches Problem aufwirft, und zwar eines, von dem Platon zurecht meint, dass es sich durch die Annahme von Unveränderlichkeit verschlimmert: Wenn etwas nicht der Veränderung unterliegt, dann ist es philosophisch und praktisch schwieriger, eine Vielheit als eine Einheit anzusehen und die Vielheit in der Einheit zu bestimmen. Gerade an dieses Problem heranzugehen, ist von zentraler Bedeutung, wenn die Debatte über die Rolle von Lust und Vernunft für ein gutes Leben vorankommen soll. Der Aufsatz benutzt die deutlichen Parallelen zum Sophistes, um zu zeigen, dass es sich hier um ein philosophisches Problem handelt, das Platon haben sollte , und dass es für ihn ganz natürlich ist, es in der Terminologie der Unveränderlichkeit auszudrücken. At Philebus 15b1–8, Socrates poses programmatic questions about unities that are “not taken from the things that come to be or perish” (15a1–2). The translation is contested, the meaning unsettled; and the literature – for eight lines of text – is 1 2 vast. A plausible translation of the contentious lines, unemended,

Journal

History of Philosophy and Logical AnalysisBrill

Published: Apr 5, 2009

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