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Language, Communication, and the Paradox of Analysis: Some Philosophical Remarks on Plato’s Cratylus

Language, Communication, and the Paradox of Analysis: Some Philosophical Remarks on Plato’s Cratylus Language, Communication, and the Paradox of Analysis: Some Philosophical Remarks on Plato’s Cratylus Marc A. Moffett, The University of Wyoming Auf den ersten Blick hat Platons Dialog Kratylos einen klaren und im engeren Sinn linguistischen Gegenstand, nämlich die Debatte zwischen Konventionalismus und Naturalismus in der Bedeutungstheorie. Aber warum sollte dieses Thema für Platon interessant genug sein, um ihm einen ganzen Dialog zu widmen? Was stand für ihn philosophisch gesehen im Zusammenhang mit diesen scheinbar ausgefallenen lin- guistischen Fragen auf dem Spiel? Ich werde argumentieren, dass mindestens eine Hauptmotivation in der Verteidigung der platonischen Epistemologie, insbesondere der Theorie der Wiedererinnerung, zu suchen ist. Näherhin werde ich argumen- tieren, dass Konventionalismus und Naturalismus alternative Reaktionen auf eine gewisse Version des Paradox der Analyse darstellen. Sollte eine von beiden sich als richtig erweisen, dann wäre Platons eigene Lösung für das Paradox – die Theorie der Wiedererinnerung – nicht hinreichend motiviert. Wenn jedoch weder Konven- tionalismus noch Naturalismus es erlauben, das Paradox auf plausible Weise zu vermeiden, dann wäre die Theorie der Wiedererinnerung immer noch brauchbar. On the face of it, Plato’s dialogue the Cratylus has a clear and narrowly linguistic subject matter. In the dialogue, Hermogenes and Cratylus, ask Socrates to engage http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png History of Philosophy and Logical Analysis Brill

Language, Communication, and the Paradox of Analysis: Some Philosophical Remarks on Plato’s Cratylus

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Publisher
Brill
Copyright
Copyright © Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
2666-4283
eISSN
2666-4275
DOI
10.30965/26664275-00801004
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Abstract

Language, Communication, and the Paradox of Analysis: Some Philosophical Remarks on Plato’s Cratylus Marc A. Moffett, The University of Wyoming Auf den ersten Blick hat Platons Dialog Kratylos einen klaren und im engeren Sinn linguistischen Gegenstand, nämlich die Debatte zwischen Konventionalismus und Naturalismus in der Bedeutungstheorie. Aber warum sollte dieses Thema für Platon interessant genug sein, um ihm einen ganzen Dialog zu widmen? Was stand für ihn philosophisch gesehen im Zusammenhang mit diesen scheinbar ausgefallenen lin- guistischen Fragen auf dem Spiel? Ich werde argumentieren, dass mindestens eine Hauptmotivation in der Verteidigung der platonischen Epistemologie, insbesondere der Theorie der Wiedererinnerung, zu suchen ist. Näherhin werde ich argumen- tieren, dass Konventionalismus und Naturalismus alternative Reaktionen auf eine gewisse Version des Paradox der Analyse darstellen. Sollte eine von beiden sich als richtig erweisen, dann wäre Platons eigene Lösung für das Paradox – die Theorie der Wiedererinnerung – nicht hinreichend motiviert. Wenn jedoch weder Konven- tionalismus noch Naturalismus es erlauben, das Paradox auf plausible Weise zu vermeiden, dann wäre die Theorie der Wiedererinnerung immer noch brauchbar. On the face of it, Plato’s dialogue the Cratylus has a clear and narrowly linguistic subject matter. In the dialogue, Hermogenes and Cratylus, ask Socrates to engage

Journal

History of Philosophy and Logical AnalysisBrill

Published: Apr 5, 2005

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