"JCH HABE MICH FAST IN KEINER SACHE SO SEHR BEMÜHET, ALS IN DEN EPISTELN" CHRISTIAN WEISES BRIEFfHEORIE UND DIE TRADITION

"JCH HABE MICH FAST IN KEINER SACHE SO SEHR BEMÜHET, ALS IN DEN EPISTELN" CHRISTIAN WEISES... Wolfgang Neuber "JCH HABE MICH FAST IN KEINER SACHE SO SEHR BEMÜHET, ALS IN DEN EPISTELN" CHRISTIAN WEISES BRIEFfHEORIE UND DIE TRADITION Trotz des relativ frühen Einsetzens der Forschung und trotz des Vorliegens einiger umfangreicherer Publikationen zu den frühneuzeitlichen Briefstellern l ist die Forschungslage, was den Gegenstand bis zum Ende des 17. Jahrhunderts betrifft, nicht gerade ermutigend - sieht man von der positivistischen Erschließung und Dokumentation der Quellen einmal ab. Das größte Manko besteht darin, daß die Gattung stets bloß immanent bzw. phänomenologisch, d.h. im Sinne einer historischen Stilistik bzw. geistesgeschichtlich befragt wurde. Die literaturwissenschaftliche Analyse der deutschsprachigen Rhetorik, wie die Briefsteller sie überliefern, Die beiden großen, älteren Arbeiten zum Thema haben nur noch forschungsgeschichtlichen Stellenwert: Georg Steinhausen: Geschichte des deutschen Briefes. Zur Kulturgeschichte des deutschen Volkes. 2 Tle. Berlin 1889-1891. - Agnes Roseno: Die Entwicklung der Brieftheorie von 16551709. (Dargestellt an Hand der Briefsteller von Georg Philipp Harsdörfer, Kaspar Stieler, Christian Weise und Benjamin Neukirch.) Phil. Diss. Köln 1933. - Zur bibliographischen Orientierung vgl. Reinhard M.G. Nickisch: Die Stilprinzipien in den deutschen Briefstellern des 17. und 18. Jahrhunderts. Mit einer Bibliographie zur Briefschreiblehre (1474-1800). Göttingen 1969 (= Palaestra 254), S. 241-308. - Dieter Breuer und Günther Kopsch: http://www.deepdyve.com/assets/images/DeepDyve-Logo-lg.png Daphnis Brill

"JCH HABE MICH FAST IN KEINER SACHE SO SEHR BEMÜHET, ALS IN DEN EPISTELN" CHRISTIAN WEISES BRIEFfHEORIE UND DIE TRADITION

Daphnis, Volume 27 (2-3): 419 – Mar 30, 1998

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Brill
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© Copyright 1998 by Koninklijke Brill NV, Leiden, The Netherlands
ISSN
0300-693X
eISSN
1879-6583
D.O.I.
10.1163/18796583-90000631
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Abstract

Wolfgang Neuber "JCH HABE MICH FAST IN KEINER SACHE SO SEHR BEMÜHET, ALS IN DEN EPISTELN" CHRISTIAN WEISES BRIEFfHEORIE UND DIE TRADITION Trotz des relativ frühen Einsetzens der Forschung und trotz des Vorliegens einiger umfangreicherer Publikationen zu den frühneuzeitlichen Briefstellern l ist die Forschungslage, was den Gegenstand bis zum Ende des 17. Jahrhunderts betrifft, nicht gerade ermutigend - sieht man von der positivistischen Erschließung und Dokumentation der Quellen einmal ab. Das größte Manko besteht darin, daß die Gattung stets bloß immanent bzw. phänomenologisch, d.h. im Sinne einer historischen Stilistik bzw. geistesgeschichtlich befragt wurde. Die literaturwissenschaftliche Analyse der deutschsprachigen Rhetorik, wie die Briefsteller sie überliefern, Die beiden großen, älteren Arbeiten zum Thema haben nur noch forschungsgeschichtlichen Stellenwert: Georg Steinhausen: Geschichte des deutschen Briefes. Zur Kulturgeschichte des deutschen Volkes. 2 Tle. Berlin 1889-1891. - Agnes Roseno: Die Entwicklung der Brieftheorie von 16551709. (Dargestellt an Hand der Briefsteller von Georg Philipp Harsdörfer, Kaspar Stieler, Christian Weise und Benjamin Neukirch.) Phil. Diss. Köln 1933. - Zur bibliographischen Orientierung vgl. Reinhard M.G. Nickisch: Die Stilprinzipien in den deutschen Briefstellern des 17. und 18. Jahrhunderts. Mit einer Bibliographie zur Briefschreiblehre (1474-1800). Göttingen 1969 (= Palaestra 254), S. 241-308. - Dieter Breuer und Günther Kopsch:

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Published: Mar 30, 1998

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