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Martin Kumlehn: Gott zur Sprache bringen. Studien zum Predigtverständnis Johann Gottfried Herders im Kontext seiner philosophischen Anthropologie

Martin Kumlehn: Gott zur Sprache bringen. Studien zum Predigtverständnis Johann Gottfried Herders... 397 Buchbesprechungen verwiesen. Dass ein Namensindex nur für die ersten beiden Schriften, nicht je- doch für die Koranfragmente geliefert wird, ist bedauerlich, aber vertretbar, da ausführliche indices dazu in Förstels Edition zu Nik ē tas’ drei islamfeindlichen Schriften aufgeführt sind. 4 Insgesamt wird deutlich, dass die Ausgabe für die ersten beiden Texte eine handliche übersetzte Quellensammlung für darauf aufbauende weitere Forschun- gen darstellt. Die Koranfragmente enthalten wertvolle Angaben zu ihrer paralle- len Verwendung in unterschiedlichen Quellen. Die allemal hilfreichen Anmer- kungen gehen jedoch im historisch-theologischen, besonders aber im islam- wissenschaftlichen Spektrum nicht über die Kenntnis der bekannten, einschlägi- gen Literatur hinaus. Dies lag durchaus nicht in der Absicht des Herausgebers. Interessante griechische Übersetzungen arabischer Termini (z. B. „ òd¾n “ [Frg. 1] für „ sūra “ [Q 2:23], „ ¢n£gnwsma “ [Frg. 9] für „ qur’ān “ [Q 2:185] – beides bietet Indizien für das kulturelle Milieu, aus dem die Übersetzung stammt) werden nicht kommentiert. Im Hinblick auf die Koranfragmente wäre eine kritische Edition wünschenswert, die den arabischen und den griechischen Text mit ihren jeweili- gen Übersetzungen in synoptischer Weise und einem Kommentar dazu liefert. Eine solche – samt Glossar – wird derzeit vom Rez. vorbereitet. Freie Universität http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Zeitschrift für Religions- und Geistesgeschichte Brill

Martin Kumlehn: Gott zur Sprache bringen. Studien zum Predigtverständnis Johann Gottfried Herders im Kontext seiner philosophischen Anthropologie

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Publisher
Brill
Copyright
© 2010 Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0044-3441
eISSN
1570-0739
DOI
10.1163/157007310793352098
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Abstract

397 Buchbesprechungen verwiesen. Dass ein Namensindex nur für die ersten beiden Schriften, nicht je- doch für die Koranfragmente geliefert wird, ist bedauerlich, aber vertretbar, da ausführliche indices dazu in Förstels Edition zu Nik ē tas’ drei islamfeindlichen Schriften aufgeführt sind. 4 Insgesamt wird deutlich, dass die Ausgabe für die ersten beiden Texte eine handliche übersetzte Quellensammlung für darauf aufbauende weitere Forschun- gen darstellt. Die Koranfragmente enthalten wertvolle Angaben zu ihrer paralle- len Verwendung in unterschiedlichen Quellen. Die allemal hilfreichen Anmer- kungen gehen jedoch im historisch-theologischen, besonders aber im islam- wissenschaftlichen Spektrum nicht über die Kenntnis der bekannten, einschlägi- gen Literatur hinaus. Dies lag durchaus nicht in der Absicht des Herausgebers. Interessante griechische Übersetzungen arabischer Termini (z. B. „ òd¾n “ [Frg. 1] für „ sūra “ [Q 2:23], „ ¢n£gnwsma “ [Frg. 9] für „ qur’ān “ [Q 2:185] – beides bietet Indizien für das kulturelle Milieu, aus dem die Übersetzung stammt) werden nicht kommentiert. Im Hinblick auf die Koranfragmente wäre eine kritische Edition wünschenswert, die den arabischen und den griechischen Text mit ihren jeweili- gen Übersetzungen in synoptischer Weise und einem Kommentar dazu liefert. Eine solche – samt Glossar – wird derzeit vom Rez. vorbereitet. Freie Universität

Journal

Zeitschrift für Religions- und GeistesgeschichteBrill

Published: Jan 1, 2010

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